Straßenbaustelle macht Platz für das nächste Bauprojekt

Aus der Vogelperspektive aufgenommen: Die Ecke Staufenstraße (li.), Gimbacher Straße (re.) während der Straßenbauarbeiten in der Gimbacher Straße. Das Eckgrundstück wurde für die Baustelleneinrichtung genutzt. Noch sind Baumaschinen, Fahrzeuge und Material dort abgestellt. Im Spätsommer soll darauf ein Wohnhaus mit zehn Eigentumswohnungen gebaut werden.Drohnenfoto: Jonas Schönian

Der erste Bauabschnitt in der Gimbacher Straße ist fast fertig. Das berichtete Bürgermeister Alexander Simon am vergangenen Montag im Ortsbeirat Eppstein. Am Dienstag wurde die Deckschicht aus Feinasphalt aufgetragen.

Mit den Feinarbeiten wie die Randstreifen werde die Baufirma noch bis Mitte Mai beschäftigt sein, sagte der Rathauschef. Die Vollsperrung wird vermutlich schon im Laufe der Woche aufgehoben, sobald der Asphalt ausgehärtet ist.

Auf einer Länge von rund 170 Metern wurde seit Anfang des Jahres die Wasserleitung ausgetauscht und auf rund 110 Metern ein neuer Abwasserkanal samt Hausanschlüssen verlegt. In diesem Zusammenhang wurde die gesamte Straße von Grund auf neu aufgebaut und asphaltiert. Während der gesamten Bauzeit wurde der Verkehr, auch zum Restaurant am Kaisertempel, über eine Zufahrt von Fischbach aus umgeleitet. Der zweite Bauabschnitt für den höher gelegenen, rund 190 Meter langen Straßenabschnitt wird im kommenden Frühjahr erneuert. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt werden mit 700 000 Euro veranschlagt.

Während der Asphalt noch trocknet, bereitet Bauherr Matthias Werner bereits die nächste Baustelle vor. Auf dem Eckgrundstück Staufenstraße/Gimbacher Straße will er ein Mehrfamilienhaus mit zehn 70 bis 120 Quadratmeter großen, barrierefreien Wohnungen in energetischer Bauweise errichten. Im Spätsommer will er mit dem Tiefbau beginnen. Dann rollen wieder Bagger an, um die Tiefgarage für elf Fahrzeuge auszukoffern. Auf einer weiteren Ebene mit separater Zufahrt von der Gimbacher Straße aus entstehen weitere vier Parkplätze auf gleicher Ebene wie die beiden Erdgeschosswohnungen. In den beiden mittleren Geschossen sollen je drei Wohnungen entstehen, eine mit einem kleinen Garten, die anderen mit großen Balkonen, und im obersten Halbgeschoss noch einmal zwei Wohnungen. Werner hofft, dass die Garagenebene noch in diesem Jahr fertig wird und er im nächsten Frühjahr mit dem Bau des eigentlichen Hauses beginnen kann. Er rechnet dann mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren. Gebaut werde wie in der Wohnanlage An der Müllerwies nur mit hochwertigen Baustoffen.

Auch für das benachbarte Einfamilienhaus in der Staufenstraße hat Werner Pläne. Es wird abgerissen und stattdessen zwei Einfamilienhäuser errichtet.

Da immer wieder Fragen zum geplanten Wohnhaus an die Stadtverwaltung gerichtet würden, weist Werner darauf hin, dass es sich um ein privates Bauprojekt handele, über das er gern Auskunft gebe unter: m.werner40[at]web[dot]de. bpa

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