Home | Gesellschaftsleben

Die neue Seite des Heimatvereins: Geschichte(n) und Gesichter

In übersichtlichen „Häppchen“ präsentiert der Heimatverein Bremthaler Geschichte.

Der Bremthaler Heimat- und Geschichtsverein öffnet sein Museum in der Bornstraße 18 am Sonntag, 16. Juni, von 14 bis 17 Uhr. Die Helfer präsentieren neben Ausstellungsstücken aus dem Bremthaler Dorfleben auch ihre neue Internetseite.

Bereits beim Höfefest haben die Mitglieder des Geschichtsvereins im Hof des Gesangvereins Liederkranz ihre neue Internetseite – bremthaler-heimat.de – vorgestellt. Ehrenvorsitzender Richard Kaus zeigte auf einem Computer-Tablet den Besuchern, wie sie selbst mit ihrem Smartphone auf die interaktive Karte gelangten, um die mit roten Fähnchen markierten Sehenswürdigkeiten anzutippen. So erfuhren sie, unter Anleitung der Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins, zum Beispiel wer den Kolonialwarenladen betrieb, wo das Schwesternhaus oder das Gemeindebackhaus standen, welche Gasthäuser es gab, wo die Bremthaler früher zur Schule gingen und wie das ehemalige Quarzitwerk aussah.

„Ende Mai hatten wir uns als Termin gesetzt, um mit der Seite online zu gehen“, berichtete Vorsitzender Helmut Kleindienst stolz darauf, dass der Verein dank der Gestalterin der neuen Homepage, Alena Klug, den Zeitplan eingehalten hat. Von den rund 15 000 Bildern, die der Verein bereits digital gespeichert hat, sei bis jetzt nur ein Bruchteil in die Seite eingeflossen. „Aber das Gerüst steht“, betonte Kleindienst. In den kommenden Wochen werden noch die Vereinsregularien eingepflegt. „Ende Juni soll die bisherige Vereinsseite endgültig von unserer neuen abgelöst werden“, verriet Kleindienst. Bis Ende 2020, zum 20-jährigen Bestehen des Heimatvereins, wollen er und seine Helfer die Seite mit dem bisher vorhandenen Material bestücken. Geplant sind beispielsweise eine Bilderreise durch die 800-Jahr-Feier 2004 oder die Fotodokumentation eines Kerbeumzugs.

Auch für die Liste bekannter Bremthaler Persönlichkeiten, die, wie es auf der Seite heißt, „Spuren hinterließen“, sucht der Verein noch Informationen. Bisher stehen dort zwei Bremthaler Bürgermeister aus der Ickstadt-Dynastie, Heinrich Anton, Bürgermeister von 1946 bis1969, und Johann (1899-1915), der die erste Kanalisation bauen ließ, der dichtende Pfarrer Wilhelm Reuter und Lehrer Ernst Bernhard, Schulleiter von 1957 bis 1977.

Auch Flurkarten und aktuelles und historisches Kartenmaterial will der Verein auf seiner Seite aufnehmen. Ganz analog plant Kaus demnächst die nächsten 25 Hinweisschilder für alte Flur- und Wegenamen in der Gemarkung aufzustellen und gemeinsam mit dem Verschönerungsverein eine Infotafel über den Eisenerzabbau bei Bremthal.

Unter dem Titel „Das Leben und Treiben der Bremthaler“ hat Alena Klug schon jetzt eine Sammlung mit alten Fotos unter Rubriken wie „Beruf“, „Kerb“, „Kirche“, „Gesangvereine“, „Sportvereine“, „Schule“, „Leben“ und „Ortsansichten“ zusammengestellt. Bis zur 20-Jahr-Feier sollen noch viele weitere folgen. Dafür sucht der Verein nach neuen technischen Lösungen: „Eine Archiv-Funktion würde das Stöbern in den tausenden von Bilddateien enorm erleichtert“, berichtet Kleindienst.

Auch den potentiellen Nutzern der Seite wollen die Vereinsmitglieder den Weg erleichtern: „Wir möchten natürlich, dass auch ältere Bremthaler die Seite und ihre Funktionen gut nutzen können“, sagt Kleindienst. Deshalb plant der Verein demnächst einen Info-Abend, speziell für weniger Internetgeübte Eppsteiner, um ihnen die einzelnen Schritte auf der Seite zu erklären.bpa

Weitere Artikelbilder:

Noch keine Bewertungen vorhanden

Neueste Kommentare

Kein Glasfasernetz für Alt-Eppstein und Bremthal- …
3 Wochen 1 Tag
Kein Glasfasernetz für Alt-Eppstein und Bremthal- …
3 Wochen 2 Tage
Kein Glasfasernetz für Alt-Eppstein und Bremthal- …
3 Wochen 3 Tage
Kein Glasfasernetz für Alt-Eppstein und Bremthal- …
3 Wochen 4 Tage
Jugendhandball: Drei Teams für BOL qualifiziert
3 Wochen 4 Tage
X
Sichere Anmeldung

Diese Anmeldung ist mit SSL Verschlüsselung gesichert