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21.09.2020 - 16:46

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich mit der Veröffentlichung der nachfolgenden Korrespondenz zur Transparenz beitragen zu können.

Freundliche Grüße
A. Simon

Von: Simon, Alexander
Gesendet: Mittwoch, 16. September 2020 16:58
An: 'Stefan Bauer'
Betreff: Gespräche Sportfreunde Vockenhausen

Guten Tag, Herr Bauer,

gerade lese ich Ihren Leserbrief in der Online-Ausgabe der Eppsteiner Zeitung.
[… Leserbrief, hier nicht beigefügt]

Ich würde Ihnen gerne hierzu etwas schreiben und glaube, dass hier ein großes Missverständnis vorliegt.

Ich darf zunächst auf unser Telefonat am Samstag, 29. August 2020 gegen 11 Uhr Bezug nehmen. In diesem Telefonat berichtete ich Ihnen über den Stand der Verhandlungen nach der Sitzung des Ältestenrates. Ich führte aus, dass es nach dem jetzt bevorzugten Vorgehen einer Flächeninanspruchnahme des TSV Vockenhausen nicht bedürfe. Überlegung sei nun, die zwingend notwendige Betreuungseinrichtung auf dem nicht zum Vertragsgegenstand gehörenden Grünstreifen anzusiedeln. In diesem Zusammenhang teilte ich Ihnen mit, dass in Überlegung sei, einen 15 Meter breiten Streifen mit einbeziehen zu können. Ich konkretisierte diese Aussage dahingehend, dass es sich um einen Bedarf von rund 8 Metern beginnend ab der Seitenauslinie handele. Ich sagte Ihnen telefonisch zu, dann – weil die Tore bei einer Verringerung der Breite nicht mehr in der Mitte sein würden – auch für eine Umsetzung der beiden Fußballtore einzustehen. Sie führten sodann aus, ob man in die Überlegungen einbeziehen könnte, das Fußballfeld auch in der Länge zu verkürzen. Sie äußerten die Idee, hier weitere Parkplätze zu schaffen. Ich führte daraufhin aus, Ihre Idee selbstverständlich in die Überlegungen einzubeziehen. Ich erläuterte Ihnen, dass es nun eine Vorlage zu diesem Komplex geben werden. Darin soll politisch beschlossen werden, dass es einen Verhandlungsauftrag geben wird. An dieser Stelle darf ich aus dem Beschlussvorschlag in Ziffer 2 zitieren, wo es heißt: „Der Magistrat wird beauftragt und ermächtigt, mit dem Vertragspartner der Nutzungsvereinbarung, dem Verein Sportfreunde 1982 Vockenhausen e.V., in Verhandlungen zu treten, um diese benötigte Teilfläche für das beschriebene Vorhaben schon vor Ablauf der Nutzungsvereinbarung nutzen zu können.“

Am Abend des Tages des Telefonates schrieb ich Ihnen, sowie Herrn Strahlendorf, mit dem ich gleichentags telefonierte, die nachfolgende E-Mail. Getrennt informierte Ich den Vereinsring Vockenhausen. Auch hier weise ich darauf hin, beschließen lassen zu wollen, mit Ihnen in Verhandlung über den 15 Meter breiten Streifen treten zu dürfen.

Von: Simon, Alexander
Gesendet: Samstag, 29. August 2020 20:28
An: Bauer, Strahlendorf
Betreff: Vorlage Standortauswahl Kindergarten

Guten Abend, Herr Bauer,
guten Abend, Herr Strahlendorf,

wie heute telefonisch besprochen, gibt es nun eine Vorlage, die in der nächsten Sitzungsrunde politisch beraten werden soll.
Dabei ist vorgesehen, dass als Standort für den Neubau eines Kindergartens das Areal der Sportplätze An der Embsmühle ausgewählt werden soll. Konkret handelt es sich dabei um den Grünstreifen zwischen Fußballplatz und der Straße An der Embsmühle. Dieses Grundstück ist nicht Gegenstand unserer Nutzungsvereinbarung. Leider ist der Platz für die Errichtung und den Betrieb der Einrichtung hier nicht ausreichend. Es wird deshalb ein 15 Meter breiter Streifen zusätzlich benötigt. Das Spielfeld des Fußballplatzes müsste dabei um 8 Meter verringert werden (schmaler werden). Hierüber bitte ich in Verhandlung eintreten zu dürfen. Der Betrieb ist dadurch nur wenig eingeschränkt. Am Betrieb der Anlagen des TSV ändert sich nichts.

Im Anhang übersende ich die Vorlage mit Anlagen. Dabei soll mit allen auch über eine Zukunft des Areals insgesamt diskutiert werden, es soll eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gesamtkonzeption des Geländes erörtert werden.

Meine Bitte ist, dass wir uns zu einer erneuten Gesprächsrunde noch einmal zusammenfinden – gerne mit dem Vereinsring. Ich informiere auch Herrn Eichelberg. Der Termin sollte nach der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung liegen, die am 24. September tagt.

Freundliche Grüße
Alexander Simon

Die Eppsteiner Zeitung berichtet in der am 10. September 2020 erschienenen Ausgabe u.a. wie folgt: „Geeinigt habe man sich darauf, dass die Sportfreunde einen 15 Meter breiten Streifen an der Längsseite des Sportplatzes abtreten, obwohl ihr Nutzungsvertrag noch bis Ende 2022 läuft.“ Ich habe bei Kenntnisnahme des Artikel in der Online-Ausgabe am 9. September 2020 unmittelbar eine Nachricht an Sie, an Herrn Strahlendorf und an Herrn Eichelberg gesendet. Auch die Eppsteiner Zeitung habe ich informiert.

Ich schrieb folgende E-Mail:

Von: Simon, Alexander
Gesendet: Mittwoch, 9. September 2020 11:50
An: 'Stefan Bauer'
Cc: 'Vereinsring Vockenhausen'; Strahlendorf
Betreff: Grundstücksauswahl Kindergarten / Berichterstattung Eppsteiner Zeitung

Guten Tag, Herr Bauer,

in der aktuellen Ausgabe der Eppsteiner Zeitung wird über die Idee des Kindergartenstandortes auf dem Areal berichtet. In diesem Zusammenhang heißt es:

„Geeinigt habe man sich darauf, dass die Sportfreunde einen 15 Meter breiten Streifen an der Längsseite des Sportplatzes abtreten, obwohl ihr Nutzungsvertrag noch bis Ende 2022 läuft.“

Ich habe die Befürchtung, dass dieser Satz ggf. falsch ausgelegt bzw. verstanden werden könnte. Deshalb schreibe ich…

Noch keine Einigung zwischen Stadt und Sportfreunden:
Der Satz könnte so verstanden werden, dass ich von einer Einigung der Stadt Eppstein und den Sportfreunde Vockenhausen berichtet hätte. Diese Einigung kann es noch gar nicht geben kann, da erst mit Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung am 24. September 2020 dem Magistrat ein Handlungsauftrag erteilt werden kann, dahingehend zu verhandeln. Ungeachtet dessen hatte ich Sie im Vorfeld genau hierüber informiert. Eine Einigung gibt es aber nicht.

