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vor 1 Jahr 26 Wochen

Bemerkenswert, wie man eine eigentlich gelungene Veranstaltung nach dem ersten Besuch beurteilt. Ich kann mich noch sehr gut an deutlich kleinere Angebote an derselben Stelle erinnern, welche die Anwohner auch ohne Frischfisch vor dem Verhungern bewahren konnten. Verwunderlich, wie Ansprüche heute befriedigt werden müssen. Aber erfreulich für den spezialisierten Online-Fischhändler (ein treffender Vergleich, der auch für eine Buchhandlung nicht eben günstig ausgehen dürfte) und für die Firma Buch in Hofheim. Als Alt-Eppsteiner bin ich jetzt etwas ratlos...

vor 1 Jahr 28 Wochen

"Langfristig werden mit der geplanten Gebührenordnung neue Abhängigkeiten von Sozialleistungen geschaffen, das wiederum nimmt vielen Anerkannten die Chance, eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis zu erlangen." Die letzte Aussage verstehe ich nicht ganz. Wie aus dem Artikel klar hervorgeht, handelt es sich doch um Asylsuchende. Also Personen die zeitlich begrenzt Schutz erhalten bzw. suchen, bis der Fluchtgrund nicht mehr gegeben ist. Bewaffnete Konflikte wie z.B. die Jugoslawienkriege waren nach 2-5 Jahren beendet. Wieso müssen dann Asylsuchende eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis erlangen? Mal ganz davon abgesehen, dass unser Sozialsystem nicht für eine zeitlich unbegrenzte Aufnahme ausgelegt ist, handelt es sich ja hier schließlich nicht um Migranten, die planen, dauerhaft ihren Lebensmittelpunkt zu verlagern. Und das die überwiegende Mehrheit der anerkannten Asylberechtigten dauerhaft von Sozialleistungen abhängig ist, hat meiner Meinung nach nichts mit einer neuen Gebührenordnung zu tun. Sondern eher mit fehlenden Qualifikationen wie z.B. mangelnde Sprachkenntnisse, Schulbildung oder Berufserfahrung.

vor 1 Jahr 28 Wochen

Hallo mein Name ist Stefan Beißler, Käsefachberater bei Ihrem Edeka Baßler in Eppstein und möchte gerne Stellung zu dem oben genannte Leserbrief nehmen. Erstmal danke für Ihr Feedback :-)

Zu der Parkplatzsituation muss ich sagen, dass uns das selber auch nicht gefällt, aber das Grundstück hinter dem Geschäft ist ein Naturschutzgebiet und darf nicht bebaut werden, somit sind leider erstmal nur diese Parkplätze zur Verfügung. Aber unser Chef, Herr Baßler, ist drauf und dran weitere Parkplätze zu organisieren. Zu dem Thema mit den Kassen muss ich sagen, dass es uns sehr leid tut, dass Sie warten mussten. Der Leergutautomat wird momentan auch überarbeitet, dasmit es besser funktioniert.
Leider konnte die Fischtheke aufgrund baulicher Vorgaben von EDEKA ( gesondertes Kühlhaus und Abtrennung der Theke) nicht größer gebaut werden. Falls Sie Wünsche oder Fragen haben, egal in welchem Bereich, können Sie uns gerne ansprechen, wir werden versuchen, diese für Sie zu erfüllen. Wir werden unser Bestes geben. Und: jeder Markt braucht etwas Anlaufzeit, bis sich die Abläufe einsielen, so auch unserer und ich bitte dfür um Nachsicht. Liebe Grüße, auch wenn es kalt ist, vom EDEKA-Baßler-Team

vor 1 Jahr 34 Wochen

Wie tief Menschen sinken können. Alle dort arbeiten ehrenamtlich und das Geld kommt der Gemeinschaft zu Gute. Das ist als würde man das Geld aus einer Spendendose klauen oder gleich dem Nikolaus die Schokoladenweihnachtsmänner wegnehmen bevor er sie verteilen kann.

vor 1 Jahr 39 Wochen

Wer scheinbar wie "ein Löwe kämpft" , um nach zwei Jahren mit leeren Händen dazustehen, muß sich die Bezeichnung "extrem peinlich"
gefallen lassen.
Vielleicht sollte die Verwaltung das einfache Prinzip einer Kosten-Nutzen Rechnung einführen.
Dann könnte der Herr Bürgermeister unser aller Geld und Zeit effektiver einsetzen !

