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vor 4 Stunden 4 Minuten

Basierend auf dem Mikrozensus 2011 hat Eppstein 5.766 Haushalte.

In Relation zu den zuletzt gemeldeten Prozentzahlen haben sich damit ca. 1.400 Haushalte in Eppstein für Glasfaser entschieden.
Es wäre sehr bedauerlich, würden diese Vorreiter enttäuscht.
Da geht doch sicher noch was...?

vor 21 Stunden 40 Minuten

Was ich zu unserem Glasfaserausbau lesen muss, macht mich echt echt traurig.

Ich betreibe seit 19 Jahren meine Softwarefirma www.Haenlein-Software.com in Ehlhalten. Wir haben eine VDSL50 Leitung der Telekom und wir erreichen in echt ca. 40 MBit/s. Viel ärgerlicher als die mäßige Geschwindigkeit ist aber die Tatsache, dass tagesabhängig Gespräche mit Kunden einfach nach 15 Minuten beendet werden. Das ist kein ungefährer Wert, man kann die Uhr danach stellen. Dieses Verhalten wurde mir auch von anderen hier im Ort berichtet.

Meine Firma entwickelt Software zur Videobearbeitung von DVB-TV Aufnahmen. Folglich kann ich sehr gut beurteilen, was diverse Firmen einem so verkaufen möchten. Fakt ist, dass ich bei der Telekom auch eine 100MBit Leitung bekommen könnte, aber nur eine „bis zu 100MBit“ Leitung und genau hier wird der Kunde für dumm verkauft.

Auf meiner Facebook Seite https://www.facebook.com/HaenleinSoftware/ poste ich immer wieder Infos, wenn sich etwas in Punkto Streaming und neuen Anbietern ergibt. 

Ich höre immer wieder Argumente: Das, was ich aktuell bekomme, reicht mir. Liebe Kunden von Vodafone und Unitymedia, ist Euch bewusst, dass diese Firmen bereits am Ende des Leistungssprektrums arbeiten? Eine 100fache Überbuchung ist bei DSL- und Kabelinternetanschlüssen branchenweit keine Seltenheit mehr. D.h., bucht der Nachbar bei seinem Anbieter ein neues fettes Filmpaket, bekommen andere Kunden Leistungen reduziert. Motzt man an der Hotline, bekommt man für ein paar Tage wieder mehr, bis das Spiel von vorne losgeht.

Fakt ist: Die Kupferleitungen sind restlos veraltet und an der Leitungsgrenze!

Hier können Sie lesen, mit welchen Tricks gearbeitet wird:

http://www.digitalfernsehen.de/Gigabit-Kabelinternet-noch-mit-einigen-Schwaechen.176182.0.html

 

Eine Kupferleitung könnte man mit einer Wasserleitung mit 5 cm Durchmesser vergleichen, an der ein ganzer Straßenzug von Häusern hängt. Solange jeder normal Wasser entnimmt, kommt beim letzten noch genügend Wasser an. Übertragen auf das Internet heißt das, solange alle noch normal im Internet surfen, ist Kupfer ausreichend. 

Aber das war einmal: Heute ist es „in“, Filme im Internet zu schauen. Waren das vor ein paar Jahren alles SD Filme mit geringer Datenrate, war das auch noch OK. Heute reden wir mindestens von HD Filmen, die die 5-fache Auflösung haben. Viele streamen aber bereits UHD Filme und da reden wir von der 20-fachen Auflösung. Zwar wurde die Video-Komprimierung von MPEG2 über H.264 auf H.265 immer mehr verbessert, aber das reicht bei weitem nicht mehr.

Die neuen Techniken sind vergleichbar mit Hochleistungspumpen, immer mehr Wasser mit noch mehr Druck in alte Leitung zu pressen.

 

Aber die Firmen haben noch mehr Tricks auf Lager, um die Kunden für dumm zu verkaufen. Kaum einer weiß, das bereits jetzt schon die Datenrate dynamisch angepasst wird. Alle Anbieter messen beim Start des Videos die Leistung der Leitung zum Kunden aus. Bei SkyGo ist das sogar sichtbar. Mit Filmstart ist das Bild noch recht grob. Nach ein paar Sekunden regelt Sky die Datenrate so lange hoch, bis gerade noch eine flüssige Wiedergabe möglich ist. Logischerweise bekommt derjenige mit einer guten Leitung auch ein besseres bewegtes Bild. 

 

Nun kommen aber die lieben Nachbarn auch auf die Idee im Internet fern zu schauen. D.h. um alle zu bedienen, wird die Datenrate dynamisch immer weiter nach unten geregelt. 

Die Anbieter von Streamingdiensten sprießen wie Pilze aus dem Boden. Bereits heute entfällt auf das Streaming mehr als die Hälfte des Datenverkehrs im Internet. Hier ein paar Infos:

http://www.digitalfernsehen.de/Tote-Hose-beim-TV-Menschen-unter-50-schauen-kaum-noch-Fernsehen.173859.0.html

http://www.digitalfernsehen.de/2018-Das-sind-die-Streaming-Top-Ten-der-Deutschen.173124.0.html

http://www.digitalfernsehen.de/Online-Videonutzung-in-Deutschland-uebertrifft-Erwartungen.172608.0.html

http://www.digitalfernsehen.de/Gut-die-Haelfte-sieht-TV-im-Internet.172005.0.html

 

Jetzt werden einige Spezis sagen: Was interessiert mich das. Mein Bild ist SUPER. 

 

Ja, solange das Bild zum großen Teil nur statische Inhalte hat. Nehmen wir als Beispiel die Nachrichtensendung. Das einzige, was sich hier bewegt, ist der Sprecher. Dafür reicht auch eine geringe Datenrate. Anders sieht es bei einem Kameraschwenk über eine detailreiche Landschaft aus. Hier ändert sich der gesamte Bildinhalt. 

Bei einer hohen Datenrate ist dies kein Problem. Hat der Kunde aber eine schlechte Leitung und bekommt nur eine schlechte Datenrate, so muss der Encoder des Anbieters Bereiche des Bildes zusammenfassen. Obwohl es ein HD Bild ist, wird es grobklotzig.

Also, was bringt mir folglich ein HD oder gar UHD Film, wenn er mangels Datenraten zu einer Lego-Landschaft wird?

 

SD ist Out, HD aktuell, aber UHD steht schon in den Startlöchern. In meinem Forum habe ich mir mal eine Aufnahme von RTL UHD technisch untersucht:

http://forum.haenlein-software.com/viewtopic.php?f=33&t=6744

In dem Beitrag zeige ich genau, was eine schlechte Datenrate bedeutet. Sie können sich ein 4 Minuten Ausschnitt direkt herunterladen. Aber Achtung: Das sind  563MB. Ein 90 Minuten Film hat auf RTL UHD folglich 12,6 GB ! Soviel zum Thema, was sollte in der Zukunft mein Internetanschluss leisten können.