Interne Einigung bei der Stadt, auf das Vorgehen im Hinblick auf die erweitere Fläche:
Einigkeit gibt es jedoch im Hinblick auf die kürzlich stattgefundene (stadtinterne) Besprechung mit den Fraktionsvorsitzenden, die Sportfreunde Vockenhausen zu fragen, ob ein ca. 15 Meter breiter Streifen zur Verfügung gestellt werden kann. Insoweit gab es eine Einigung, aber eben nur innerhalb einer Vorbesprechung bei einem Vertragspartner.

Wir waren auch so verblieben, uns nach der Sitzungsrunde zu weiteren Gesprächen zusammenzusetzen bzw. zu telefonieren.
Mir war aber wichtig, dass das Ergebnis dieser Verhandlungen noch nicht feststeht.

Freundliche Grüße
Alexander Simon

Damit habe ich klargestellt, dass es keine Einigung gibt. Mehrfach habe ich mündlich und schriftlich darauf hingewiesen, dass in der jetzigen Beschlussfassung es darum geht, dass der Magistrat von der Stadtverordnetenversammlung beauftragt wird, in diesem Sinne zu verhandeln. Den Beschlussvorschlag hatte ich oben bereits zitiert. Ergänzend dazu heißt es in der Begründung:

Die benötigte erweiterte Teilfläche hat eine Breite von rund 15 Metern und ist in der Anlage 3 dargestellt. Die Fläche gehört zum Gegenstand des Nutzungsvertrages mit den Sportfreunden 1982 Vockenhausen e.V. Dabei ist zu beachten, dass lediglich eine Breite von zirka 8 Metern dem eigentlichen Spielfeld des Fußballplatzes zugeordnet ist. Mit einer Beschlussfassung zu Ziffer 2 wird der Magistrat beauftragt und ermächtigt, mit den Sportfreunden 1982 Vockenhausen e.V. in Verhandlungen zu treten, um diese benötigte Teilfläche für das beschriebene Vorhaben schon vor Ablauf der Nutzungsvereinbarung nutzen zu können. Die Nutzungsvereinbarung aus dem Jahr 2016 soll dabei dergestalt ergänzt werden, dass der Nutzungsgegenstand um die für die Errichtung und den Betrieb einer Kinderbetreuungseinrichtung benötigten Fläche verringert wird. Zudem wird für eine diesbezügliche Zufahrt eine weitere Fläche benötigt. Der Nutzungsgegenstand wird schließlich in diesem Zusammenhang um eine im Süden gelegene Fläche verringert, auf der sich aktuell ein Erdwall zur Abgrenzung des Grundstückes zur Feuerwehr befindet. Die Stadt stellt dabei eine jederzeitige Erreichbarkeit des Nutzungsgegenstandes und Zugänglichkeit sowie Zufahrtsmöglichkeit von der Straße An der Embsmühle zur Verfügung, was für alle Aktivitäten auf den Sportplätzen gilt. In der Anlage 3 sind diese Flächen orange dargestellt. Als Anlage 4 ist ein erster Entwurf der Änderung der Nutzungsvereinbarung beigefügt.

Ich bedaure es sehr, dass durch die Berichterstattung hier ein falscher Zungenschlag in die Angelegenheit gekommen ist. Darauf habe ich im Konkreten keinen Einfluss genommen. Ich habe versucht stets Sie als Vertragspartner früher als die Politik einzubeziehen. Deshalb ist meine Bitte auf der guten Basis weitere Gespräche führen zu dürfen.

Wenn Sie mögen, können wir uns kurzfristig, morgen, Donnerstag, 17. September 2020, um 19.30 Uhr im Rathaus I in Vockenhausen treffen, um noch einmal hierüber zu sprechen. Ich kann Ihnen dies anbieten und auch Herr Stadtverordnetenvorsteher Heinz könnte bei diesem Termin dabei sein.

Freundliche Grüße aus dem Rathaus,
Alexander Simon

18.09.2020 - 15:41

Es ist mittlerweile landauf und landab üblich Politiker auch auf lokaler Ebene zu beschimpfen und sowohl verbal wie auch physisch anzugehen. Dies liegt mir fern.
Tatort Bürgersaal Eppstein Ortsbeiratssitzung vom 15.09. um 19 Uhr
Bürgermeister Simon hatte unter anderem wortreich dargestellt, dass das Abtreten eines Teils des eigentlichen Spielfeldes auf dem Sportgelände mit Herrn Bauer abgestimmt sei. Eine Verlegung der Tore zu Lasten der Stadt und sogar eine Verkürzung der Spielfläche sei ebenfalls angesprochen und von Seiten der Sportfreunde positiv beschieden worden.
Der Leserbrief von Herrn Bauer geht jedoch in eine ganz andere Richtung. Eine Geländeabtretung steht laut Herrn Bauer überhaupt nicht zur Debatte.
Warum verbreitet Herr Simon „Fake News“? Früher hätte man gefragt, warum ein gewählter Bürgermeister den Ortsbeirat, den ASU, die Presse und die Zuschauer belügt?
Ist Herr Simon schon so zerfressen von dem Drang ein NEUES Rathaus bauen zu müssen, dass er alle demokratischen Spielregeln über Bord wirft?
In der Sitzung hat auch Herr Berggötz bei seinem Alternativvorschlag schon den Zorn des Bürgermeisters, der sofort in Rage war, zu spüren bekommen. Etwas anderes als die Meinung des Bürgermeister ist nicht willkommen. Aber da hat er auch die richtigen Leute, nicht nur in seiner Partei, um sich.
Von verschiedenen Blickwinkeln die Sache zu erörtern oder gar von Sachkenntnis waren die Ortsbeirats- und ASU-Mitglieder weit entfernt. Es wurde rein auf Vorlage des Bürgermeisters entschieden. Vorher hatte sich keiner die Gegebenheiten vor Ort richtig angeschaut. Das ist eines Ortsbeirates, der vor Ort präsent sein sollte und weiß wovon die Rede sein sollte, unwürdig.
Schämen sie sich, wenn sie noch wissen, was das ist.

14.09.2020 - 19:09

Ich begrüße die Entscheidung, in dem markierten Teil der Hauptstraße Tempo 30 vorzuschreiben.

Sind doch die neuen Schilder recht schnell montiert worden. Sie hängen seit dem 10.09.2020 und sind alle gut zu sehen - bis auf eine Ausnahme.
In Fahrtrichtung Ehlhalten ist die Aufhebung der 30er-Zone durch ein Tempo 50-Schild erst zu sehen, wenn man schon fast an dem Schild vorbeigefahren ist. Eine wahre Kunst, es wahrzunehmen.
Würde es um ein paar Meter weiter Richtung Ehlhalten versetzt oder die Hecke vor dem Schild geschnitten werden, könnte man auch die neue Geschwindigkeitsbeschränkung wahrnehmen.

