Nach dem überraschenden Tod des früheren Revierförsters Peter Lepke Anfang 2025, suchte Hessen Forst über ein Jahr nach einem Revier-Nachfolger. Der 64-jährige Lepke hatte das Eppsteiner Revier im Jahr 2000 übernommen und bewohnte auch das dazu gehörige Forsthaus in Oberjosbach. Auch der neue Förster will sich dem Vernehmen nach dort niederlassen.
Fortsamtsleiter Sebastian Gräf stellte den neuen Revierleiter Murray vor wenigen Tagen den Vertretern der Stadt vor, Bürgermeister Alexander Simon, Erste Stadträtin Andrea Sehr, die Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung und Umwelt Nina Becker sowie ihrem Mitarbeiter Thomas Oelmann.
Der 30-jährige Leon Murray, geboren in Frankfurt, machte nach dem Abitur eine Schreinerlehre. Schon früh habe er sich für die Forstwirtschaft interessiert und absolvierte deshalb nach seiner Zeit als Schreinergeselle ein Studium der Forstwirtschaft an der Fachhochschule HAWK in Göttingen. Danach durchlief er die Ausbildung für den gehobenen Forstdienst bei Hessen Forst und sammelte nach der Übernahme in den Landesdienst praktische Erfahrung im Forstamt Michelstadt. Murray freue sich auf die Leitung seines neuen, heimatnahen Reviers und plane schon seine ersten Termine vor Ort, so Gräf.
Bürgermeister Alexander Simon legte dem neuen Revierförster bei seinem Antrittsbesuch die Schwerpunkte der Waldbewirtschaftung in Eppstein ans Herz: Öffentlichkeitsarbeit, Erholung, Naturschutz, nachhaltige Nutzung. Die enge Zusammenarbeit mit den vielfältigen Akteuren in der Stadt liegt ihm besonders am Herzen.
Auch Sebastian Gräf, Leiter des Forstamtes Königstein, zeigte sich erfreut darüber, mit Leon Murray einen motivierten und gut ausgebildeten neuen Förster für das Revier gewonnen zu haben.
Mit der Revierübernahme kommen auf Murray viele Herausforderungen zu. Besonders die Bewältigung der Klimaeinflüsse, der Waldumbau und die großen Infrastrukturmaßnahmen durch die Energiewende werden die nächsten Hauptaufgaben sein.EZ

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