 

Wie oben schon erwähnt, ist die Kupferleitung am Ende der Leistungsfähigkeit. Die Anbieter versuchen mit allen Tricks auch noch das Letzte herauszuholen.

Eine Glasfaserleitung könnte man mit einem Fluss vergleichen. Hier fällt es überhaupt nicht auf, wenn sich jeder mit einer dicken Leitung bedient.

 

Auch habe ich hier schon gelesen, es kommt ja der 5G Standard. Leute, von was träumt Ihr in Eppstein?

5G wird es in den ersten Jahren nur in den Ballungsräumen geben, weil keine Funkzellen vorhanden sind. Auch ist die Reichweite wesentlich kleiner. Bis das auch mal auf dem Dorf ankommt werden noch etliche Jahre vergehen. Auch werden sich die Firmen eine 5G Faltrate richtig teuer bezahlen lassen.

Dazu kommt, 5G ist im Vergleich zu Glasfaser wie das Rennen von einem Trabbi geben einen F1 Rennwagen. 

 

Ihr bekommt von allen erzählt, dass das alte VDSL ausreicht. Leute, bitte tut Euch einen Gefallen und lasst Euch vom Marketing der Anbieter nicht für dumm verkaufen oder von kleinen Preisunterschieden überzeugen. Bitte macht bei dem Glasfaserausbau mit. Es geht um die Zukunft in unseren Stadtteilen. 

 

Ich habe im Internet weitere interessante Artikel und Videos gefunden.

Zweifler oder Unentschlossene sollten sich diese Videos ansehen: 

https://www.youtube.com/user/DeutscheGlasfaser

Hier ist eigentlich alles zusammen, aber ich habe im Internet auch andere neutrale Videos gefunden:

Deutsche Glasfaser vs. Telekom: https://www.youtube.com/watch?v=UHUoSojPYZM

Hier durchgeführte Projekte der Deutsche Glasfaser:

TV Bericht zum Ausbau von Deutsche Glasfaser im Landkreis Leipzig: https://www.youtube.com/watch?v=NwGcsGma0z8

Glasfaserverlegung in Haltern am See: https://www.youtube.com/watch?v=-dn15coUEKE

Deutsche Glasfaser in Pöring bei Zorneding: https://www.youtube.com/watch?v=562yHTBRwrg

In Gesprächen mit Nachbarn habe ich oft gehört: Ich hab gerade erst alles renoviert und reiße doch nicht alles wieder auf….

Ich denke diese Videos sollten Bedenken beseitigen. Es sind Videos von Endkunden und zeigen wie die Deutsche Glasfaser arbeitet:

Abschluss der Erdrakete für FTTH-Hausanschluss in 3 Stunden: 

https://www.youtube.com/watch?v=nTVbO5M0ciU

Weitere Infos zu den verwendeten Techniken:

Grabenlose FTTH-Installation mittels Erdrakete: https://www.youtube.com/watch?v=YINa0VePMi0

Einblasen der 8 Teilrohre in das Hauptrohr: https://www.youtube.com/watch?v=wgIrSlqZmgc

Glasfaserkabel in Rohrsystem einblasen: https://www.youtube.com/watch?v=w8DdjQexrIU

https://www.youtube.com/watch?v=q8YH5E-8KUs

Überbrückung großer Distanzen: Kabelverlegung per Pflug (1Km/Std): https://www.youtube.com/watch?v=q1fZ9ZKDc5A

Horizontalspülbohrungen: https://www.youtube.com/watch?v=yMSrtEOd16M

 

Ehlhalten hat mit aktuell 41% die Quote erfüllt. Nun kam mir zu Ohren, dass das nicht reichen soll. Wir sollen mit Eppstein und Vockenhausen verrechnet werden, weil das der Weg nach Ehlhalten sei. Dazu sei angemerkt:

Auf der Website von Deutsche Glasfaser ist jeder Ort gelistet, der für sich alleine seine 40% erreichen muss. 

Anders bei Hünstetten. Hier zählt nicht der jeweilige Ortsteil, sondern der Mittelwert:

https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/bechtheim-beuerbach-goersroth-kesselbach-ketternschwalbach-limbach-...

2. Argument: Die in Ehlhalten bereits liegende Glasfaserleitung gehört der Telekom und die könnte man nicht ohne Kosten verwenden. Aus dem Grund müsste man Vockenhausen und Eppstein auch ausbauen, um von dort eine eigene Leitung nach Ehlhalten zu bringen.

Für mich kein Argument: Die Telekom hat in Deutschland die Netzhoheit. Ob die Deutsche Glasfaser nun den Anschluss in Ehlhalten verwendet oder den in Eppstein, ist von der Kostenseite egal. Ob Glasfaser Deutschland nur in den letzten 1% oder 3% des Leitungswegs über eigene Leitungen geht, ändert nichts an der Tatsache, dass man fremde Leitungen anmieten muss.

Bitte Deutsche Glasfaser, steht zu dem, was auf Eurer Website zu Ehlhalten steht:

"Der aktuelle Stand der Nachfragebündelung liegt bei 41% von der benötigten 40% Quote".

 

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Haenlein

vor 2 Tage 1 Stunde

Lieber Gast,
recherchieren Sie bitte mal unter den Stichworten "Telemedizin+Zukunft". Oder rufen Sie mich an: 8406. Wir Hochbetagten sollten gemeinsam dem Klischee von den unbedarften, ahnungslosen, geizigen Alten entgegenwirken und mitmachen. Noch ist Zeit!
Udo Kotthaus

vor 4 Tage 2 Stunden

Es sind nur noch 3 Tage bis zum Stichtag 25.03.2019 !
Die Nachfragebündelung zeigt Stand heute, 22.03.2019 15:00 Uhr, folgende Zahlen: Bremthal 19%, Ehlhalten 41%, Eppstein 20%, Vockenhausen 20%, Niederjosbach 35% ! Das sind insgesamt immer noch weniger als 25% !

vor 5 Tage 18 Stunden

Sehr geehrter Herr Herrmann,

wie schon in meinem vorherigen Kommentar schon geschrieben, läuft unser Telefon und Internet über Kupferkabel mit 16 MBits von der Telekom

Auch unser Telefon ist kabellos, aber unsere Station, welches wir brauchen um ab und an den Akku unseres Telefon aufzuladen ist mit dem Router von der Telekom verbunden.