Glücklicherweise ist das bei den Tempo 30-Schildern nicht der Fall. Sonst wäre das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit vorprogrammiert.
Matthias Schädlich

14.09.2020 - 15:52

Die Umwandlung des Sportplatzes Vockenhausen, erst in den 70er Jahren mit kommunalem Geld und überregionalen Zuschüssen gebaut, ist eine Schmierenkomödie ohne gleichen.
Es gibt immer wieder Meldungen aus dem Rathaus, dass man den Sportplatz in Vockenhausen als Standort für dies und jenes prüfen wolle. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Der Sportplatz ist nach dem Willen der CDU-Oberen schon seit Jahren – wie ich in einer damals mit mir geführten, hitzigen Diskussion erfahren hatte – als Baugebiet und damit zur Geldmittelbeschaffung für die Stadt Eppstein vorgesehen.
Den Weg dahin hat man jedoch taktisch klug geebnet. Es wurde als erstes ein Parteisoldat als Ortsvorsteher installiert, der sehr selten auftritt und bisher keine großen Aktivitäten im Ort ausgelöst hat. Von hier war und ist also kein Gegenwind zu erwarten. Den derzeit aktivsten und einflussreichsten Verein, die FFW Vockenhausen, hat man mit einem neuen Feuerwehrhaus ruhig gestellt. Mit dem Bau des Feuerwehrhauses, das für die Kameraden der Feuerwehr dringend angeraten war, ging der vorherige Abriss der Kabinen und der Funktionsräume des Sportplatzes einher. Eine Win-win-Situation für die „Macher“, hatte man nun einen preisgünstigen Bauplatz und die endgültige Bebauung des gesamten Sportplatzgeländes eingeleitet.
Die gewollt kleingerechneten Kosten waren offiziell ursprünglich auf 1,8 Millionen veranschlagt. Die tatsächlichen Kosten beliefen sich am Ende auf über 4 Millionen Euro. Hierbei wurde noch eine erhebliche Summe durch eine Art „Bauaufsicht“ durch einige Kameraden der Feuerwehr eingespart. Die immense Steigerung ist nicht nur auf die Preissteigerungen im Baugewerbe und die schwierige Gründung des Gebäudes zurück zu führen. Nach Gutsherrenart hat der Bürgermeister, zum Beispiel nachdem der Rohbau fertig war, beschlossen eine Pelletheizung an Stelle der geplanten Nutzung der Sonnenenergie einzubauen. Die Sonnenkollektoren seien „unschön“ und den Nachbarn nicht zuzumuten. Das hätte man früher wissen können. Durch das Gebäude der Feuerwehr gibt es nun keine Blickachse zum Sportplatz mehr. Aus den Augen, aus dem Sinn. Auf die Möglichkeit Umkleidekabinen für den Sportbetrieb separat anzubauen wurde bewusst verzichtet. Dazu stehen momentan Container, welche jederzeit leicht abzutransportieren sind, zur Verfügung.
Jetzt plant man einen neuen Kindergarten auf dem Sportplatzgelände, obwohl die schmale Zufahrtsstraße für den zu erwartenden Verkehr nicht ausgelegt ist. Obendrein wird es bei Einsätzen der Feuerwehr, deren Zufahrt für die anrückenden Kameraden von der schmalen Straße abbiegt zu gefährlichen Situationen kommen. Hier ist nicht die Frage „ob“, sondern nur „wann“. Wie aus den Artikeln in der EZ und im HK hervorgeht, wird die Kita unter anderem hier geplant, da dies einiges an Verkehr bringt. Proteste von Anliegern gibt es auch (<=in Eppstein). Zwar gibt die schmale Straße wie erwähnt den Verkehr eigentlich nicht her, aber die Proteste der wenigen Anlieger sind bei weitem geringer als bei den „hartleibigen“ Alt-Eppsteinern.
Dass für den Bau der Kita acht Meter des Sportplatzes entfallen sollen und man erst später darüber entscheiden wolle, den Sportplatz als Baugebiet zu nutzen, ist einer offensichtlichen Salamitaktik geschuldet. Wie will man zukünftig auf einem Fußballplatz Fußball spielen, wenn auf einer Seite acht Meter fehlen? Bürgermeister Simon als ausgewiesener Fußballexperte wird die Frage sicher beantworten. Ergo ist die Bebauung des Sportplatzes längst ausgemachte Sache, was sich in den existierenden Bebauungsplänen ja auch manifestiert. Dann sollte der Bürgermeister und die CDU im Stadtgebiet dies auch offensiv vertreten und die Bürger von Vockenhausen nicht verarschen.
Ist der Sportplatz erst mal überbaut und die Millionen im Stadtsäckel kann als nächstes und letztes der Bolzplatz in der Mitte von Vockenhausen überbaut und somit der letzte Freiraum für größere Kinder und Jugendliche, aber auch für Festivitäten der Vereine, im Ortsteil Vockenhausen genommen werden. Das nenne ich sarkastisch „vorausschauende Arbeit im Sinne der Bürger“. Vielen Dank Herr Simon und vielen Dank „christliche“ Union.

Richard Prag, Vockenhausen

10.09.2020 - 18:00

Schade, schade, dass diese "10 Freunde-Feier" nicht stattfindet und an vorgeschobenen Argumenten scheitert.
Man findet immer etwas, wenn man gegen etwas ist.
Und sollten nicht alle Eppsteiner froh sein, wenn sich hier Menschen, immer wieder und wiederholt, engagieren.
Es ist doch nicht einfach hier etwas auf die Beine zu stellen.
Wenn nun diese engagierten Menschen "die Nase voll" haben, kann ich das verstehen.
Also passiert in Eppstein nichts.
Oder haben die "Einwändler" irgendeine zündende Idee?

Karin Hartmann

04.09.2020 - 19:22

Als eine der Initiatorinnen des Projekts »Eppstein lebt!« wurde ich heute auf dem Eppsteiner Wochenmarkt von allen Seiten angesprochen.
1. »Was sagen Sie zur Absage der Veranstaltung ZEHN FREUNDE?« und 2. »Haben Sie Ihr Büro deshalb gekündigt?«
Zu 1: Wir bedauern sehr, dass diese Veranstaltung am Einspruch einiger Anwohner der Burgstraße gescheitert ist. Sie war klug und gründlich geplant, nichts wurde dem Zufall überlassen. Dreck und Lärm und wildpinkelnde Besucher hätten keine Chance gehabt. Schade, dass ein sachlicher Dialog nicht möglich war.
Zu 2: Nein, die Kündigung unseres Büros hat mit dieser Sache nichts zu tun und gehört überhaupt nicht in diesen Artikel. Sie ist unsere Privatangelegenheit.

02.09.2020 - 14:08

Man will zu dieser Absage dringend etwas sagen. Seine Enttäuschung los werden … aber es fehlen einem fast die Worte. Unvorstellbar, was an Arbeit in der Vorbereitung hinter diesem zauberhaften Projekt stand! Gemacht für Eppstein, für die Eppsteiner Bürger. Ich vermisse ein Rückgrat in der Stadt Eppstein.