Mit freundlichen Grüßen,
Siegfried Bachert

vor 1 Jahr 39 Wochen

Ich freue mich, dass man im Eppsteiner Rathaus lernt, dass Rewe oder auch Edeka nicht nach Eppstein kommen, weil man die Menschen hier so mag, sondern weil sie auf Profite aus sind und nur eigene Interessen verfolgen !
Solange diese groß genug sind,bleibt man am Ort, sind sie es nicht mehr, zieht man weiter....
So wird es auch in 10-15 Jahren kommen, wenn der neue Edeka abgeschrieben ist und sich zeigt, dass in den Nachbargemeinden mehr Umsatz gemacht wird....Dann müssen halt die Eppsteiner in den Nachbarort fahren....
Bis dahin werden weiterhin die Bauern erpresst, der Markt " bereinigt " und die Preise nach oben korrigiert, da der Konkurrenzkampf fast wegfällt....
Der Preis, den die Eppsteiner für den ach so tollen( und häßlich-klotzigen) Edeka-Markt zahlen werden, ist höher als die Verwaltung und so manch naiver Bürger ahnt.

vor 1 Jahr 41 Wochen

Haben die Angehörigen das Michel-Grab noch besucht oder gepflegt? Haben die Kommentatoren das Grab regelmässig besucht? Die Angehörigen wollten nicht zahlen, wie der Artikel sagt. Aber die Kommune soll es mit Steuergeldern machen. Geht es noch?

vor 1 Jahr 41 Wochen

Was hätte eine Erhaltung des Grabes denn dazu beigetragen, über die Provinzialität hinauszuwachsen? Hätte das Grab außer den Angehörigen denn jemand besucht? Bekannte Künstler ja, aber noch lange kein Chagall, bei dem man extra zum Grab fährt...

vor 1 Jahr 41 Wochen

Dem Kommentar von Herrn Otto kann ich mich nur voll und ganz anschließen.
Hätten sich die "Hobbythek-Stadtplaner“ (sprich: Bauausschuss) der Stadt Eppstein, dominiert von CDU und Grünen, nicht so beratungsresistent gezeigt und auf die wirklichen Stadtplanerinnen (Gutachten) gehört, die stets die spezielle topographische Gegebenheit Eppsteins betont haben! Nun wurde eine Lösung herbeigeführt, die weder nachhaltig noch wirklich für die Eppsteiner Bürger gedacht ist.
Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten: die ersten Geschäfte schließen bereits bald, wie z.B. der kleine Nah-und-Gut in der Altstadt, der Rewe in Vockenhausen. Am Ende hat sich das fußläufige Angebot für alle verkleinert. Die Folge: mehr Verkehr.
Das Projekt ist umwelttechnisch gesehen kompletter Wahnsinn. Wer den Bau mitverfolgt hat, wird unter anderem mitbekommen haben, wie der Bach zunächst brutal in ein komplett neues Bett mit kerzengerader steiler Betonwand gezwungen und dann ein erheblicher Teil davon in einem „Sarkophag“ versenkt wurde. Sieht so Gewässermanagement 2017 aus? Bleibt nur abzuwarten wann dieser so schmal und eng gestaltete Bachabschnitt mal so richtig Fahrt aufnimmt. Weshalb ermöglichen verantwortliche Politiker einem Großinvestor in vorauseilendem Gehorsam scheinbar alles, so dass er machen kann was er will? Sämtliche Vorschläge und Einwände wurden in keiner Weise bei der Planung berücksichtigt, Gelebte Demokratie existiert in Eppstein nicht.
Eppsteins Verantwortliche hantieren mit Werten, die der Allgemeinheit dienen und machen sich scheinbar nicht bewusst, wie folgenreich ihre Entscheidungen sind. Wer bestehende Strukturen und Eigenheiten Eppsteins nicht als Wert erkennt, möge sich doch bitte woanders austoben.
Resultat: Architektonisch gesehen ist das Konstrukt nicht viel mehr als eine überdimensionierte Garage. Und das für eine NOCH schöne Stadt, die zur Nassauischen Schweiz zählt.
(S. Dömel)

vor 1 Jahr 41 Wochen

Das passt doch leider nur zu gut zum Gesamtbild, das die Politik momentan in Eppstein abgibt.
Daran kann man gut erkennen mit welch provinzieller Ignoranz und Kurzsichtigkeit hier agiert wird.
S.Dömel.