"Vielleicht gibt es bald schnelles Internet und Fernsehen kabellos" , aber zu welchem Preis?

Das wir rund um Eppstein in regelmäßigen Abständen Mobilfunktürme stehen haben, für die auch vermutlich einen Teil unserer Bäume im Wald gefällt werden müssen??? unter "Bundesministerium für Strahlenschutz" gibt es interessante Berichte sowie auch Vorschriften bzgl. der Mobilfunktürme.

Was es den privaten Endverbraucher kosten wird, steht auch nicht fest. Es wird letztendlich davon abhängig sein, was der Anbieter dafür zahlen wird um die Lizenz zu ersteigern sowie auch die Kosten für die noch zahlreichen Mobilfunktürme die gebaut werden müssen.

Da ist es mir persönlich lieber ein Glasfaseranschluss unter der Straße zu unserem Haus legen zu lassen als unsere Natur durch Mobilfunktürme zu schädigen bzw. verunstalten zu lassen.

Eine Waschmaschine, Spülmaschine etc würde ich niemals von außerhalb meines Hauses steuern. Es gebe nämlich im Schadensfall z.B. Brand durch Kurzschluss oder Wasserschaden bestimmt Probleme mit den Versicherungen.

Sicher, letztendlich muss es jeder Hausbesitzer für sich selbst entscheiden.

Ich habe mich für den Glasfaseranschluss entschieden. Für die Zukunft der heutigen Kinder und zum Erhalt unserer Natur.

Mit freundlichen Grüßen
C.Haas

vor 6 Tage 1 Stunde

An alle welche dafür bzw. dagegen sind,

@ Gast

ich kann ihr Argument bzgl. wenig Rente nachvollziehen. Viele Haushalte haben auch nur einen Telefonanschluss ohne Internet.

@ Ralf Hermann

auch wir haben leider nur 16 MBits. Wir sind ein 4-Personenhaushalt. Tochter studiert, Sohn absolviert eine Ausbildung. Des weiteren läuft unser Fernseher über Telekom Entertain, welches wir bewusst gewählt haben, weil bei uns die Sat-Schüssel aufgrund unserer Wohnlage bei schlechtem Wetter nicht mehr funktioniert. Laut Fernsehtechniker müssten wir uns eine Schüssel mit mindestens 1,20 m Durchmesser anbringenlassen um störungsfrei Fernseh schauen zu können.

Auch unsere Kinder benutzen intensiv das Internet. Trotz Wlan bzw. auch Lan-Kabel im Zimmer, wird oft über die lange Wartezeit des Ladens geklagt vor allem dann, wenn eine Ausarbeitung für ein Referat oder auch Vorbereitungen für Klausuren anstehen.

Da sie außerdem von anderen Kabelanbietern bzgl. Fernsehen schreiben, machen diese es m.E. nicht kostenfrei.

@ Ingo Horn

Deine Argumente sind absolut nachvollziehbar. Ich vermisse aber - in meinen Augen - noch einen ganz wichtigen Punkt

Schule und Studium.

Über kurz oder lang brauchen Schüler/innen keine Bücher mehr zur Schule tragen, da alles über digitale Geräte gelehrt wird. Dies kann m. E. auch nur dann an unserern Schulen funktionieren, wenn Glasfaseranschlüsse vorhanden sind.

Des weiteren werden die Haushalte, welche noch einen analogen Telefonanschluss haben, von der Telekom angeschrieben um einen neuen Vertrag abzuschließen, da der Analog-Anschluss abgestellt wird.

Die 5G-Auktion wurde jetzt gestartet. Es wird vermutlich noch Jahre dauern bis es bundesweit funktioniert. Als letztes kommen die ländlischen Wohnorte dran, zu denen ich auch Eppstein zähle. Des weiteren ist die Frage, wie viele und an welche Standorte die Mobilfunktürme gebaut werden müssen.

Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, wann die Anschlüsse mit Kupferkabel abgestellt werden.

Es geht nicht nur um die Gegenwart sondern auch um die Zukunft unserer Kinder, Enkelkinder,....

Mir persönlich ist es lieber ein Hausanschluss mit Glasfaser zu haben als über Mobilfunktürme.

Viele Grüße

C.Haas

vor 1 Woche 18 Minuten

Hallo Frau oder Herr Gast,

aus heutiger Sicht sind Ihre Argumente nachvollziehbar (abgesehen von den Kosten - über die 24 Monate gerechnet sparen Sie erstmal Geld ;-) ).
Ich habe auch mit mir gerungen - derzeit reicht die 50MBit mit Option auf 100MBit Leitung dicke aus. Und ich gehe davon aus, dass mein persönliches Wohlergehen auch nicht schlechter sein wird, wenn das mit der Glasfaser nicht klappt - derzeit stehen hier stabil 50MBit/s Download und 10MBit/s Upload Geschwindigkeit an.
Keine 500m entfernt sieht der Spaß aber schon wieder anders aus. Gegen Abend bricht dort die verfügbare Bandbreite schon von 50MBit/s auf ca. 10MBit/s ein. Und wie meine Bandbreite ausschaut, wenn die ersten drei Nachbarn auf Ultra HD Fernseher hochrüsten, weiß ich auch noch nicht :-)

Eppstein steht aber auch im Wettbewerb mit anderen Städten als Wohnort. Und ganz ehrlich: In Sachen Infrastruktur ist Eppstein nicht gerade der attraktviste aller Wohnorte (hat halt andere Vorzüge).
Im Zeitalter von Homeoffice (Wir erinnern uns - da soll es sogar ein Recht darauf geben..) und Cloudcomputing wird die Internetanbindung aber zur echten Entscheidungs- und Standortfrage für Menschen, die hier in Zukunft wohnen wollen (Wir reden mal von 5 - 10 Jahren) - und das kann eine Chance für unsere Stadt sein.
Derzeit hat die Telekom einfach mal entschieden, dass Eppstein kein interessanter Markt ist, um hier in ein leistungsfähiges Glasfasernetz zu investieren. Dass Glasfaser irgendwie doch eine ganz sinnvolle Sache ist, schreibt sie aber selbst: https://www.telekom.de/zuhause/netz/glasfaser (den Verfügbarkeitscheck kann man sich als Eppsteiner allerdings sparen...). Wenn ich ehrlich bin, ko**t mich das Verhalten dieses Unternehmens da doch ein wenig an.
Jetzt haben wir in Eppstein die Chance, die Abhängigkeit von dem großen T aufzulösen und halt einem anderen Anbieter (und damit auch Drittanbietern, die ggf. die Leitungen zukünftig bei der DG anmieten können) eine Chance zu geben - und damit die Stadt in technischer Hinsicht ein Stück weit attraktiver zu machen.
Ich für meinen Teil finde jede Möglichkeit dafür zu sorgen, dass der Ort lebenswert und zukunftsgerichtet bleibt durchaus erstrebenswert - auch wenn das ggf. mal ein kleiner Schritt aus der eigenen Komfortzone ist und auch mal ein paar Euro kosten kann. Das darf man natürlich anders sehen :-)