28.08.2020 - 12:12

Coole Geschichte. Super gemacht.
Die unbekannten Helden

19.08.2020 - 15:48

Großartige Schauspielgruppe und super Filmproduktion. Immer weiter so !!!!!!!'!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

15.08.2020 - 19:48

Mit dem Ziel, dass BILDUNGSARMUT NICHT SCHICKSAL BLEIBEN DARF bin ich im Busch von Burkina zusammen mit der Bevölkerung aktiv geworden...die Eppsteiner Bürger*innen und gleichgesinnte Freunde haben das durch ihr Vertrauen in uns und durch ihre Spenden ermöglicht, höchster Dank gilt ihrer Treue!
2009 gab es für 92 von 100 Kindern dort keine Schulen.
...heute können alle eine - sogar weiterführende - Schule besuchen
...und im nächsten Sommer machen die Ersten Abitur!
Außerdem haben seit dem auch noch über 6.000 Erwachsene in der Sprache ihrer Ethnie sowohl Lesen, Schreiben und Rechnen als auch Wichtiges für ihr Leben über Familienplanung, gesunde Ernährung und Hygiene gelernt!
Eine stolze Bilanz, denn eine Brücke und Tiefbrunnen mit dem ersten hygienisch reinen Wasser wurden zudem noch gebaut, und ein Ehlhaltener Feuerwehrauto ermöglicht seit 2014 sonst unterbleibende Versorgungstransporte in diese bis heute abgeschottete Gegend.
...und all das wurde und wird im wahrsten Sinne des Wortes g e t r a g e n durch die begleitenden Berichten und Spendenaufrufen der EPPSTEINER ZEITUNG,...ihrer Treue gehört nicht nur 'Lernen dürfen's ganz besonderer DANK! Claudia Papenhausen, 1. VORSITZENDE

08.04.2020 - 17:05

Was steckt dahinter?
Eppstein lebt vom Engagement seiner Mitbürger, von der bunten Vielfalt an Geschäften und Einzelunternehmern – unser aller Herz
schlägt für Eppstein. Mit dem Kauf eines Gutscheins zeigst Du Dein Herz für Eppstein und unterstützt unsere lokalen Geschäfte und
Unternehmen. Damit trägst Du dazu bei, dass Eppstein so bunt und lebendig bleibt wie wir es lieben – in Zeiten wie diesen und auch
darüber hinaus!

Welche Gutscheine gibt es?
Es gibt Gutscheine im Wert von 25.- Euro oder 50.- Euro. Du kannst gerne auch mehrere Gutscheine für ein Unternehmen erwerben – oder
Du kaufst Gutscheine für mehrere Unternehmen. Die Gutscheine kannst Du einsetzen, sobald Dein Herzensort wieder geöffnet hat. Natürlich
kannst Du die Gutscheine auch prima verschenken – Anlässe gibt es ja immer genug: Ostern, Geburtstage, als Dankeschön oder einfach
mal so...

Wie funktioniert es?

Schritt 1
Du meldest Dich per E-Mail oder telefonisch bei uns und sagst uns, für welchen Herzensort in Eppstein Du gerne
einen Gutschein erwerben möchtest. Vielleicht schlägt Dein Herz für Dein Lieblingsrestaurant, Dein Lieblingsgeschäft,
Deinen Lieblingsfrisör oder Deinen Lieblingswellnessort...
Du kannst uns natürlich auch mehrere Herzensorte nennen, die Du unterstützen möchtest!
Bitte nenne uns Deinen Namen, Deine Adresse und Deine Telefonnummer bzw. E-Mail, unter der wir Dich erreichen
können.

Schritt 2
Wir klären mit dem Eppsteiner Unternehmen, ob es an der Aktion teilnehmen möchte. Das ist nötig, weil wir für
Dich einen Insolvenzschutz einbauen möchten. Dazu mehr weiter unten. Sobald wir eine positive Resonanz haben,
melden wir uns wieder bei Dir.

Schritt 3
Jetzt klären wir, wie viele Gutscheine Du erwerben möchtest und nennen Dir dann den Betrag und die Kontoverbindung,
auf die Du das Geld überweisen kannst. Bitte überweise wirklich erst dann, wenn Du von uns eine positive
Rückmeldung über die Teilnahme Deines Herzensortes erhalten hast.

Schritt 4
Sobald das Geld auf dem Konto der Aktion „EPPSTEIN HEARTS“ eingegangen ist, überweisen wir Deinem Herzensort
den kompletten Betrag – es wird keine Provision oder andere Gebühren einbehalten. Denn auch unser Herz
schlägt für Eppstein!

Schritt 5
Innerhalb von 24 Stunden bekommst Du nun Deinen Gutschein/ deine Gutscheine geliefert – und kannst Dich auf
Herzklopfmomente in Deinem Eppsteiner Herzensort freuen!

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Insolvenzschutz – Deine Garantie
Sollte tatsächlich eines der Eppsteiner Unternehmen, für das Du einen Gutschein erworben hast, in die Insolvenz geraten, dann garantieren
Dir alle anderen teilnehmenden Unternehmen, dass Du bei einem Einkauf ab 50.- Euro bei ihnen einen Rabatt von 5.- Euro pro Einkauf erhältst.
Dafür bekommst Du dann eines der Rabatt-Kästchen auf Deinem Gutschein entsprechend abgezeichnet. Gehst Du also dann 5 Mal
(25.- Euro Gutschein) beziehungsweise 10 Mal (50.- Euro Gutschein) bei teilnehmenden Unternehmen einkaufen, dann kannst Du Deine
Ausgabe in jedem Fall wieder einholen. Aber von diesem Fall, wollen wir natürlich alle gar nicht ausgehen!

Die Aktion ist begrenzt bis zum 31.12.2021.

Wir sagen Danke - Jeder Gutschein hilft! Direkt und unmittelbar!

Diese Aktion wurde initiiert vom Gewerbeverein IHH Eppstein e.V. und
der Stadt Eppstein. Powered by Eppsteiner-Macher.de
GUTSCHEINE UNTER EPPSTEINER-MACHER@PERCUMA.DE oder 0173 - 65 65 017

04.04.2020 - 14:03
Ich habe den Artikel aufmerksam gelesen und nun zum zweiten Mal.
 
Um das ökologisch mal ein bisschen zu vertiefen, geht es im Kern um Folgendes:
 
Die nun beklagten Schäden z.B. auf der Mark sind ein deutliches Beispiel einer seit vielen Jahrzehnten rein auf Gewinn orientierten Forst-Philosophie, dafür können weder Klima noch der so gerne angeführte Borkenkäfer etwas, der nur dort in Massen auftritt, wo der "Wald", der eben keiner ist, schon von seiner Struktur her krank ist. Dass dort nun die Douglasie gepflanzt werden soll, ist die Fortführung der gleichen alten Fehler mit anderen Mitteln. Dass eine "Forst-Verjüngung" nur das hervorbringt, was vorher in Monokulturen dort gepflanzt wurde, ist offensichtlich. Die Frage ist doch viel mehr, was man nun anstelle dessen dort in welcher Zusammensetzung neu entstehen lassen will. Wäre das Ziel eine Zusammensetzung, die einem tatsächlichen Wald auch nur ansatzweise nahe kommt, würde sich dieser in der Tat selbst verjüngen, er wäre zudem gegen klimatische Extreme und sogenannte "Schädlinge" weitgehend gefeit. W.a.r.B. ist dabei ein Fachterminus, der verschleiert, dass es auch hier nicht um naturnahe "Wälder" geht. Am Grundkonzept des Forstes hat sich bis heute nichts geändert, und es sieht nicht so aus, als würde das in absehbarer Zukunft geschehen. Insofern bleibe ich bei meiner Aussage: nichts dazugelernt.
 