vor 1 Jahr 42 Wochen

Ein Skandal. "Klein fein Eppstein" hat versagt. Das Grab von Robert Michel und Ella Bergmann-Michel, zwei international bekannte Künstler, wurde klammheimlich eingeebnet. Aus Kostengründen.
Robert Michels Bilder hängen nicht nur in Kelkheim oder Wiesbaden, sondern auch, unter anderem, im LACMA (County Museum of Art) in Los Angeles. Im Sprengel Museum in Hannover werden ihre meisten Arbeiten aufbewahrt.
Auch der Sohn Hans Michel war ein berühmter Künstler, bekannt auch als Grafik Designer, zusammen mit Günther Kieser, als "Michel+Kieser".
"Klein fein Eppstein" aber hat das alles nicht wahrgenommen. Der Magistrat hat sich mehr den Vereinen gewidmet als sich mit Kunst zu befassen.
Jetzt ist die Chance vertan über die Provinzialität hinauszuwachsen.

vor 1 Jahr 47 Wochen

dass der Kreis (bzw. Öffentliche Hand) Energie und Aufmerksamkeit für kritische Themen wie ungenehmigte Bauwerke im Außenbereich verwendet und in der Regel auch ziemlich konsequent einklagt.
Hatte schon die Befürchtung wir haben ernstere Probleme zu lösen.

vor 1 Jahr 48 Wochen

Es ist unfassbar dass das Kreuz erneut zerstört wurde! Was für ein ehrloser Lump muss man sein, um so etwas zu tun?!

Sehr gut, dass die Stadt und der Geschichtsverein planen das Kreuz sehr bald wieder aufzubauen!

Vielen Dank dafür!

vor 1 Jahr 51 Wochen

Was sich die Kommune da leistet, ist eine Schande....Direkt an der Ortseinfahrt einen solch hässlichen Kasten zu akzeptieren, zeugt nicht von städtebaulichem Weitblick....Die Anlieger tun mir leid, ihre Immobilien und Grunstücke werden abgewertet, der Ausblick ist verbaut und die Verkehrssituation wird noch etliche Probleme nach sich ziehen....bleibt zu hoffen, dass der Steuerzahler nicht für die Ampellösungen zahlen muss, die bislang nicht bedacht wurden....an Kreisel ist ja nicht zu denken, solange Hessen-mobil das Sagen hat – deren Affinität zu Ampelanlagen freut nur die Fa. Siemens und ist eurpoaweit ziemlich einmalig dämlich.... Dass der Mutterkonzern in Bezug auf die Postfiliale auf den "privaten" Betreiber verweist, heißt schlichtweg – es wird dort keine geben – und unsere Stadtplaner haben nicht mal dieses kleine, aber bedeutsame Detail mitverhandelt.... Die Auswirkungen auf den Bäcker und Feinkostladen in Alt-Eppstein kann sich jeder selbst ausrechnen.... In Bezug auf Nachhaltigkeit wird auch dieser Markt dazu beitragen, dass Bauern noch mehr ausgebeutet werden und das Preisdikat der " Großen " uns noch Staunen lassen wird, wenn es keine Konkurrenz mehr gibt und die Preise untern den 4 Riesenanbietern " abgestimmt " werden.... Mal gespannt wie das Preisniveau sein wird – der Verweis auf den Königsteiner Edekamarkt lässt Schlimmes erahnen – die Preise, die dort aufgerufen werden, möchte ich nicht bezahlen.....so manch vermeintlicher Befürworter wird sich noch die Augen reiben..... Armes Eppstein....auch hier wurden die Bürger erst gefragt, nachdem Ortsbeirat und Parlament schon zugestimmt haben.... kein gutes Beispiel für gelebte Demokratie in unserer Stadt und für gezielte Stadtplanung !

vor 2 Jahre 2 Wochen

Das dort noch niemandem etwas zugestoßen ist stimmt nicht ganz. Meine Tochter wurde letztes Jahr eingeschult. Sie wurde im Herbst an dieser Stelle angefahren, allerdings durch ihre Unaufmerksamkeit. Daher halte auch ich die Idee des Zebrastreifens für sinnvoll. LG Sandra Sata

vor 2 Jahre 2 Wochen

Werte Eppsteiner Zeitung,

leider hat sich in dem Artikel der Fehlerteufel eingeschlichen.

