Polizei und Seniorenberater über Prävention und Schockanrufe

Rund ums Thema Sicherheit informierten Polizei, Eppsteins Ordnungsbehörde und der Präventionsrat Main-Taunus auf dem Eppsteiner Wochenmarkt im Rahmen ihrer Präventionskampagne zu Beginn der dunklen Jahreszeit.

Julia Pretsch vom Seniorenbüro der Stadt und die ehrenamtliche Seniorenberaterin Krista Schacke beantworteten viele Fragen der Besucher. Sie erzählten Erlebnisse mit unangenehmen Telefonanrufen, beispielsweise von falschen Polizisten, die mit Schockanrufen Geld erpressen wollen, oder dem seit Jahren aktuellen Enkeltrick mit einem vermeintlichen Angehörigen in Not. Tipps und Infos gab es zum richtigen Verhalten, Türhänger und Aufkleber mit Aufschriften wie „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ sollen Einbrecher abschrecken.

Fragen zu Einbrüchen, Diebstahl und wie man sich davor schützen kann, beantworteten der polizeiliche Berater Jürgen Seewald und seine Kollegin Manuela Lehbrink. Sie ist seit August als Schutzfrau vor Ort auch für Eppstein zuständig und nutzte die Gelegenheit auf dem Wochenmarkt, sich in Eppstein vorzustellen.

In der Beratungsstelle der Polizei Main-Taunus (06192) 2079-231 können auch Termine für persönliche Info-Gespräche mit Sicherheitsberater Jürgen Seewald vereinbart werden. Unter der Durchwahl 2079-236 ist Manuela Lehbrink oder einer ihrer Kollegen zu erreichen. Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort sind als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger vorbeugend tätig, gehen in Schulen und Kindergärten, aber auch in Senioreneinrichtungen.

Zusammen mit dem neuen Leiter der Polizeistation Kelkheim, Ansgar Hoppelshäuser, stellten die beiden die Info-Angebote der Polizei vor. Im Oktober trat der 53-jährige Polizeihauptkommissar Hoppelshäuser seine neue Stelle als Chef der Polizei Kelkheim an. Zuvor war er stellvertretender Dienststellenleiter der Polizei in Flörsheim. In Kelkheim ist er mit 35 Mitarbeitern zuständig für die Städte Kelkheim und Eppstein, samt Stadtteilen und die Gemeinde Liederbach.

Wie schon in den vergangenen Jahren stellte Seewald sichere Schlösser und Schließmechanismen vor, die Haustüren und Fenster vor gewaltsamen Aufbruchversuchen schützen. „Je länger der Versuch dauert, desto größer die Chance, dass die Täter aufgeben“, erklärt Seewald Marktbesucherin Elisabeth Fichtner aus Eppstein, warum zusätzliche Sicherungen an Privathäusern so wichtig seien. Unterstützt wurden die drei Beamten vom Vorsitzenden des Präventionsrates Peter Nicolay.bpa

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