Dazu ein Zitat aus "Natur und Landschaftsplanung - Zeitschrift für angewandte Ökologie":
 

"Der Präsident der AGDW, Philipp Freiherr zu Guttenberg, hält den Schutz von Buchenwäldern für eine „gefährliche Schiene" und hält die Buche (Fagus sylvatica) in Deutschland offenbar für nicht überlebensfähig: „Auch und gerade eine Buche ist nicht gewappnet, sich mit den prognostizierten Klimabedingungen zurechtzufinden." Alternativen sollen die nicht heimischen Douglasien (Pseudotsuga menziesii  und Roteichen (Quercus rubra) sein, dabei haben in der Vergangenheit gerade nicht heimische und nicht standortgerechte Baumarten zu Schädlingskalamitäten, wie von Borkenkäfern, Maikäfer (Melolontha hippocastani) und Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionae), und zu Sturmwürfen geführt. Laut Möhring & Wilhelm (2015) liegt die „Kalamitätsnutzung" der Fichte (Picea abies) bei 58 %. Das heißt, nur 42 % werden planmäßig geerntet, alles andere in Reaktion auf Schadereignisse. Hier spielt offensichtlich das Verwertungsinteresse eine größere Rolle als der Wunsch nach Walderhalt im Klimawandel: „Unsere Industrie ist auf Nadelhölzer ausgerichtet, und das wird sich in den nächsten zwanzig, dreißig Jahren eher nicht ändern" (Guttenberg2016).

Stabilität versprechen vor allem natürliche Wälder, in denen sich das Erbgut der Bäume derselben Art sehr stark voneinander unterscheidet, was Anpassungsprozesse möglich macht. Trotz Klimaerwärmung wird die Mehrzahl der bestehenden Buchen-Standorte auch künftig für den Buchen-Anbau geeignet sein (Abiy & Ullrich 2013, Beierkuhnlein et al. 2014, Hlug 2007). Gerade die Klimaänderung macht ein repräsentatives System von Naturwäldern notwendig, in denen ein möglicher natürlicher Wandel der Baumartenzusammensetzung studiert werden kann."

Die "Spendenaktion" für die Stadt Eppstein war von vornherein ganz klar auf die Neupflanzung von Douglasien konzipiert, die entsprechende Konversation darüber mit Frau Cantzler liegt mir vor. Dass das Geld nun auf Eis liegt, verdanken wir allein Corona. Am ursprünglichen Konzept hat sich nichts geändert. Auch nicht an einer weiteren Augenwischerei: dass die Spende der Bürger für den Stadt-"Wald" seien (der keiner ist und nicht die Absicht hat einer zu werden). Sie gehen auf indirektem Wege, wundersam vermehrt, an die Stadt, die den Gewinn aus dem späteren Holzverkauf einfährt.

In diesem Sinne herzliche Grüße,
Klaus Sparwasser

Anmerkung: Die Redaktion hat diesen Leserbrief an die vorigen Kommentare angfügt.

30.03.2020 - 15:11
Wer unseren Bericht aufmerksam durchliest, kann feststellen, das wir in keinen Jubel einstimmen und die Bürgerstiftung nicht die Wiederaufforstung mit Douglasie unterstützt.
Das Spendengeld bleibt, wie berichtet, vorerst in der Kasse der Bügerstiftung, eben weil zurzeit keine öffentliche Diskussion über die Verwendung der Spenden geführt werden kann.
Einige Beispiele für die Verwendung nenne ich in meinem Bericht. 
In vielen Waldparzellen setzt das Forstamt jedoch auf Naturverjüngung statt auf Nachpflanzung.
 
Die Mark ist aber das am schwersten geschädigte Waldstück im Stadtwald. Bei einem Spaziergang kann man sich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass dort schlicht und einfach nichts mehr steht, wodurch sich der Wald verjüngen könnte.
Wenn dort nichts gepflanzt wird, wachsen dort vor allem Fichten nach.
 
An dieser Stelle wird auch keine Douglasienmonokultur angebaut analog der vorherigen Fichtenkultur, sondern die Douglasienschößlinge wurden mit großem Abstand zwischen den einzelnen Bäumen gesetzt. Die Douglasie dient als Vorkultur für dann hoffentlich sich selbst ansiedelnde Pionierbäume und die Buche. 
 
Die Idee, die Forstwirtschaft grundsätzlich zu überdenken ist gut, war aber nicht Thema meines Berichts. Denn es gibt einen verbindlichen Forstwirtschaftsplan für jeweils zehn Jahre, auch das steht im Bericht. Über Sinn und Ziele dieses Planes wird die Eppsteiner Zeitung berichten, sobald der neue diskutiert wird:  Der nächste ist, wie berichtet, 2022 fällig und wird spätestens nächstes Jahr vorbereitet. 
Darüber wird die EZ ebenfalls berichten. Ohne Jubel, sondern sachlich mit Augenmerk auf die unterschiedlichsten Aspekte.
Ich fände es sehr gut, wenn dann die Öffentlichkeit noch genauso aufmerksam ist wie jetzt und auf breiter Ebene Vorschläge macht, wie sie sich den Wald der Zukunft vorstellt – und wieviel die Menschen bereit sind, dafür zu geben. 
Wenn Forstwirtschaft und die Einnahmen daraus wegfallen, muss Verkehrssicherungspflicht und Waldpflege aus Steuergeldern finanziert werden. Auch Rückepferde brauchen Futter und einen Stall. 
 
Beate Palmert-Adorff
EPPSTEINER ZEITUNG
30.03.2020 - 14:57
Wenn ich den Artikel über die Wiederaufforstung des Stadtwaldes so lese, fällt mir dazu nur eines ein: nichts dazu gelernt.
Was man vor 60-120 Jahren, wie Peter Lepke sagt, mit der Fichte gemacht hat, wiederholt sich nun mit der Douglasie. Die schnell wachsenden Hölzer rechnen sich wirtschaftlich, ökologisch sind sie vollkommen sinnfrei. Ich finde es schade, dass die Eppsteiner Zeitung in ihrem Artikel weitgehend unkritisch in den allgemeinen Jubel einstimmt. Auch die Augenwischerei der Bürgerstiftung einfach zu übernehmen, erschließt sich mir nicht: die Bürger stiften nicht für die Wiederaufforstung des Stadtforstes, der eben nicht Wald ist, sie stiften schlicht und ergreifend für die Stadt, die sich diesen Posten im Etat sparen kann und nachher die Gewinne einfährt. Ich sehe darin keinen Grund, dies als Erfolg zu feiern.
Vielleicht zwingt uns ja die derzeitige Corona-Krise unser Handeln einmal tatsächlich nachhaltig zu überdenken,
im Hinblick auf den Eppsteiner „Wald“ kann dies die Zukunft nicht sein.
 