Auch wenn ich Bremthal mag, wohnen wir weiterhin in Niederjosbach.

Unglücklicherweise ist die angegebene Webadresse nicht korrekt. Sie muss https://openpetition.de/!rückenwind lauten.

Viele Grüße
Heidi und Steffen Dittmar

vor 2 Jahre 6 Wochen

Wir Eppsteiner Grünen haben auf unserer Internetseite zur Beteiligung an der Infotour der Hofheimer Grünen aufgerufen und werden - sofern noch genügend Platz im Bus ist - in Eppstein zusteigen können. Es ist für alle Eppsteinerinngen und Eppsteiner eine gute Gelegenheit einen Windpark in einem Waldgebiet zu besichtigen. Das geplante Vorranggebiet Judenkopf hat hier viele Fragen aufgeworfen und viele Menschen verunsichert. Denn - auch wenn man allgemein für eine Energiewende ist und WIndkraft für die richtige Alternative hält, lassen sich einige beeinflussen von den negativen Stellungnahmen der Initative gegen Windräder und der Eppsteiner Vereine. Die einschägigen Argumente: doch nicht am Rande eines Naturschutzgebiets, doch nicht in Sichtweite der Burg und des Kaisertempels, doch nicht hier, und so weiter.
Aber - eine Energiewende läßt sich nicht erreichen, wenn man sie nur dort akzeptiert, wo man selbst nicht betroffen ist.
Melden Sie sich für die Fahrt an, prüfen Sie vor Ort und stellen Sie Ihre Fragen vor Ort. Ich bin sicher, dass nach der Fahrt und bei mehr Information und Klarheit die Petition "Rückenwind für Eppstein", eine ONLINE-Plattform für Menschen, die auch in Eppstein Windräder befürworten, weitere Unterstützung erhält.
Gabriele Sutor
Bündnis 90 / Die Grünen

vor 2 Jahre 8 Wochen

Da "La Traviata" unsere Lieblingoper ist,
haben wir uns sehr gefreut, daß diese Oper zu erschwinglichen Preisen durch Opera Piccola
in das für uns (aus Wallrabenstein) nahe Eppstein gekommen ist.
Wir haben die Oper nun mehrfach gesehen (z.B. Wiesbaden, London, Frankfurt)
und können sagen, daß diese Aufführung recht nahe an Aufführungen renommierter Häuser
gekommen ist.
Die Szene Vater/Violetta hat uns zu Tränen gerührt.
Wir haben sehr engagierte Künstler gesehen
und haben unseren Besuch in Eppstein nicht bereut ! Weiter so !

PS.: Auch die Organisation des Abends verdient ein großes Lob !

Hanne + Bernd Hänsgen

vor 2 Jahre 10 Wochen

Hallo zusammen,
die Schafe blöken schon. Wir wohnen direkt gegenüber von der Burg und können die Schafe sowohl sehen als auch hören. Stört uns überhaupt nicht. Aber der Grund, warum sie blöken ist, dass sie einsam sind. Schafe sollten immer in Gruppen von mindestens 5 Tieren gehalten werden. Das sollte der Schäfer, der die Schafe zur Verfügung stellt, aber auch wissen. Mir tun die zwei ein bisschen leid...

Viele Grüße

vor 2 Jahre 11 Wochen

Vor vielen Jahren haben die Menschen gejubelt, nicht mehr allein vom Wind abhängig zu sein.!!!! Und nun eine "Wende", und was für Eine !! Um Deutschland herum stehen rund 140 Atomkraftwerke, keine Windparks !!!! Sind unsere Nachbarn dumm? Ich bezweifle es. Woran ich aber gar keinen Zweifel habe, erst bezahle ich diesen Unsinn EEG Umlage und dann werde ich den teuren Atomstrom vom "Nachbarn" bezahlen, wenn ich welchen bekomme. Denn an den Gesetzen der Physik, der mathematischen Statistik und an den Gesetzen der Ökonomie wird die hier geführte Energiewende scheitern. Das ganze Schönreden wird nichts nützen.!!!

vor 2 Jahre 12 Wochen

Der Wirbel um die blökenden Schafe erinnert mich an Nachbarschaftsklagen gegen Menschen, die mitten in Wohngebieten - Kann man sich das vorstellen? - neben Hühnern auch noch einen Hahn halten. Da wird geklagt: "Der Hahn muss weg, weil er kräht!"

