Sternsingeraktion: Fast 10 000 Euro für Kinder in Not gesammelt

Sternsinger Alt-Eppstein vor der Aussendung in der St. Laurentius-Kirche.Foto: privat

Nach zwei Jahren Pandemie haben sich die Sternsinger dieses Jahr auch in Eppstein wieder auf den Weg gemacht. In allen Stadtteilen trafen sie sich zuvor, zum Proben der Lieder und, um Kostüme und Kronen anzuprobieren.

Insgesamt kamen über 9800 Euro an Spenden für die Aktion des Kindermissionswerks zusammen, die dieses Jahr unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“ stand.

In Ehlhalten übernahm Claudia Pohl die Vorbereitung und Einteilung der beiden Gruppen. In einem Wortgottesdienst wurden die Kinder von der langjährigen Organisatorin der Sternsingeraktion, Martina Smolorz, entsendet und brachten den ersten Segen „Christus Mansionem Benedikat“ an der Kirchentür an. Zuvor brachten sie alle wichtigen Utensilien, wie den Stern, die Kronen, die Sammelbüchsen, die Kreide und die Segensaufkleber vor den Altar und sprachen mit Gottesdienstleiterin Martina Smolorz darüber, wie Kinder im diesjährigen Beispielland „Indonesien“ leben und welche Schwierigkeiten sie tagtäglich zu bewältigen haben.

Sieben Kinder zogen in zwei Gruppen mit Betreuern und Müttern durch die Straßen von Ehlhalten. Sie klingelten, nach Ehlhaltener Tradition, an jeder Haustür und brachten jedem Haus den Segen durch ihr Singen und die Schrift an der Tür. Bewegend war für die Kleinen wie die Großen, wie sehr sich viele Menschen in den geöffneten Türen über diesen Neujahrsbesuch nach zwei Jahren Pause gefreut haben. Auch vor Häusern, deren Bewohner nicht öffneten, wurde ein kleines Paket mit dem Segensstreifen und Infos zur Aktion in die Briefkästen geworfen.

„Eine großartige Leistung“ waren sich die Betreuer einig, nachdem die Kinder im Alter von vier bis 15 Jahren so gut durchgehalten haben. Es gelang ihnen, innerhalb von drei Tagen alle Straßen und Häuser in Ehlhalten zu besuchen. Am Samstag gab es eine längere Mittagspause, bei der sie mit Pizza belohnt wurden. Dankbar waren alle zum Schluss für die vielen Süßigkeiten, die sie mit nach Hause nehmen durften und die stattliche Summe, die sie einsammelten.

In Alt-Eppstein waren neun Kinder und vier Betreuer einen Nachmittag lang unterwegs und besuchten Haushalte, die vorher im Pfarrhaus um den Besuch der Sternsinger gebeten hatten – und auch das ein oder andere Haus, deren Besitzer die Sternsinger zufällig vorbeikommen sahen. Die zwischen fünf und elf Jahre alten Kinder beherrschten ihre Texte und Lieder hervorragend, lobte Rupert Hartung, der zu den Organisatoren gehörte. Und am Ende des Tages freuten sich alle über Scheine und Münzen in der Sammelbüchse und leckere Süßigkeiten für die Kinder.

In Niederjosbach war mit 17 Sternsingern die größte Gruppe unterwegs. Sie besuchten, aufgeteilt in fünf Gruppen 184 Häuser und sammelten Geld für das Kindermissionswerk „Die Menschen waren sehr großzügig, so viel haben wir noch nie zusammenbekommen!“, freute sich Hajnalka Riehm über die tolle Resonanz, und darüber, dass diesmal sehr viele neue Sternsinger unterwegs waren. Die Kinder waren begeistert und jeweils rund drei Stunden unterwegs. Anschließend gab es heiße Getränke und Häppchen.

Die 16 Bremthaler Kinder zwischen sechs und 13 Jahren waren bei leichtem Regen mit vier Helferinnen drei Stunden lang in drei Gruppen unterwegs und besuchten 53 Haushalte. In Wildsachsen, das zum Kirchort Bremthal gehört, wurden elf Kinder in über 40 Haushalten wohlwollend empfangen und reichlich mit Geldspenden und Süßigkeiten belohnt.bpa

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