Gemeinschaft und Demokratie stärken

Juni: Pünktlich zur Premiere der Burgfestspiele nahmen die Burgschauspieler ihren Vereinsraum in der „Juchhe“ in Betrieb und verköstigten die Festspielbesucher.

Daher danke ich allen, die in Vereinen, Kirchengemeinden, Stiftungen und anderen Institutionen Verantwortung übernehmen und so zu deren Erhalt beitragen, auch wenn es oftmals eine große Belastung neben dem Beruf ist.

Dieses Engagement muss Zukunft haben, denn es ist das Bindeglied unserer Gesellschaft.

Zusammenhalt ist gerade in schwierigen Zeiten wichtig. Denn das neue Jahr beginnen wir mit großen Herausforderungen. Erst brachte die Corona-Pandemie, jetzt der Ukraine-Krieg unwägbare Risiken. Steigende Energiepreise und allgemeine Preissteigerungen wirken sich auch auf den kommunalen Haushalt aus. Dennoch werden wir auch im neuen Jahr den Kopf nicht in den Sand stecken.

Die Digitalisierung muss weiter vorangetrieben werden. Viele Bausteine wurden hier bereits gesetzt: der städtische Haushaltsplan ist interaktiv einsehbar, Termine im Bürgerbüro und im Rathaus können digital vereinbart werden und demnächst stellt die Stadt auf digitale Wasserzähler um.

Die Umgestaltung des beliebten, aber in die Jahre gekommenen Spielplatzes in der Wooganlage steht an, ebenso die Sanierung des Sportplatzes in Niederjosbach. Diese Investitionen werden Eppstein wieder ein Stück lebenswerter machen.

2023 feiert Eppstein mit Frankfurt das „Paulskirchenjubiläum“, denn in der Paulskirche trat vor 175 Jahren das erste frei gewählte Parlament in Deutschland zusammen. Ein Fest der Demokratie, das angesichts der jüngsten Ereignisse in der Welt umso bedeutender erscheint. Das Burgmuseum greift das Thema beim Osterspaziergang auf und lädt unter dem Titel „Stürmische Zeiten – die Revolution von 1848“ wieder zu einer Zeitreise ein.

Besinnen wir uns auf Gutes, das wir erreicht haben. Bis 2022 war das ein Leben in Frieden und Freiheit. Jetzt ist der Frieden bedroht. Daher sollten wir alle uns auf unsere demokratischen Grundwerte stützen und diese mit aller Kraft verteidigen.

Wir sollten deutlich machen, dass politische Debatten Teil dieser Demokratie sind und nichts Negatives. Ich lade Sie ein, einmal den Sitzungen der Stadtverordneten, der Ortsbeiräte oder der Ausschüsse beizuwohnen. Dort engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für Eppstein, denen ich dafür ganz herzlich danke. In einer lebendigen Gemeinschaft helfen gegenseitige Unterstützung und Rücksicht dabei, auch Krisen zu meistern.

Auch sind Sie herzlich eingeladen, viele dieser engagierten Menschen beim Neujahrsempfang im Bürgerhaus am 15. Januar ab 10.30 Uhr zu treffen. Offiziell beginnt die Veranstaltung um 11.15 Uhr.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches neues Jahr. Hoffen wir auf Frieden und setzen wir uns dafür und füreinander ein!

Ihr

Alexander Simon, Bürgermeister

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