Eltern und Großeltern fahren mit ihren Kindern und Enkeln Kilometer weit, weil die mal eine Ziege streicheln sollen. Setzen dabei CO2 ab, aber wehe das Schaf oder der Hahn wohnt nebenan, nein das wollen wir nicht!

Lärm von benzinfressenden Saugbläsern, das ist schon o.k., aber Mäh und Muh, das geht zu weit ;-)

Milch und Käse ja, aber bitte nur, wenn die Tiere, die das produzieren nicht zu sehen und zu hören sind.

Ich wünsche Dörthe und Dorothea eine friedliche Zeit auf der Burg und hoffe sehr, dass findige Wissenschaftler sich nicht wirklich der Aufgabe widmen das bürgerfreundliche Schaf zu entwickeln, indem sie ihm die Fähigkeit des Blökens "wegzüchten“ oder es "leiser machen" :-) Die haben hoffentlich Besseres zu tun. Vielleicht erfinden sie ja Gras, das nicht höher als 3 cm wächst? :-) Wär das was?

vor 2 Jahre 12 Wochen

Na, wo kommen wir denn hin, wenn 2 Schafe als störend empfunden werden....
Früher waren Tiergeräusche ein Teil des örtlichen Lebens, heute empfinden es Übersensible als störend...
Der neue Edeka mit seinem zu erwartenden Verkehrsaufkommen wird sicher mehr Lärm in die Burgstadt bringen !
Die Güterzüge, die Eppstein mit 80 Sachen und mehr durchfahren oder die Cargo-Flieger am Himmel - das ist wohl Gottgegeben....gerade der DB sollte man Beine machen, hat sie doch heute schon die Möglichkeiten den Güterverkehr leiser zu gestalten...nur dauerts mal wieder Jahre bis diese umgesetzt werden....
Ich wohne nicht weit von der Burg, höre die Schafe....wundere mich, wenn sie plötzlich nicht mehr zu hören sind und freue mich unterm Strich daran....
Ich könnte auch mit einem Bienenvolk dort oben gut leben, aber das war ja den Eppsteinern schon zuviel der Natur....
Hoffentlich setzen sich die Schafe gegen die Nörgler durch und dürfen bleiben !!
Ich habe selten so leise Rasenmäher gehört wie auf der Burg !!!

vor 2 Jahre 12 Wochen

Sehr geehrter Herr Bachert,

bitte benennen Sie die Quelle der von Ihnen angeführten Behauptung über die sich wieder füllenden Bohrlöcher.

Ein Link auf entsprechenden Referenzen und den Dokumentationen die den Nachweis führen, reicht vollkommen.

Vielen Dank.
Steffen Dittmar

vor 2 Jahre 14 Wochen

Gegen den Wind Erklärtes Ziel in Deutschland ist es, kurzfristig hin zur Elektromobilität und mittelfristig weg vom Heizen mit Öl und Gas zu kommen. Ich persönlich sehe diese Schritte als richtig und notwendig an, gerade in solch dicht besiedelten Ballungsräumen wie hier bei uns. Man möge sich zum Beispiel überspitzt vorstellen, wir könnten den Straßenverkehrslärm auf die Abrollgeräusche der Reifen reduzieren, es wäre eine durchgreifende Entlastung für alle. Das Ganze benötigt Strom und zwar regenerativ hergestellten Strom. Es macht keine Sinn, den Strom irgendwo mit Gas oder Öl im Kraftwerk verlustbehaftet zu produzieren, diesen dann über Energieleitungen verlustbehaftet hier her zu transportieren und hier dann verlustbehaftet zu verbrauchen. Da schüttet man den Treibstoff besser gleich in den Tank.