Viele Grüße

Ingo Horn

vor 1 Woche 1 Tag

Wie lange will man noch warten bis Glasfaserleitungen in jeden Haushalt verlegt sind, 20 oder 30 Jahre?
Da kommt ein Anbieter der vorwiegend im ländlichen Raum ein faires Angebot für eine Glasfaser Installation unterbreitet. Das Pro und Contra spiel aber nur in der Gegenwart, egal ob 16, 50 oder 100 M/Bits. Zukünftig reichen diese Bandbreiten niemals aus. Ein Vergleich, das Heizen mit Holz und Kohle müsste ÖL und Gas weichen. Technologisch ist Kupfer in der Informationstechnik am Ende. Seit Anfang der 90-ger Jahre werden Glasfasertrassen verlegt, blöd nur wenn diese bei den meisten Menschen noch nicht ankommen. In modernen Autos sind Glasfaserleitungen mittlerweile Standard.
Liebe Eppsteiner(-innen), es ist auch ein Vorsprung für die Stadtentwicklung und insgesamt für uns alle Bürger zukünftig von Nutzen.

vor 1 Woche 2 Tage

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, wir finden es gut und richtig, dass im „Stadtentwicklungs-Konzept 2030“ für die Stadt Eppstein ein „flächendeckendes Glasfasernetz in Eppstein“ als Ziel definiert wurde und begrüßen den Kooperationsvertrag der Stadt Eppstein mit der Deutschen Glasfaser als wichtigen Schritt, um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Wir wissen aufgrund unserer beruflichen Erfahrungen im IT-Bereich sehr gut, wie wichtig und entscheidend eine gute Infrastruktur für die Realisierung von neuen Lösungen ist und diese teilweise erst möglich macht. Das war auch unsere Motivation, den Brief an den Bürgermeister, die Stadträtin und die Ortsvorsteher der Stadt Eppstein zu schreiben. Wir haben uns damals gewundert, wie verhalten das Interesse der Bürger Eppsteins an den neuen Möglichkeiten der digitalen Zukunft ist (es sind Stand 15.3.2019 immer noch weniger als 25%) und sahen dabei den Grund in einer zu einseitigen Information der Bürger durch die Mitarbeiter der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Brief etwas dazu beitragen konnten, die Diskussion in der Bevölkerung anzukurbeln. Wir haben die Artikel und Kommentare aufmerksam verfolgt und sehen dabei bestätigt, wie wichtig die Kommunikation zu diesem Thema ist. Wir sehen die Nachfragebündelung der DG nach wie vor als riesige Chance für Eppstein, seine Bewohner, alle Gewerbetreibenden und Unternehmen und natürlich die Stadt selbst, denn eine digitalisierte Stadtverwaltung eröffnet neue Möglichkeiten und wäre auch ein Gewinn für die Bürger und Bürgerinnen. So wie es unser Bürgermeister in seiner Antwort auf unseren Brief schreibt, hat die Stadt „unseren Bürgerinnen und Bürgern die Tür zur Zukunft geöffnet. Durch diese Tür … müssen aber die Menschen selbst hindurchgehen.“, so sehen wir es natürlich auch, niemand soll genötigt oder überrumpelt werden, aber jeder sollte ausreichend und richtig informiert sein, um seine Entscheidung gut treffen zu können. Wir hoffen sehr, dass die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Eppstein die sich jetzt bietende Chance doch noch ergreifen. Dorothe & Bernd Rehfeld

vor 1 Woche 2 Tage

Sehr geehrter Gast,

es freut mich, dass Sie sich mit dem Thema und meinen Ausführungen dazu beschäftigt haben und ich danke Ihnen dafür!

Eine Entscheidung Pro oder Contra Glasfaser ist immer individuell und selbstverständlich von jedem selbst zu treffen.
Ich gehe daher davon aus, dass das Ehepaar Rehfeld mit seiner Aufforderung an Herrn BM Simon, „über geeignete Maßnahmen“ nachzudenken, nicht meint, Ihnen zwangsweise einen Anschluss zu verpassen, sondern, ob z.B. der Zeitraum der Nachfragebündelung verlängert werden kann, die Stadt einen Zuschuss zur Infrastruktur zur Verfügung stellen kann oder ähnliches.

Bzgl. meines Beitrags führen Sie aus, dass Sie die Kosten zögern lassen und dass der „zweite Tarif mit 49,99€ ab dem 13. Monat 10€ mehr im Monat“ koste, als Ihr heutiger Tarif.

Gestatten Sie eine kurze Gegenrechnung: Sie zahlen nach Ihren Angaben somit € 39,99/Monat. In 24 Monaten (Mindestvertragslaufzeit für einen neuen Anschluss) sind das somit € 959,76.

Der von Ihnen als Vergleich herangezogene DG Classic 400 kostet 12 Monate lang € 24,99 (= € 299,88) und 12 Monate lang € 49,99 (= € 599,88). In Summe also € 899,76 oder (rechnerisch) € 37,49/Monat.

Das scheint mir günstiger zu sein, als Ihr derzeitiger Tarif.

Selbst, wenn Sie die € 69,99 einmaliges Bereitstellungsentgelt hinzurechnen, zahlen Sie in den 24 Monaten damit (rechnerisch) nur 42 ct/Monat (!) mehr als heute bei Ihrem bestehenden Anschluss.

Zu meiner Idee eines Doppelanschluss'. Der Gedanke dahinter ist folgender: Nur, wenn sich heute genug Haushalte finden, die sich einen Anschluß legen lassen, besteht in Zukunft überhaupt die Möglichkeit, später einzusteigen. Denn nur dann existiert in Eppstein ein Glasfasernetz.
Ein Hausanschluß kostet (nach Auskunft der DG) mindestens € 750. Je nach Untergrund auf dem Ihr Haus steht, darf es wahrscheinlich auch mehr werden.
Hinzu kommen dann in Zukunft noch die normalen Nutzungsgebühren. In Summe wird das also sicher teurer, als wenn Sie sich heute für einen Anschluß entscheiden - auch, wenn Sie ihn erst in Zukunft brauchen.
Ein Gedankenspiel: Sie buchen den günstigsten Tarif der DG und zahlen (nur für den Anschluß, denn Sie nutzen ihn ja nicht) dann quasi als Rate (rechnerisch) € 37,91 für 24 Monate.

