Demokratiegeschichte zwischen Ost und West

Der Volksbildungsverein Hofheim beteiligt sich an der Aktion „Tag der Demokratiegeschichte“.

Der Volksbildungsverein Hofheim beteiligt sich an der Aktion „Tag der Demokratiegeschichte“.

Am 18. März wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bundesweit erstmals der „Tag der Demokratiegeschichte“ begangen.

Der Volksbildungsverein (VBV) Hofheim beteiligt sich mit einer eigenen Veranstaltung am Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr im Kellereigebäude, Haus der Vereine, Schönbornsaal, am bundesweiten Aufruf der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. Die Veranstaltung ist zugleich Teil der Reihe „Ost und West im Dialog“.

Der 18. März gilt als zentrales Datum der deutschen Demokratiegeschichte: Am 18. März 1793 erklärte der rheinisch-deutsche Nationalkonvent die Volkssouveränität und gründete die Mainzer Republik. 55 Jahre später, am 18. März 1848, führten die Barrikadenkämpfe in Berlin zur Märzrevolution. Am 18. März 1920 scheiterte nach einem reichsweiten Generalstreik der Kapp-Putsch gegen die junge Weimarer Republik endgültig. Der 18. März 1990 markiert zudem die erste und einzige freie Wahl zur Volkskammer der DDR im Zuge der Friedlichen Revolution. Kaum ein anderes Datum bündelt damit so viele Stationen deutscher Demokratiegeschichte.

Eine Einführung in das Thema gibt der Historiker Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums Berlin von 2005 bis 2024 und ein profilierter Kenner der DDR-Geschichte. In seinem Beitrag verdeutlicht er, was es bedeutet, Geschichte selbst zu erleben, und dass Demokratie kein historisch selbstverständlicher Zustand ist, sondern kontinuierlicher Aufmerksamkeit bedarf.

Die Moderation übernimmt Ansgar Kemmann, Geschäftsführer des Bürgerverein Demokratieort Paulskirche. Karten für 5 Euro sind im Vorverkauf über den VBV sowie in der Buchhandlung Tolksdorf in Hofheim erhältlich. Weiteres auf www.vbv-hofheim.de.

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