Sie bezifferte den Anteil der Zitterpappel in Eppstein auf ein bis fünf Prozent von allen Baumarten. Trotzdem falle Bäumen wie diesen Weidengewächsen eine zentrale Rolle in der Waldentwicklung zu, insbesondere bei der Wiederbewaldung gestörter Flächen, sagt Herweh. Zitterpappeln seien in Eppstein daher vor allem in jüngeren bis mittelalten Beständen zu finden. Sie kommen auf mehreren Flächen im Bauwald und in anderen Bremthaler Waldstücken vor, zusammengenommen auf einer Fläche von etwa 3,6 Hektar. Umgerechnet aufs Holzvorkommen rechnet das Forstamt mit 470 Vorratsfestmetern.
Als Wirtschaftsbaum spielt die Pappel bislang eine untergeordnete Rolle, sie wird aber zunehmend als ökologisch wichtige Pionierbaumart angesiedelt. Sie wächst schnell und bietet etlichen Tierarten einen wertvollen Lebensraum, zum Beispiel als Futterpflanze für zahlreiche in Mitteleuropa heimische Schmetterlingsarten wie den Großen Fuchs oder den Kleinen Schillerfalter.
Deshalb wählte die Silvius Wodarz Stiftung die Zitterpappel zum Baum des Jahres.

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