Was Sie bekommen?
Einen Anschluss an die Zukunft - selbst wenn Sie die Leistungen der Glasfaser heute noch nicht brauchen.

Was Ihnen bleibt nach Ablauf der Mindestlaufzeit von 24 Monaten?
Die freie Wahl - bleiben bei der Glasfaser oder zurück zum Kupferkabel.

Hätten Sie vor z.B. 5 Jahren gedacht, welche digitalen Möglichkeiten heute bestehen (und welche Datenvolumina erforderlich sind)? Ich nicht!
Nur, wenn Sie heute die Chance nutzen, haben Sie in Zukunft eine Entscheidungsfreiheit, denn Sie haben dann beide Anschlüsse in Ihrer Wohnung!

Es liegt mir fern, jemanden zu einer Entscheidung zu nötigen und bedaure, wenn Sie das für sich so empfinden. Ich bitte nur, die Chance für die Zukunft zu sehen: Für sich selbst und für Eppstein insgesamt.

Beste Grüße
Magnus Fischer

vor 1 Woche 3 Tage

Als normaler Bürger dieser Stadt ist man doch sehr verwundert. So wird einem suggeriert, dass der Bebauungsplan letztes Jahr abgeändert und das Waldstück östlich des Eppenhainer Weges aus diesem herausgenommen wird. Dies um einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der heimischen Fauna und Flora zu leisten.

Was passierte dann? Am 4. und 6. März wird das Waldstück in der Brutzeit illegal abgeholzt und es scheint niemanden zu interessieren. Plötzlich heißt es, dass der alte Bebauungsplan doch noch Gültigkeit besitzt. Das Abholzungsdatum wird anders angegeben, keine der Behörden kann oder will klare Auskünfte geben, etc. Und wenn ein Bau sonst nicht verhindert werden kann, so sollte zumindest nichts anderes suggeriert werden.

Da fragt man sich, ob dies Unfähigkeit unserer Lokalpolitik oder absichtliche Irreführung ist. Und was von beidem ist schlimmer....?
Kein Wunder, dass der politikinteressierte Bürger zum POLITIKERVERDROSSENEN wird. Und das auf der kommunalen Ebene, die nah am Bürger sein sollte.

Das viele Grün von Eppstein macht doch gerade den Charme und den hiesigen Lebenswert aus. Will man dies absichtlich opfern?
Statt über eine Walderhaltungsabgabe, sollte über eine Wiederaufforstung gesprochen werden..

F. Frank

vor 1 Woche 4 Tage

Nachdem ich das so verfolge, mit dem "Glasfaserwahn", sollten auch Gegenargumente zugelassen werden. Alle Befürworter der DG tun so, als wäre der Rest, die das nicht wollen, fast schon asozial... Was bitte will das ältere Ehepaar mit Glasfaser, die sie nicht brauchen??? Die aufgrund der wenigen Rente eh schon auf Kosten achten müssen... Das Ehepaar Rehfeld schreibt in seinem offenen Brief an Herrn Simon er "soll über geeignete Maßnamen nachdenken", wie bitte sollen die aussehen? Die Leute unter Druck setzen? Dazu sind die monatlichen Kosten nun auch nicht für jeden aus der Portokasse bezahlbar, wozu soll ich einen "Doppelanschluss" haben und doppelte monatliche Kosten, für etwas, das ich gar nicht brauche? Wie vorgeschlagen von Magnus Fischer... Für etwas, was ich nicht nutze??? Er stellte auch die Frage "Was lässt Sie zögern?" Kosten lassen mich zögern unter anderem. Im günstigsten Tarif zahlt man ab dem 13. Monat 44,99€, PLUS 2,9ct/Minute fürs Telefonieren.... Der zweite Tarif sind 49,99€, das sind 10€ mehr als mein jetziger Tarif bei der Telekom, für etwas, das ich nicht brauche... Nein danke. Wie Herr Hermann auch schon sehr richtig schrieb, die aktuell angebotene Geschwindigkeit reicht uns ! Es laufen bei uns 2 Smartphones und u.U. ein Notebook übers WLAN, ohne Probleme! Fernsehen bringt uns die Schüssel genügend Sender, und das kostenlos :-) und wenn´s mal mehr sein muss, der Fernseher läuft auch super mit unserem jetzigen WLAN (+ die 2 Smartphones dazu ;-)) Und was meint Hr. Kotthaus mit "wenn es um medizinische Hilfe oder Pflegeunterstützung geht"? Natürlich ist es schade, wenn die Glasfaser nicht kommt, für die, die sie unbedingt wollen, aber bitte niemanden fast schon "nötigen", der für sich beschlossen hat, sie nicht zu wollen.

vor 1 Woche 4 Tage

Illegale Baumfällung = Umweltfrevel



Wer es immer noch nicht begriffen hat sollte es sich jetzt hinter die Ohren schreiben:



"Unsere Umwelt hat keine Lobby !"



Obwohl es unzählige Untere und Obere Behörden in unserem Bundesland gibt, die sich angeblich um Naturschutz kümmern,
muss sich aus meiner Sicht ein Investor/Bauträger scheinbar keinerlei Gedanken machen, wenn er ohne Genehmigung

schnell mal ein Waldstück "vernichtet".



Wie zahnlose Papiertiger sehen die Behördenleiter aus und schicken jetzt auch noch einen externen Gutachter zu einem "wichtige Refugium für geschützte Vogelarten". Über eine mögliche "Walderhaltungsabgabe" für einen 45 Jahre alten Wald wird dann wohl erst in späteren Jahren ein weiterer Gutachter befinden.......





Mit freundlichen Grüßen,

S. Bachert

vor 1 Woche 4 Tage

Lieber Leserinnen und Leser der Eppsteiner Zeitung, gerne schreibe ich hier meine Sicht zum Glasfaserausbau in Eppstein und den Kommentaren in diesem Forum. Unser Telefon und Internet läuft über Kupferkabel der Telekom mit 16 MBits. Wir haben keine Geschwindigkeitsprobleme mit drei Smartphones und einem Teenager als Internet-Intensivnutzer. Ein Kabelanbieter versorgt uns mit einem hervorragendem Fernsehbild. Fehlende Sender im Standardangebot können dazu gebucht werden. Sollte der Kabelanbieter mal Probleme haben, was immer mal vorkommt, auch beim Glasfaserkabel, können wir immer noch über das Internet ins TV-Programm einsteigen. Wir haben eben nicht nur einen Anbieter.