Klaus Sparwasser, Eppstein

Anmerkung: Die Redaktion hat diesen Leserbrief von Klaus Sparwasser als Kommentar an den Bericht zur Aufforstung eingestellt.

27.03.2020 - 17:46

Die aktuelle Situation hat viele Auswirkungen auf das tägliche berufliche und private Leben. Alle Ebenen von Staat und Verwaltung, angefangen von  Brüssel, über Berlin und Wiesbaden bis hin nach Eppstein arbeiten an Lösungen und Ideen zur Abmilderung der Folgen und Maßnahmen und Pakete für Unternehmerinnen und Unternehmer. Dabei ist die teils akute existenzbedrohende Lage augenscheinlich. Und ja: natürlich unterstützen wir! Unten habe ich die jetzt anlaufenden Maßnahmen zusammengestellt.

(…)

Die Bundesregierung hat im Kampf gegen Corona das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufgestellt. Es umfasst u.a. Milliarden-Hilfsprogramme sowie steuerliche Hilfsmaßnahmen. Das Bundeskabinett hat am 23.3.2020 hierzu den Entwurf eines Nachtragshaushalts 2020 beschlossen. Die Maßnahmen sollen im Eilverfahren von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Der Beschluss durch den Bundesrat wird für den 27.3.2020 erwartet. Die zusätzlich mit diesem Nachtragshaushalt beschlossenen Maßnahmen umfassen ein Ausgabevolumen von insgesamt rd. 122,5 Mrd. Euro. Zudem geht die Bundesregierung davon aus, dass aufgrund der Pandemie mit geringeren Steuereinnahmen von rd. 33,5 Mrd. Euro zu rechnen ist. Die Finanzierung der Belastungen in Höhe von rd. 156 Mrd. Euro soll im Wege der Kreditaufnahme bewältigt werden. Die nach der Schuldenregel zulässige Obergrenze der Verschuldung wird damit um fast 100 Mrd. Euro überschritten.

Die fiskalische Stabilität der Bundesrepublik Deutschland ist auch bei sprunghaften Schuldenstandserhöhungen von 30 % oder mehr des BIP nicht gefährdet. Selbst dann liegt die Schuldenstandsquote noch unter 100 % des BIP. 30 % des BIP entsprechen ca. 1 Billiarde Euro bzw. den gesamten Steuereinnahmen von anderthalb Jahren. Umso wichtiger ist es, dass jetzt auch hier vor Ort in Eppstein die Maßnahmen schnell ankommen.

Die in den vergangenen Tagen durch die Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen umfassen eine Vielzahl von Rechtsgebieten. Ein Überblick:

I. Konjunkturstabilisierung / Strukturerhalt in der Wirtschaft

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der Bund gründet einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der sich insbesondere an große Unternehmen richtet und großvolumige Hilfen gewähren kann. Grundsätzlich müssen die Unternehmen zwei der folgenden Kriterien erfüllen, individuelle Ausnahmen sind für Unternehmen mit Relevanz für die kritische Infrastruktur vorgesehen:

  • Bilanzsumme > 43 Mio. Euro
  • Umsatz > 50 Mio. Euro
  • Mitarbeiterzahl > 249

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds ergänzt die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über die KfW-Sonderprogramme und beinhaltet:

  • 100 Mrd. Euro für Unternehmensbeteiligung (Eigenkapitalerhöhung). Laut Auskunft des Deutschen Städtetages ist die Unternehmensbeteiligung nicht mit einer Verstaatlichung gleichzusetzen – die Unternehmen können die Möglichkeit nutzen, müssen dies aber nicht tun.
  • 400 Mrd. Euro für Garantieermächtigungen für Schuldtitel und Verbindlichkeiten von Unternehmen.
  • Mit bis zu 100 Mrd. Euro kann der Fonds bereits beschlossene KfW-Programme refinanzieren, die bereits am Freitag vergangener Woche angekündigt worden sind. Bei den KfW-Sonderprogrammen handelt es sich um die Ausweitung verschiedener Programme, denen gemeinsam ist, dass die KfW i.A. den jeweiligen Hausbanken einen Teil des Risikos bei der Kreditvergabe abnimmt. Im Rahmen der Programmausweitung wird z.B. der Kreis der zugangsberechtigten Unternehmen erweitert oder der Umfang der Risikoübernahme durch die KfW erhöht. Zeitweise geäußerte beihilferechtliche Bedenken bestehen nicht mehr. Diese Programme sind auch für kleinere Unternehmen zugänglich.

Steuerliche Erleichterungen

Unternehmen jeder Größe erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität zu verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt bis Ende 2020:

  •  Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden. Hier ist ein entsprechendes Antragsformular auf der Internetseite www.eppstein.de abrufbar. Unser Steueramt im Rathaus in Vockenhausen steht auch für telefonische Rückfragen oder per E-Mail zur Verfügung. Frau Bergold und ich hatten am Samstag besprochen und so entschieden
  • Steuervorauszahlungen können angepasst werden.
  • auf Vollstreckungsmaßnahmen wird verzichtet.

Soforthilfen für Kleinunternehmer

Für die Unterstützung von Kleinunternehmern und von "Solo-Selbständigen" werden 50 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Hierdurch sollen Überbrückungshilfen für "Solo-Selbständige", Kleingewerbetreibende und Kleinunternehmer geleistet werden, wenn ohne Hilfe eine Existenzgefährdung droht. Demnach werden einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten gewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen:

  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro
  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro-

Darüber hinaus werden zur Existenzsicherung u.a. für "Solo-Selbständige" die Mittel für das Arbeitslosengeld II sowie für die Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft und die Grundsicherung im Alter um insgesamt rd. 7,7 Mrd. Euro aufgestockt. Selbständige erhalten leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt, Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden.

Insolvenzrecht

Eine Änderung beim Insolvenzrecht ermöglicht es Unternehmen, trotz Überschuldung die Geschäfte zunächst weiterzuführen, ohne dass hieraus strafrechtliche Konsequenzen folgen (Insolvenzverschleppung). Dies ermöglicht es den Unternehmen, neues Eigenkapital – z.B. über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu akquirieren.

Landwirtschaft

Zeitgrenzen für die geringfügige Beschäftigung in Form der kurzfristigen Beschäftigung sollen befristet auf eine Höchstdauer von fünf Monate oder 115 Tage ausgeweitet werden. Dies kann die Problematik mit ausländischen Saisonarbeitern entschärfen und zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für die inländische Bevölkerung sichern.

 

II. Soziale Absicherung einzelner Personen

Kurzarbeitergeld

Bereits mit früherer Entscheidung wurde festgesetzt, dass das Kurzarbeitergeld zukünftig auch bei geringerem Arbeitsausfall als bislang gezahlt werden kann. Die Schwelle des notwendigen Arbeitsausfalls liegt jetzt bei 10 % (bislang 33,3 %). Neu einbezogen in den Kreis der Anspruchsberechtigten werden jetzt auch Leiharbeitnehmer. Zudem soll die bislang geltende Vorschrift gelockert werden, dass Arbeitszeitkonten geleert werden müssen bzw. den lt. Betriebsvereinbarung zulässigen Negativsaldo aufweisen müssen.

