Herbstspaziergang ins Jahr 1950

1950 fanden die ersten Burgfestspiele nach dem Krieg statt. Foto von 1950: Burgmuseum Eppstein.

1950 fanden die ersten Burgfestspiele nach dem Krieg statt. Foto von 1950: Burgmuseum Eppstein.

Nachdem der Osterspaziergang das Kriegsende 1945 thematisiert hat, geht es im Herbst zurück in die Nachkriegszeit. Das Burgmuseum lädt am 26. Oktober zu einer Zeitreise in das Jahr 1950 ein.

„Wie sah es in Eppstein fünf Jahre nach dem Krieg aus?“, fragte Museumsleiterin Monika Rohde-Reith und suchte nach Antworten. Die Burgschauspieler unterstützen sie wieder und schlüpfen in die Rollen besorgter Bürger, schwärmender Kinder und des mit Wohnungsbau und Streitereien beschäftigten Bürgermeisters Fritz Maul.

Aber es gibt auch einen Grund zum Feiern: Bürgermeister Maul erwirkt die Wiederverleihung der mittelalterlichen Stadtrechte. US-Resident Officer Charles T. Butler gratuliert ihm mit „Dear Burgermeister Maul…“ und wünscht dem Städtchen „a progressive development“.

Auf dem Weg vom Stadtbahnhof zur Burg spüren die Spaziergänger die Aufbruchsstimmung, die Eppstein erfasst hat.

Ab sofort sind Anmeldungen möglich per E-Mail an monika.rohde-reith[at]eppstein[dot]de oder telefonisch unter der Nummer (0 61 98) 305-131. Die Führung kostet 8 Euro, Kinder zahlen 3 Euro. Beginn ist um 14 Uhr am Stadtbahnhof Eppstein.

Der Herbstspaziergang ist Teil der Veranstaltungsreihe „Geist der Freiheit“ der Kulturregion FrankfurtRheinMain.

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