Gut, ein Glasfaser bietet deutlich mehr Mbits... und sonst? Internationale Fernsehprogramme, die auch unsere weitgereisten Eppsteiner Einwohner versorgen, sucht man vergebens bei der Deutschen Glasfaser (DG). Die gute alte Telekom bietet TV aus Italien, Polen, Russland etc. und bei den Kabelanbietern gibt es noch mehr. Nach Auskunft des Vertriebsmitarbieters der DG könne man sich das über das Internet besorgen. Wer das mal gemacht hat, fühlt sich in die 90er zurück versetzt. Fazit: Die DG ersetzt nicht den Kabelanbieter, wenn man mehr will als den Standard. Will man von außen seine Heizung oder Waschmaschine steuern, also einen Zugriff auf das Heimnetzwerk, dann bietet die DG nur den IP V 4 Standard. Das Zugangsprotokoll IP V 6 ist nur über einen externen Anbieter mit zusätzlichen Kosten möglich. Welche Sichheitsstandards dabei eingehalten werden, bleibt unklar.

Ganz interessant ist das Argument der Wertsteigerung. Der Vetriebsmitarbeiter zitierte eine Studie der Sparkassen und spricht von 9%. Kurz hoch gerechnet bedeutet das bei einem Hauswert von € 500.000 eine Wertsteigerung von € 45.000. Also, man mag Vorteile beim Glasfaser sehen, aber das ist mit Sicherheit Verkaufslyrik. Besonders störend finde ich die Verkaufsmethoden. Gestern sprach bereits der dritte Verkaufsexperte an unserer Haustür vor und versuchte zu überzeugen. Ich brauche das nicht und habe darum gebeten, das zukünftig zu unterlassen. Er konnte mir das nicht zusichern und avisierte weitere Besuche. Jeder möge selbst den Nutzen eines Glasfaserkabels beurteilen und entscheiden. Ich habe hier meine Meinung wieder gegeben. Keiner weiß, was uns die Zukunft bringt. Vielleicht gibt es bald schnelles Internet und Fernsehen kabellos. Beim Telefon haben wir das schon.

Mit besten Grüßen Ralf Herrmann

vor 1 Woche 4 Tage

Guten Abend, die Bäume wurden nicht wie beschrieben vor dem 1.3 gefällt, sondern am 4.3! Am Rosenmontag, also somit zu Beginn der Brutzeit! . Es wurden am Wochenende vorher zwar vereinzelt schon Bäume gefällt, jedoch wurden am 4.3 von morgens bis nachmittags der Großteil der Bäume gefällt. Im Laufe des Vormittags haben wir und andere Nachbarn die Stadt darauf aufmerksam gemacht.

Viele Grüße Johanna Adam

vor 3 Wochen 3 Tage

Lieber Herr Simon, klar, durch diese Tür müssen die Menschen selbst hindurchgehen. Aber diejenigen, die davor stehen, müssen überzeugt werden. Zu den Veranstaltungen und in die Container gehen die, denen schnelles Internet egal ist, eher nicht. Die würden Sie aber über die Papierversion dieser Zeitung erreichen. Dieses Medium muss dafür besser genutzt werden!

vor 3 Wochen 3 Tage

Eine entsprechende Aufklärung über die Papierversion Ihrer Zeitung wäre dringend erforderlich, um auch diejenigen zu erreichen, denen schnelles Internet egal ist und denen nicht bewusst ist, wie sehr sie künftig davon profitieren könnten, allein wenn es um medizinische Hilfe und/oder Pflegeunterstützung geht. Wer hier nicht mitmacht, stellt sich gegen die Gemeinschaft, und um das zu vermitteln wäre das „Blättchen“ vorzüglich geeignet.

vor 3 Wochen 3 Tage

Regelmäßig schaue ich mir die Anmeldequote zum Glasfaserausbau an und stelle mit Bedauern fest, dass noch nicht einmal die Hälfte der benötigten Voranmeldungen eingegangen sind. In Gesprächen mit anderen Eppsteinern höre ich Aussagen wie "Brauche ich nicht", "Was bringt mir das" oder auch "Neue Technik, damit will ich mich nicht beschäftigen". Als individuelle Meinung für mich schwer nachvollziehbar, aber vor allem sind das keine echten Argumente GEGEN einen Glasfaseranschluss.

FÜR einen Glasfaseranschluß spricht: - Steigerung der Immobilienpreise - Bessere Vermietbarkeit von Immobilien - Die DSL Bandbreite wird nicht weiter steigen, das heißt, das Maximum der Geschwindigkeit ist jetzt erreicht - Es geht nicht um "schnelles Internet", sondern darum, eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, welche z.B. auch fürs Fernsehen benötigt wird. Es gibt bereits 8K Fernseher und wenn zukünftig immer mehr UHD/4K/8K Fernsehsender in Betrieb gehen, wird es mit den Sateliten Transponderplätzen eng - Heimarbeitsplätze, Neudeutsch HomeOffice, ist wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Arbeitsrealität und hier ist eine schnelle und stabile Netzanbinung zwingend erforderlich - Jetzt bekommt man den Anschluss kostenlos und die Kosten des Vertrages unterscheiden sich nicht von den entsprechenden DSL-Kosten - Es kommt zu keiner Doppeltbelastung durch 2 parallele Verträge - erst wenn der vollständige Wechsel zu Glasfaser vollzogen ist (der DSL Vertrag ausgelaufen ist) bezahlt man die monatlichen Gebühren - Telefonie mit dem Festnetz ist jetzt schon auf Voice over IP umgestellt (Internettelefonie) und hier ist Glasfaser deutlich stabiler (verbindungssicher) als DSL - Warten auf 5G ist keine Option, denn keiner weiß, wann der 5G Ausbau vollzogen wird, vor allem weiß keiner, wie teuer dann entsprechende Verträge sind. Hier wartet man auf die "Katze im Sack" -

