... und warnte vor einem Erstarken der AfD im Kreis: Erstmals seit 1945 könnte wieder eine rechtsex-treme Partei in das Hofheimer Stadtparlament einziehen, denn bei der Kommunalwahl tritt die AfD in Hofheim an und mit einer weiteren Liste für den Kreistag, um dort erneut einzuziehen. Das Bündnis MTK gegen Rechts ruft deshalb für den Tag vor der Wahl, am Samstag, 14. März, um 10 Uhr vor dem Stadtmuseum Hofheim, Ludwig-Meidner-Platz, zu einer Kundgebung auf unter dem Motto „Nein zur AfD in unseren kommunalen Parlamenten“.
„Die AfD plakatiert diesmal moderate Slogans und versucht sich so als anschlussfähig zu tarnen. Doch an ihrem völkischen, verfassungsfeindlichen und menschenverachtenden Kern ändert dieser leicht durchschaubare Versuch der Selbstverharmlosung nichts“, so das Bündnis MTK gegen Rechts.
In den letzten verbleibenden Tagen bis zur Kommunalwahl setzt das Bündnis außerdem mit drei Großplakaten ein Zeichen: „Hier ist kein Platz für Rechtsextremismus!“ ist auf drei Werbeflächen in Hofheim, Flörsheim und in Schwalbach zu lesen. Um die Kampagne zu ermöglichen, haben etliche Menschen aus dem Main-Taunus-Kreis Geld beigesteuert.
Über Mobilität, Kitas, weitere soziale Angebote, Energieversorgung und vieles mehr, das die Lebensqualität unmittelbar bestimmt, wird im Kreistag und von den gewählten Vertretern der Städte und Gemeinden entschieden. „Wer die kommunalen Parlamente für menschenfeindliche Hetze missbraucht, sollte darin keinen Platz haben“, so das Bündnis MTK gegen Rechts, das an die Wahlberechtigten appelliert: „Wählen Sie Parteien und Kandidierende, die sich für ein solidarisches Miteinander vor Ort einsetzen und gegen Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen von Diskriminierung.“EZ

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