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Mehr als 300 beim 40. Heinrich-Sparwasser-Sportfest TSG

Letzte Vorbereitungen vor dem Start zum Sprint.Fotos: Frauke Frerichs-Gundt

Am vergangenen Sonntag lockte das 40. Heinrich-Sparwasser-Sportfest knapp über 300 Teilnehmer aus 25 Vereinen der Region Frankfurt, aus dem Main-Taunus- und Rheingau-Taunus-Kreis auf den Sportplatz der TSG Eppstein auf dem Bienroth.

Begeisterte Leichtathleten im Alter von fünf bis 75 Jahren maßen innerhalb ihrer Altersklasse die Kräfte beim Laufen, Springen und Werfen.

Die Siegerinnen der Altersklassen W65 (Anni Eisenbach), W70 (Astrid Naschold) und W75 (Helene Hoffmann vor Ingeborg Alhäuser) trainieren alle beim TuS Niederjosbach. „Schade, dass nicht mehr Teilnehmer in unserem Alter antreten“, bedauerte Helene Hoffmann. Ihre drei Vereinskolleginnen versicherten lachend, ihr sportliches Engagement sei fester Bestandteil ihrer eigenen Altersvorsorge. Die vier Damen nutzten das Sportfest als Vorbereitung für ihre Teilnahme am Deutschen Turnfest in Berlin. Kugelstoßen, einen 800 Gramm schweren Vollball werfen und Stand-Weitsprung standen für sie auf dem Programm. Ingesamt 35 Eppsteiner waren an den Start gegangen. Mit rund 20 Platzierungen erreichte die LG Eppstein-Kelkheim die meisten der Siegerplätze und ist damit der erfolgreichste teilnehmende Verein. Der Verein mit den meisten Teilnehmern war die LG Eintracht Frankfurt.

Die sechs Jahre alte Antonia freute sich gemeinsam mit ihrem Papa über ihren Erfolg beim 50-Meter-Sprint, den sie neben ihrer besten Freundin Nele gelaufen war. Die Lieblingsdisziplin der jungen Sportlerin sei jedoch der Weitsprung, verriet die junge Dame. Den muss sie in ihrem Alter noch mit Anlauf absolvieren. An den Weitsprunggruben wurde gemessen, geharkt und sofort wieder viel Sand aufgewirbelt, wenn der nächste jugendliche Sportler mit viel Schwung landete. Nach und nach arbeiteten sich alle Sportler durch die Disziplinen. Meter für Meter rückten die Startblöcke auf der Tartanbahn näher ans Ziel, denn die Distanz wurde dem Alter der jeweiligen Läufer angepasst. Die Jüngsten standen vor der schwierigen Frage, ob sie den Startblock überhaupt benutzen oder doch lieber aus dem Stand starten sollten. Sie hatten die Wahl und entschieden sich je nach Erfahrung. Wobei die Startblock-Nutzerinnen deutlich besser von der Linie wegkamen.

Die Riegenführerinnen hatten alle Hände voll zu tun, um die wuselnden Kleinen an den Start zu begleiten und ihre Teams gut auf die Strecke zu bringen. Sie waren Ansprechpartner für alle kleinen und großen Fragen ihrer Teilnehmer. „Du, ich habe einen Tropfen abbekommen“, sorgten sich die Kinder der W8-Riege um das Wetter und begannen einen kleinen Dialog mit Riegenführerin Renate Hilles. „Das macht nichts“, beschwichtigte Hilles, aber der Dialog setzte sich fort, um dann in der salomonischen Aussage von Hilles zu enden: „Wenn ich sage, gleich schüttet es, dann wäre das doch auch nicht besser“. Der Regen verzog sich, genau sie es den Kindern versprochen hatte. Hin und wieder fielen ein paar Tropfen, doch insgesamt blieb das Wetter dem Fest freundlich gesonnen. Erst gegen 13.30 Uhr kündigte Donnergrollen den kurzen, aber sehr heftigen Schauer an, der dann gegen 14 Uhr über Eppstein herunterging.

Die Veranstalter waren insgesamt sehr zufrieden. Auf dem Sportplatz herrschte großartige Stimmung, Familienfestatmosphäre mit Picknickdecke, Kleinkindern, Müttern mit „Ich-bin-für-alles-gerüstet-Taschen“ und Vätern am Laptop. Insgesamt sei die Leichtathletikabteilung im Aufwind, freute sich Abteilungsleiter Manfred Helbig.

Seit der vergangenen Vorstandswahl habe er mit Maria Antonia Speck eine junge, hochmotivierte Stellvertreterin an seiner Seite. Die 21-Jährige setzt als Pressewartin der Abteilung sehr engagiert Ideen in die Tat um. „Wir ernten gerade den Erfolg unserer Arbeit in den vergangenen Jahren“, erklärte Helbig. Junge Leute seien herangewachsen, die mit neuen Ideen und viel Power frischen Wind in die Abteilung brächten. Das sei auch an der Präsenz im Marketing zu sehen. Soziale Medien werden regelmäßig gepflegt und man freue sich, dass viel mehr Leute regelmäßig ins Training kämen.

Um dieses Sportfest auszurichten, waren fast 80 Helfer im Einsatz. Die Wettkampfrichter wurden auch von den teilnehmenden Vereinen gestellt, aber mit Anmeldungen, Essensausgabe und vielen anderen Diensten hatten die Helfer der TSG Eppstein alle Hände voll zu tun. Medaillenplätze errangen für die LG Eppstein/Kelkheim – W7: Felicitas Frint 2. Platz (515 Pkt), Luise Keller 3. Platz (505). M7: Dario Steiner 2. Platz (655). M8: Casian Steuernagel 2. Platz (659). M9: Sofian Kenabi 3. Platz (827). W10: Charlotte Siegel 1. Platz (1.224). W11: Nina Cabal Tomé 3. Platz (1.120). W12: Louisa Schulz 1. Platz (1.408). M12: Moritz Kremer 2. Platz (1.121). W13: Lisa Hanke 3. Platz (1.121). M13: Tim Steinfurth 1. Platz (1.141). W15: Laura Lünenbürger 1. Platz (1.234). Weibliche U20: Christina Himmrich 1. Platz (1.304). Weibliche U18: Sabrina Ernst 2. Platz (1.127).

Frauen: Nicole Pasker 1. Platz (1.227), Annika Nies-El Kahlaoui 2. Platz (1.215). Männer: Florian Buschbeck 1. Platz (1.625), Markus Manhold 3. Platz (1.357). M45: Bertram Neubert 1. Platz (1.381).

Für den TuS Niederjosbach kamen aufs Treppchen in der W65: Eisenbach Anni, 1. Platz (858), W70: Naschold Astrid, 1. Platz (971), Alhäuser Ingeborg 2. Platz (949), W75: Hoffmann Helene, 1. Platz (1.039).

Die weiteren Sportler aus Eppstein waren – M6: Christian Eberle, M7: Philipp Eberle, M8: Cody Jewitt, M9: Elian Schulz, Adrian Lenz, M10: Ryan Jewitt, M11: Ben Webers, Daniel Wirtgen, Jack Jewitt, M12: Nils Vehring, Finn Grötzschel, M13: Carsten Willenberg,

W8: Liv Webers, Nelly Schröter, Linda Wirtgen, W9: Paula Muckermann, Clara Vollstädt, W10: Lina Vehring, Emma Simon, Julia Hore, Fiona Gumpp, W11: Jule Bartelt. Männer: Karsten Steinfurth. ffg

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