Unternehmen in Eppstein werden zukünftig immer mehr auf entsprechende Netzgeschwindigkeit angewiesen sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Zusammenarbeit über das Netz, z.B. zwischen Geschäftspartnern, Unternehmen und Kunden wird entsprechende Bandbreiten benötigen (z.B. 3D Modelle gemeinsam bearbeiten). Somit mein Appell an alle Unentschlossenen -> in ihrem eigenen Sinne, dem Interesse der Gemeinde und der nächsten Generationen von Eppsteiner schließen Sie den Vorvertrag ab. Ralf Kotthaus

vor 3 Wochen 5 Tage
Mit Verwunderung lese ich in der Presse, dass in Eppstein die erforderliche Zahl an Haushalten sich noch nicht für einen Glasfaseranschluss entschieden hat.   Bei allem Verständnis für das Motto "keine Experimente" würde man sich in diesem Fall der Chance begeben, kostengünstig an einer modernen Kommunikationstechnik teilzuhaben. Die Frage, ob man das braucht, ist m.E. irrelevant. Selbst Kaiser Wilhelm konnte es sich seinerzeit nicht vorstellen, dass das Pferd als Fortbewegungsmittel einmal vom Auto verdrängt wird.    In der Presse liest man auch von Bestrebungen in Nachbargemeinden von Initiativen in Richtung Glasfaser. Wenn wir jetzt auf die Möglichkeit verzichten, laufen wir Gefahr, auf absehbare Zeit "abgehängt" zu sein. Das sollte man bei seiner Entscheidung "pro/kontra" bedenken.   Heinz Brückner

P.S.: Die Redaktion hat diese Mail-Zuschríft unseres Lesers als Kommentar eingestellt.

vor 4 Wochen 7 Stunden

Leider hat Eppsteins Bürgermeister mit seinem Gefolge die Gelegenheit im neuen Edeka-Markt nicht genutzt,
mit Herrn Baßler drängende Umweltprobleme (Bsp. Reduzierung von Plastikverpackungen)  zu besprechen.
Man mag es eigentlich kaum glauben, aber das Innenleben des Leergutautomaten war von besonders großem
Interesse  bei den Damen und Herren aus Eppstein !



Siegfried Bachert

Eppstein

vor 4 Wochen 1 Tag

wie es auch anders geht. 8% in nur zwei Wochen, Bremthal, Eppstein und Vockenhausen kommen auf 11% bzw 12% in zwei Monaten...
https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/bechtheim-beuerbach-grsroth-kesselbach-ketternschwalbach-limbach-oberlibbach-strinz-trinitatis-wallbach-und-wallrabenstein/

Und wenn wir nicht aufpassen, wird der MTK vom Landkreis Darmstadt-Dieburg abgehängt:
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/kooperation-von-entega-und-deutsche-glasfaser-im-landkreis-darmstadt-dieburg-0
Das Projekt wird vom Land Hessen unterstützt!

vor 4 Wochen 3 Tage

Liebe Leserinnen und Leser,

die Antwort von Fachsbereichsleiterin Nina Becker von der Stadt Eppstein auf den Offenen Brief fügt die Redaktion zur Information als Kommentar an:

 

 

Sehr geehrter Herr Otto,

wir nehmen Bezug auf Ihren „Offenen Brief“ vom 11.02.2019 und möchten auf ihre Fragen gerne wie folgt antworten (Die Nummerierung haben wir zwecks Übersichtlichkeit eingefügt): 

Zu 1. 

Der Magistrat der Stadt Eppstein erteilt keine Baugenehmigungen.  Er wird im Rahmen des Verfahrens lediglich beteiligt. Die Zuständigkeit liegt diesbezüglich beim Main-Taunus-Kreis. Ansonsten kann über eine „nichtöffentliche Sitzung“ keine Aussage getroffen werden.

Zu 2. 

Zur Baugenehmigung wird auf Punkt 1 verwiesen. Des Weiteren hat die Stadt Eppstein im Jahr 2019 an besagter Stelle eine Fläche erworben.

Zu 3. 

Die Genehmigung zur Rodung von Grundstücken wird seitens der Unteren Naturschutzbehörde in Abstimmung mit HessenForst erteilt. 

Zu 4. 

Das Grundstück war teilweise faktisch Wald, daher wurde eine Walderhaltungsabgabe – unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben - gefordert. Ein anderer Teilbereich des Grundstücks wurde schon immer nach § 34 BauGB (unbeplanter Innenbereich) beurteilt.

Zu 5. 

Da das Grundstück gemäß Bauvorbescheid bebaubar ist, handelt es sich um eine klassische Baulücke.

Zu 6. 

Die Stadt Eppstein hat im Jahr 2018 einen sogenannten „Einfachen Bebauungsplan“ für die Fläche zur Rechtskraft gebracht. Die Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger der Öffentlichen Belange hat stattgefunden.

Zu 7. 

Alle Bebauungspläne der Stadt Eppstein sind auf der Homepage einsehbar. Richtig ist, dass der Bebauungsplan nicht die gesamte Kurmainzer Straße erfasst, dies ist jedoch keinesfalls unüblich.

Zu 8. 

Aufstellungsverfahren für weitere Bebauungspläne sind aktuell nicht vorgesehen.

Zu 9. 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans hat eine Größe von 17.990 m² - die Grenzen wurden aus „Städtebaulichen Gründen“ so gezogen. Die Bebauungsplanaufstellung erfolgte im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB – Bebauungspläne der Innenentwicklung. Die Anwendungsvoraussetzungen für das beschleunigte Verfahren nach § 13a BauGB liegen vor, da der Bebauungsplan der Nachverdichtung einer bereits fast vollständig bebauten Fläche dient und die maximale Grundfläche innerhalb des Plangebietes aufgrund der Größe des Geltungsbereiches von 17.990 m² weniger als 20.000 m² beträgt.

Zu 10. 

Es handelt sich bei dem Bebauungsplan nicht um die Festschreibung des Straßenbestands, sondern er soll die künftige Entwicklung absichern. Die Straßenbreite wie sie im Bebauungsplan ausgewiesen ist, kann, da sich die Parzelle mit diesen Abmessungen im Eigentum der Stadt Eppstein befindet, später so ausgebaut werden. Aufgrund ihrer Erschließungsfunktion und der Bebauung innerhalb des Plangebietes mit Einfamilienhäusern sowie vereinzelt mit Mehrfamilienhäusern besitzt die Kurmainzer Straße im Bereich des Plangebietes die Funktion einer dörflichen Wohnstraße. Der Begegnungsverkehr Lkw bzw. Müllfahrzeug/Pkw ist bei einer solchen Straße ab einer Straßenbreite von 6,00 m gegeben. Nach den aktuellen Festsetzungen des Bebauungsplans weist die Kurmainzer Straße eine Straßenbreite von 8,00 m auf (festgesetzter Ausbauzustand). Damit ist der Begegnungsverkehr Lkw bzw. Müllfahrzeug/Pkw möglich. Zusätzlich ist die Errichtung eines separaten Gehweges in Zukunft möglich. Die Herstellung einer geordneten Zufahrtsituation zum festgesetzten Allgemeinen Wohngebiet ist durch die Festsetzungen des Bebauungsplans grundsätzlich sichergestellt.