Zugang zu Grundsicherung

Der Zugang zu SGB II und SGB XII Leistungen wird zunächst befristet bis zum 30.6.2020 vereinfacht:

  • eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen,
  • eine befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als angemessen und
  • Erleichterungen bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung.

Kinderzuschlag

Auch der Zugang zum Kinderzuschlag wird erleichtert. Bislang wurde zur Prüfung der Berechtigung auf Kinderzuschlag das Einkommen der vergangenen 6 Monate herangezogen, nunmehr soll das Einkommen des letzten Monats relevant sein. Ansprechpartner sind die Familienkassen.

Mietrecht

Corona-Pandemie bedingte Mietschulden berechtigen bis zu 6 Monate nicht zur Kündigung durch den Vermieter.

Eltern mit Betreuungspflichten

Im Infektionsschutzgesetz wird verankert, dass Eltern, die aufgrund von Betreuungspflichten nicht arbeiten können, Leistungen erhalten. Details sind noch nicht bekannt; es wird vermutet, dass eine Leistung analog zur Kurzarbeiterregelung erfolgt. Denkbar wäre auch eine Regelung analog zum Fall der angeordneten Quarantäne, dann müsste die Weiterzahlung über den Arbeitgeber erfolgen, wobei dieser Erstattung durch das Land erhalten kann.

 

III. Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens

  • Um die fortschreitende Ausbreitung des Virus einzudämmen, stellt die Bundesregierung für die zentrale Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung, die Förderung der Entwicklung eines Impfstoffs und von Behandlungsmaßnahmen, für Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Zusammenhang mit der Pandemie, für die Leistung von Hilfen für Deutsche und Unionsbürger im Ausland im Zuge der Corona-Krise sowie zur Information der Bevölkerung 3,5 Mrd. Euro zusätzlich bereit.
  • Um flexibel und kurzfristig auf die weitere Entwicklung der Pandemie und ihre Folgen reagieren zu können, stellt die Bundesregierung darüber hinaus mit dem Nachtragshaushalt weitere 55 Mrd. Euro bereit, die kurzfristig für weitere Vorhaben zur Pandemiebekämpfung genutzt werden können.

Soziale Dienstleister

Geregelt werden soll ein befristeter und subsidiär greifender Sicherstellungsauftrag der jeweiligen Leistungsträger für die sozialen Dienstleister und Einrichtungen, die Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern und anderen Gesetzen erbringen. Der Sicherstellungsauftrag umfasst alle sozialen Dienstleister und Einrichtungen, die mit den Leistungsträgern im maßgeblichen Zeitpunkt des Inkrafttretens von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz in Leistungsbeziehungen stehen.

 

Ich hoffe, dies gibt erste Eindrücke. Nähere und weitere Informationen sollten über die einschlägigen Seiten des Bundes und des Landes aufgerufen werden können.

Was können wir noch konkret tun? Lassen Sie es uns wissen.

Auf unser Sofortprogramm in Eppstein – Stichwort Stundung der Steuern in 2020 – weisen wir auch mit einer Anzeige in der Eppsteiner Zeitung hin. Bitte lassen Sie uns zusammen für die Belange der örtlichen Unternehmerschaft kämpfen.

Freundliche Grüße, alles Gute und bleiben Sie gesund,

Alexander Simon, Bürgermeister

25.03.2020 - 18:30

Ich möchte an dieser Stelle an die Wildbienen erinnern. Gut, sie produzieren keinen Honig. Aber sie sind unermütliche Arbeiter in der Bestäubung der Obstbäume und eine große Freude.
Die Kokons wollen über den Winter gebracht werden und es ist schön wahrzunehmen, dass sich ihre Zahl von Jahr zu Jahr vermehrt.

Ralf Welsch

25.03.2020 - 18:29

Bevor es zu Verwirrungen bezüglich der Einhaltung der Ausgehsperre kommt: Die Versammlung fand am 07. Februar statt...

08.03.2020 - 14:50

Danke für den hervorragenden Artikel zum Thema Radfahren in Eppstein.
Leider kann ich die meisten der geschilderten Erfahrungen von
Viel-Radfahrern in Eppstein bestätigen. Ich selbst bin
so-oft-wie-möglich-Rad-Pendler von Niederjosbach nach Wiesbaden. (ca.
3000 km pro Jahr.)

Wie andere erlebe, dass ich die schlechtesten Wege hinter mir lasse,
sobald ich erst mal das Stadtgebiet von Eppstein verlassen habe: Wenn
ich es bis Auringen oder Naurod geschafft habe, kann ich bis ans Ziel
auf befestigten Rad-, Feld- und Waldwegen fahren, ohne Autoverkehr. Ein
Traum! Aber bis dahin habe ich die Wahl zwischen Wegen mit tiefen
Schlammlöchern und Autostraßen, auf denen ich die Autos behindere und
diese mich gefährden (Linksabbiegen auf der B455: Ein Alptraum!).

Ich frage mich, warum das so ist? Ich hege den Verdacht, dass viele
Entscheider beim Thema Radfahren zu sehr an Freizeitgestaltung denken,
und zu wenig an das Zurücklegen von notwendigen Strecken. Aber hier gibt
es riesige Unterschiede: Wenn ich am Wochenende mein Mountainbike aus
dem Keller hole, dann stören mich weder Umwege noch Schlammlöcher. Aber
wenn ich zur Arbeit fahre, muss das einfach gut funktionieren, denn
andernfalls nehme ich doch lieber wieder das Auto.

Natürlich weiß ich auch, dass es in Eppstein noch recht wenige
Rad-Pendler gibt, sicherlich auch wegen der Topographie. Aber wir werden
ja offensichtlich immer mehr, auch dank des Siegeszuges der
Elektro-Fahrräder.

Daher mein Appell an alle Entscheider, sei es in der Burgstadt oder bei
Hessenmobil: Baut uns bessere Radwege! Gute Radwege laden zum Radfahren
ein.

Wenn es wirklich politisch und gesellschaftlich erwünscht ist, dass in
Zukunft weniger Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen, um uns zur
Arbeit zu bringen, dann benötigen wir bessere Radwege, auch für
zukünftige Radfahrer.

Wünschen würde ich mir natürlich einen Radweg nach Naurod, gerne an der
B455 entlang, aber eine große Erleichterung wäre auch ein befestigter
Weg von Bremthal nach Auringen, oder einen Weg von Niederjosbach zum
Gewerbegebiet West.

Gründe Fahrrad zu fahren gibt es viele. Für mich ist immer noch der
größte davon: Spaß!

06.03.2020 - 10:08

Der Trend zum Radfahren ist bei vielen Behörden nicht angekommen. Wenn ich allein an die Wiesbadener Straße in Bremthal denke... bei dem Zustand ist sehr gefährlich mit einem Fahrrad, Motorrad etc. die Straße zu befahren. Oder der Radweg von Eppstein über Hof Häusel Richtung Nieder/Oberjosbach. Der ist an manchen Stellen auch extrem gefährlich, da schauen pure Felsen und Pflastersteine zentimeterhoch raus.

