Verlockender Flohmarkt des Repair-Cafés

Der ADFC informierte beim Flohmarkt über Rad- und Wanderwege der Umgebung.Foto: Caren Lewins.ky

Der ADFC informierte beim Flohmarkt über Rad- und Wanderwege der Umgebung.Foto: Caren Lewins.ky

Wie vom Wetterdienst vorhergesagt, strahlte die Sonne am noch recht kühlen Samstagmorgen am Eppsteiner Stadtbahnhof und lockte viele Besucher zum Flohmarkt des Repair-Cafés. Um die 20 gespendete - und von den Helfern der Bike Kitchen erneuerte - Räder wurden zu günstigsten Preisen angeboten.

Flohmarktliebhaber, Schnäppchenjäger und Antiquitätenfreunde aus Frankfurt, Wiesbaden und natürlich aus Eppstein genossen das vielfältige Angebot an den rund 25 Ständen. Rainer Rohr vom NABU bot Nistkästen zum Selbstbauen an, während Ehefrau Tanja alte Schätze aus ihrem Keller an ihrem Stand ausgebreitet hatte. Ihre beeindruckende neuseeländische grüne Echse aus Stein zog einige Aufmerksamkeit auf sich.

Klaus Stephan vom BUND war mit Infotafeln über Steinkauzniströhren und Amphi­bienschutz angerückt sowie Bohrmaschinen und Material, um mit Kindern Insektenhotels zu bauen. Zuvor war er am frühen Morgen zur Vogelstimmenwanderung unterwegs gewesen. Die Leiterin des Familienzentrums, Almut Karig berichtete, dass 25 Menschen mitwanderten, von denen einige danach ins Familienzentrum zum gemeinsamen Frühstück kamen.

Etliche private Standbetreiber boten Fahrräder und Zubehör an. Vor allem Kleidung, konnte man zwischen den anderen Flohmarkt-Schätzen finden. Michael Albers hatte eine alte Holzhaspel dabei und erläuterte den Passanten gern, wie sie verwendet wurde, um das fertig gesponnene Wollgarn bequem zu einem Knäuel aufzuwickeln. Er wies darauf hin, dass der Ausdruck, „sich verhaspeln“ vermutlich aus diesem Handwerk entstand, wenn beim Haspeln innerhalb einer Umdrehung ein Holm übersprungen wurde und so ein Faden kürzer war als der Rest.

Lolila Lesner bot unter anderem junge Pflanzen aus ihrem Garten an: Erst vor kurzem gesprossene Erdbeer-, Fenchel-, Tomaten- und Duftveilchenpflanzen. Bärbel Vogel aus Ehlhalten war zum ersten Mal dabei. Sie hatte Silberbesteck, schöne Metallschilder, Bilder und etliches antikes und modernes Geschirr aufgetischt.

Die Besucher wurden des Stöberns nicht müde und genossen den Austausch im schönen Ambiente auf dem Bahnhofsgelände vor dem historischen Bahnhofsgebäude. ccl

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