Am Spessart-Kulturweg Dampflok entdeckt

Tunnelportal am Kulturweg Spessartrampe.Foto: www.spessartit.de

Fast wie daheim können sich Eppsteiner vor dem verschlossenen Schwarzkopftunnel im Spessart fühlen: Auf der Verschlusswand prangt, wie seit einigen Wochen am alten Bahntunnel in Alt-Eppstein eine Dampflok, die gerade aus dem Tunnel zu fahren scheint.

Das verblüffend ähnliche, bereits 2018 gestaltete Tunnelportal bei Laufach im Spessart entdeckte der frühere Eppsteiner Stadtarchivar Bertold Picard in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Spessart“. Beate Hefter, Initiatorin der Gestaltungs-Initiative in Eppstein, kannte den Tunnel nicht, freute sich aber, dass offensichtlich andere eine ähnliche Idee wie sie hatten.

Wie in Eppstein verschließt die Tunnelmauer zwar den Eingang, lässt aber Luftschlitze offen, damit Fledermäuse ein- und ausfliegen können. In Eppstein zieren deshalb auch einige der Flugsäugetiere das Gemälde. Auf dem Portal des Schwarzkopftunnels steht dafür eine Comic-Figur mit Sprechblase „„Hii un zuröck laafich!!“ (Hin und zurück laufe ich), in Anlehnung an den Ortsnamen von Laufach im dortigen Dialekt: „Laafich“.

In Laufach hatte die Gemeinde das Gemälde beim dort ansässigen Künstler Max Hasenstab in Auftrag gegeben als Teil des 2018 eröffneten Kulturwegs „Spessartrampe“ zwischen Heigenbrücken und Laufach.

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