27.02.2020 - 11:28
Nach dem Lesen des Artikels kann ich nur sagen: schade. Wieder einmal wird eine Chance vertan, aus der Not eine Tugend zu machen. Ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft hat auch im Zeitenwandel der Gegenwart offenbar immer noch keine Chance. Die Fichte wird im Zuge weiterer Erwärmung in unseren Breiten keine Überlebenschance haben, zudem sind Fichten-Monokulturen ökologisch wertlos. Gleiches gilt für die Douglasie, auf die die Bürgerstiftung Eppstein in ihrem Projekt setzt. Auch im Hinblick auf eine potentiell klimaschützende CO2-Bindung ist dieses Vorgehen nicht wirklich sinnvoll. Laubbäume gleicher Größe speichern eine ungleich größere Menge an Kohlendioxid. Es geht hier also letztlich um die private Subvention forstlich einträglicher  Maßnahmen, die den wahren Erfordernissen unserer Zeit in meinen Augen nicht gerecht werden. Sehen Sie es mir also bitte nach, wenn ich von einer Unterstützung Abstand nehme. Ich wünsche Ihnen dennoch weiterhin viel Erfolg.   Viele Grüße, Klaus Sparwasser 
27.02.2020 - 11:25

Prinzipiell gibt es nichts bessere als Bäume zu pflanzen. Mindestens einer sollte es ja im Leben eines Mannes (& Weibes) sein. Ich verwende meine Trinkgelder von den Garten-Reiseleitungen, um Bäume zu pflanzen und deren Versorgung in den ersten kritischen drei Jahren des Anwachsen zu gewährleisten. Doch wenn ich es richtig verstehe, wird hier der Stadtwald ( Eigentum der Stadt Eppstein, bewirtschaftet, geerntet und vermarktet von der Stadt Eppstein) von Spenden finanziert ?!! Es handelt sich ja nicht um eine Patenschaft sondern um eine Investition in ein „Erntegut“. Und: ein hoher Prozentsatz der Bäume wird das erste Jahr nicht überleben, da eine Bewässerung, soweit ich das aus dem Preis schließen kann, nicht gewährleistet ist. Das ist vermutlich eine Tatsache, die man nicht so gerne veröffentlicht. Außerdem wäre es schön, wenn man sich entschlossen hat, der „armen“ Stadt unter die Arme zu greifen, genaueres zu der Auswahl der Baumarten zu erfahren. Die im Artikel in der EZ erwähnte Douglasie wächst schnell, ist früh erntereif, hält mehr Trockenheit aus als die Fichte, stammt jedoch von einem anderen Kontinent und ist von ihrem ökologischen Nutzen eher wenig sinnvoll. Zu dem Thema gibt es in der Nähe von Frankfurt seit über 10Jahren Versuchsflächen. Soweit ich mich erinnere arbeitet das Senckenberg Forschungsinstitut daran. 

Ich meine: Bäume pflanzen so viel als möglich und bei Spendenaktionen die Geldgeber, die etwas Gutes bewirken wollen, ausführlich und umfassend informieren !



In diesem Sinne viele Grüße 



Iris Sparwasser

www.naturtraum.de

01.02.2020 - 01:39

…so Freunde, der Umwelt zuliebe, Elektroschrott vermeiden, habe ein paar Handy-Reparatur-Links zusammengestellt:
https://lokale-suche.jimdofree.com/computer-service/smartphone-reparatur/#Reparaturanleitungen

19.12.2019 - 22:30

Die S-Bahnfahrer und Berufspendler werden sich erinnern: Der 30-Minutentakt wurde am ersten Tag nach Ende der Sommerferien eingeführt. Rechtzeitig zu den laststarken Zeiten. Warum solche Arbeiten nicht zu Beginn der Sommerferien in Angriff genommen werden, bleibt ein Geheimnis der Bahn.

Ebenso bleibt es ein gut gehütetes Geheimnis, warum der 15-Minutentakt ab/bis Hofheim erhalten geblieben ist. Wäre dieser nicht bis nach Niederjosbach möglich gewesen? So bleibt nur die Fahrt mit dem PKW nach Niedernhausen bzw. Hofheim, um dort noch auf die RB von/nach Limburg ausweichen zu können. Diese fährt auch mit ihren Stromabnehmern bei Oberleitungsstörungen, wenn die S2 wegen diesen Störungen ersatzlos ausfällt. Überflüssig zu bemerken, das der RB bei solchen Störungen natürlich nicht ausserfahrplanmäßig in Eppstein hält.

Zurück zu den Arbeiten am Niedernhausener Bahnhof. Ursprünglich sollten die Arbeiten in den Herbstferien beendet werden. Zunächst bis 13.12.2019 verlängert, ist nun der 14.02.2020 genannt. Glaubt das tatsächlich noch jemand? Irgendwie drängt sich das Kürzel BER in den Vordergrund.

Ein weiteres Rätsel bleibt, warum Störungen in Offenbach bis nach Niedernhausen Auswirkungen haben müssen. Vor einigen Jahren starteten und endeten die erwähnten Verstärkerzüge noch an den Gleisen der Fernzüge im Frankfurter Hauptbahnhof. Manchmal zwar lästig dorthin zu gelangen, es wartet sich jedoch deutlich angenehmer im Hauptbahnhof als in Lorsbach, Eppstein oder Niederjosbach. Nur diese 3 Haltestellen unterliegen dem 30-Minutentakt, bei Ausfällen und Verspätungen steht man in der Regel nun mindestens 45 Minuten in der Winterkälte.

Mittlerweile bedeutet RMV für mich nur noch Reisen/Rechnen Mit Verspätung.

Frank Ickstadt, Vockenhausen

28.11.2019 - 18:09

Dem Kommentar von Herrn Bachert kann ich mich anschließen.
Der schmale Grünstreifen zwischen Straße und Radweg von Bremthal nach Niederjosbach blühte im Sommer entzückend mit Kuckuckslichtnelken und allerhand gelben Blumen, eine Augenweide für Fußgänger und Radfahrer. Das Gras stand wegen der Trockenheit nur niedrig und war daher zu keinem Zeitpunkt sichthindernd. Daher kann ich überhaupt nicht verstehen, warum dieser hübsch blühende Streifen gemäht werden musste. Keine Freude für zwei- bis sechsbeinige Blumenfreunde!

22.11.2019 - 11:09

Alljährlich kann man in Eppstein beobachten, wie zu Beginn der Blütezeit städtische Grünflächen

regelmäßig bodennah abgemäht werden.

Gerade der Vorzeige-Bahnhof ist dafür ein Paradebeispiel.

Hier wird mit schwerem Gerät über die blühenden Grünflächen gefahren !

Solange sich diese Einstellung bei den Stadt-Oberen nicht ändert ,

helfen Blumenzwiebel weder der Natur noch unseren Bienenvölkern !!

Mit bienenfleißgen Grüßen,



Siegfried Bachert

Eppstein-Vockenhausen



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