Man kann nun sagen, wir wollen hier bei uns in der reichen Gegend möglichst viel regenativ erzeugte Energie, produziert möglichst irgendwo wo wir es nicht oder nur im vorbeifahren sehen, hertransportiert möglichst ohne Kabel, weil diese uns optisch nicht zusagen. Wir können auch sagen wir produzieren auch hier mit unseren Möglichkeit regenativ erzeugte Energie. Leider verwöhnt uns die Sonne nur bedingt. Wir haben auch keine Wasserfälle, welche man durch Turbinen umleiten könnte. Wobei ich auch da nicht wissen möchte, wie groß die Kritik wäre, wenn man sich Gedanken über einen geregelten Wasserfall in Eppstein machen würde (was zum Beispiel in der Schweiz und Norwegen Standard ist). Eine gute Möglichkeit der regenrativen Energieerzeugung ist die Windkraft. Wenn nun das Thema Infraschall ein Thema ist, dann lautet die Aufgabe an unsere deutschen, kreativen Ingenieure eher, überlegt euch was mit dem Infraschall – und das möglichst schnell. Desweiteren muss man klar feststellen, dass sich kreative Ingenieure normalerweise nicht gegen gute Ideen stemmen. Wenn also die Kritiker der Windkraft bessere Ideen und Lösungen zur Produktion von regenerativer Energie haben, sollten sie mit diesen nicht hinter dem Berg halten, sondern der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Zu dem Thema Optik und Blickachsen muss ich sagen, Blickachsen können sich ändern, über Optik lässt sich streiten....

Ralf Welsch

vor 2 Jahre 14 Wochen

Auch die Energiewende ist ein zentrales Grünes Thema. Dass Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien mit Umwelt- und Naturschutz in Einklang gebracht werden müssen und dazu vor JEDER Errichtung einer Windkraftanlage Gutachten und Untersuchungen zum Natur- und Artenschutz nötig sind, dass ein Einzelfallgutachten aufgrund der Nähe zum Flughafen in Erbenheim vorgelegt werden muss und die regionalen Experten und Naturschutzverbände in dem Entscheidungsprozess gehört werden, ist auch unser Ziel.
Aber es geht im gegenwärtigen Teilabschnitt der Energiewende in Hessen um die Definition von 2% Vorranggebiete gegenüber 98% windkraftfreie Gebiete in Hessen. Es geht auch darum, dass ganz ohne Vorranggebiete überall außerhalb geschlossener Ortschaften Windkraftanlagen grundsätzlich möglich sind. Ein Argument, dass bei aller Kritik und allen Befürchtungen gegenüber dem Vorranggebiet „Judenkopf“ sicherlich auch mit zu berücksichtigen ist.
Mein Ziel deckt sich mit dem der hessischen Landesregierung bis 2050 den Energiebedarf Hessens aus nahezu 100 % erneuerbaren Energiequellen abzudecken. Dazu sind Anstrengungen in allen Teilen Hessens notwendig und es gilt abzuwägen wo und wieviel Windkraft, Sonnenenergie und andere erneuerbare Energiequellen errichtet werden. Gelingt es können laut Umweltbericht des hessischen Regionalverbandes ( https://www.region-frankfurt.de/Windkraft ) rund 200.00 T CO² eingespart werden. Für diese Ziel bin ich bereit Kompromisse einzugehen.
Auch sind für mich regionale Lösungen ein notwendiger Bestandteil der Energiewende in Hessen, wenn wir den weiteren Ausbau überregionaler Stromtrassen reduzieren wollen. Ebenso wie die Anstrengungen der Stadt und der Eppsteiner Bevölkerung den eigenen Energiebedarf zu reduzieren und - wo immer möglich - umzusteigen auf den Bezug von 100 % Ökostrom. Eppstein hat ein Solarkataster das bei der Prüfung der eigenen Dachfläche hilft. Es gibt sicherlich noch viele Dächer, die sich für eine Solaranlage eignen.
All dies zusammen sind grüne Ziele – die es abzuwägen gilt. Ein Sichtargument hat für mich nur nachrangige Bedeutung. Ja – Windräder sehen nicht schön aus, aber dies allein ist für mich kein Grund dieses Gebiet komplett abzulehnen. Deshalb werde ich mich an der gegenwärtigen Unterschriftenkampagne in Eppstein nicht beteiligen.
Gabriele Sutor
Mendelssohnstr. 10
65817 Eppstein

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