Zu 11.

Ich denke sie meinen die Hausnummer 22? Nein, das ist nicht der Fall.

Zu 12.

Es gab Beschwerden seitens der Kurmainzer Straße 22, dass von mehreren Bäume wohl eine Verkehrsgefährdung ausgeht. Bei einer Überprüfung durch eine Fachfirma wurde dies für zwei größere Bäume bestätigt. Fotos können gerne zur Verfügung gestellt werden. Daraufhin wurde der Auftrag aufgrund der Verkehrssicherungspflicht erteilt.

Zu 13.

Da es sich um einen verwaltungsinternen Vorgang handelte und um die Fällung von zwei Bäumen, sind politische Gremien nicht in die Entscheidungsfindung einzubinden gewesen.

Zu 14.

Siehe 12.

Zu 15. 

Die direkten Anwohner waren darüber informiert, dass Bäume gefällt werden müssen.

Zu 16.

Aktuell gibt es diese Überlegungen seitens der Verwaltung nicht.
Ich hoffe,  ich konnte alle Fragen zu ihrer Zufriedenheit beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Nina Becker

Fachbereichsleiterin
Dipl. Ing. (FH) Architektur
M.A. (FH) Stadtplanung

vor 4 Wochen 4 Tage

Liebe Leserinnen und Leser,

die Antwort von Bürgermeister Simon auf den Offenen Brief fügt die Redaktion zur Information als Kommentar an:

Sehr geehrte Frau Rehfeld,
sehr geehrter Herr Rehfeld,

danke für Ihre Nachricht. Der Glasfaserausbau ist eine sehr große Chance für unsere Stadt – Sie beschreiben es zutreffend. Ich freue mich darüber und bin auch ein wenig stolz darauf, dass es uns überhaupt gelingen konnte, ein solches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger zu bekommen. Eppstein ist im Main-Taunus-Kreis und der näheren Umgebung im Rhein-Main-Gebiet die einzige Kommune, in der ein flächendeckender Ausbau eines Glasfasernetzes angeboten wird. Ich hatte bei den Gesprächen und Verhandlungen mit der Deutschen Glasfaser stets darum gebeten und mich dafür eingesetzt, dass nicht „nur“ Gewerbegebiete ausgebaut werden. 

Mit dem Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen der Stadt Eppstein und der Deutschen Glasfaser haben wir unseren Bürgerinnen und Bürgern die Tür zur Zukunft geöffnet. Durch diese Tür – um bei dem Bild zu bleiben – müssen aber die Menschen selbst hindurchgehen. Selbstverständlich unterstützen wir die Idee auch aktiv. Nach den heute neu veröffentlichten Zahlen sieht es „besser“ aus als noch zum Zeitpunkt Ihre Mail. Ehlhalten und Niederjosbach führen die „Rangliste“ an. Aus den Kreisen der Deutschen Glasfaser ist zu hören, dass es generell bisher so war, dass in den zwei Wochen vor Fristende noch einmal sehr viele Menschen sich für das Angebot entscheiden. Es bleibt also spannend.

Aktuelle Zahlen:

Ehlhalten                   30 %

Niederjosbach          20 %

Eppstein                    12 %

Vockenhausen          12 %

Bremthal                   11 %

Weitere Aktionen sind in Planung. So wird es aller Voraussicht nach am Samstag, 16. März von 10 bis 15 Uhr einen Glasfasertag auf dem Rathausplatz in Vockenhausen geben. Die Planungen laufen noch seitens der Deutschen Glasfaser und der Termin ist noch nicht endgültig bestätigt. Jedoch ist klar: es gibt weitere Marketing-Aktionen… ggf. auch einen Flyer mit Eppsteiner Gesichtern.

Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie ebenfalls für dieses Thema „brennen“. Bitte engagieren Sie sich weiter so eifrig. 

Freundliche Grüße aus dem Rathaus,

Alexander Simon, Bürgermeister

vor 4 Wochen 5 Tage

Den gemachten Aussagen kann ich nur zustimmen. In den Foren überwiegen die Stänkerer und Jammerer. Das kennt man ja aus dem privaten Umfeld zur Genüge. Gute Dinge werden als selbstverständlich dahingenommen, sollte etwas mal nicht so sein wie erwartet, dann wird sich lauthals beschwert. So wird die Wirklichkeit verzerrt, da die große, zufriedene Mehrheit schweigt.
Was häufig nicht erwähnt wird: Durch einen Glasfaseranschluss geht die Kupfertelefonleitung ja nicht verloren! Ganz im Gegenteil, eine neue Möglichkeit kommt hinzu. Sollte es tatsächlich eine große Unzufriedenheit bei dem Einzelnen geben, so ist es selbstverständlich möglich, nach den 24 Monaten Mindestvertraglaufzeit zurück zur alten Technik zu wechseln.
Wir Bewohner der Eppsteiner Stadtteile können nun entscheiden und sollten den Schritt in die Zukunft wagen. Es wird sich lohnen.

vor 5 Wochen 5 Tage

Ich bin wirklich erstaunt, dass man hier diese einzigartige Gelegenheit, flächendeckend mit einer hochperformanten Anbindung versorgt zu werden, verstreichen lässt. Ja, ich war auf dem Infoabend und bekam direkt die Besorgnis mit, der eigene Vorgarten könne einem Truppenübungsplatz gleichen wenn die Grabearbeiten durchgeführt werden. Man hätte das im Internet gelesen, da hätte jemand was geschrieben. Aber: wie viele Anschlüsse wurden denn bisher verlegt und werden von zufriedenen Teilnehmern genutzt? Richtig: Überwältigend mehr!
Auch ist das mit Beiträgen in Foren immer so eine Sache. Man sollte nie alles glauben oder zumindest immer hinterfragen. Auch hörte ich dort "Erst mal sehen, was der magentafarbene Mitbewerb vielleicht anbietet". Dieses Warten geht schief.
Und sollte vom großen T. wirklich was kommen, dann nur, wo es sich rentiert - also vorwiegend Gewerbegebiete oder dort, wo mit wenig Aufwand und Einsatz schneller Gewinn lockt. Man erinnere sich: die Deutsche Glasfaser wird alle Straßenzüge anbinden. Ohne Wenn und Aber. Lost Places wird es hier nicht geben. Kupfer gehört zum alten Eisen. Wer das selbst nach den Infoabenden nicht erkannt hat, darf sich später auch nicht beschweren. Noch sind ein paar Tage Zeit. Zumindest einen Besuch der Info-Container sollte da drin sein. Die Betonung liegt hier auf 'Info'.

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