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Spendenaktion für Xhenisa ist beendet

Die Spendenaktion für Xhenisa, zu der die Feuerwehr Vockenhausen auch in der Eppsteiner Zeitung aufgerufen hat, ist ein voller Erfolg. Ingo Horn, Sprecher der Vockenhäuser Feuerwehr, berichtete, dass inzwischen 12 000 Euro auf dem Konto der Bürgerstiftung eingegangen sind. „Wir sind, genauso wie die Eltern, überwältigt von der großen Anteilnahme“, sagte Horn.

Viele Eppsteiner, darunter Vereine wie der Eintracht Fan-Club Eppsteiner Adler, die Musikschule, der TuS Niederjosbach und der Geschichtsverein Bremthal haben gespendet.

Die Bürgerstiftung hat sich mit einem großen Betrag an den Flugkosten beteiligt und war für den reibungslosen Ablauf der Spendenaktion verantwortlich.

Unter den vielen privaten Spendern sind auch Feuerwehrangehörige aus Österreich, Luxemburg und der Bodenseeregion, die über den Aufruf der Feuerwehr von der Aktion erfahren haben. Allein bei der Feuerwehr Vockenhausen kamen rund 2000 Euro zusammen, weitere 2000 Euro haben andere Feuerwehren gesammelt. Xhenisa ist nämlich „mit Leib und Seele Mitglied der Vockenhäuser Kinderfeuerwehr“, schreiben ihre Eltern auf einem Blog, den sie eingerichtet haben, um ihre Unterstützer über Xhenisas USA-Aufenthalt zu informieren.

Der Link dazu kann bei Benjamin Dick (benjamin.dick[at]feuerwehr-vockenhausen[dot]de) oder Ingo Horn (ingo.horn[at]feuerwehr-vockenhausen[dot]de) erfragt werden. Die Familie führt außerdem genau Buch darüber, wofür sie das Geld verwendet.

Xhenisa ist vor wenigen Tagen mit ihren Eltern in die USA geflogen, ihre ältere Schwester ist in Obhut von Verwandten in Vockenhausen geblieben. Wie berichtet leidet Xhenisa seit ihrer frühen Kindheit an einem gutartigen Hirntumor, der in Europa nicht operiert wird. In den vergangenen Jahren wurden die Auswirkungen, beispielsweise epileptische Anfälle, immer stärker, die Medikamente immer wirkungsloser. Heilung verspricht eine Operation in einer Spezialklinik in Houston, Texas.

Die Kosten für Behandlung und Operation sind gedeckt. Deshalb startete die Feuerwehr eine Spendenaktion, um Reisekosten, Unterkunft und Verdienstausfall der Eltern zu finanzieren.

„Dank der Spenden konnten wir zumindest die finanziellen Sorgen abfangen“. sagte Horn, der mit Xhenisas Eltern in Texas in Kontakt ist. Er dankt allen Spendern, auch im Namen der Familie, und weist darauf hin, dass die Spendenaktion abgeschlossen ist und die Familie keine weiteren Mittel mehr benötigt. bpa

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