Feierlicher Abschied für 107 Freiherr-vom-Stein-Schüler

Die Schulabgänger der H9 der FvSS in festlicher Garderobe. Foto: privat

Die Schulabgänger der H9 der FvSS in festlicher Garderobe. Foto: privat

Für gut 100 Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule ging am vergangenen Freitag ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende: In einer Abschlussfeier mit Musik und berührenden Reden erhielten die Haupt- und Realschulklassen ihre Abschlusszeugnisse.

Für die Gymnasiasten heißt es nach sechs gemeinsamen Jahren ihren Weg in einer Oberstufenschule fortzusetzen. Als Motto für die Zukunft gab ihnen die Schulband unter der Leitung von Musiklehrer Tobias Benda den Titel „Viva La Vida“ – zu deutsch: Lebe das Leben – mit auf den Weg.

Ähnlich lautete auch der Rat von Schulleiter Christoph Krüger. Er vermittelte seine Lebensweisheit „Sei der, der du bist, versuche nicht, jemand anders zu sein“ mit der Geschichte „Der König und sein Garten“, denn ein Rebstock könne nicht blühen wie eine Rose und eine Rose nicht so stark sein wie eine Eiche, jede Blume habe ihren eigenen Duft, um die Welt zu verändern, so das Fazit der Geschichte.

Mit souverän vorgetragenen Klavierstücken leitete Liv aus der G9b zur Zeugnisübergabe über. Der Abschied von ihren Schützlingen fiel den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sichtlich schwer. Dennoch wurde der Abschied ohne Schnörkel und Abschweifungen gefeiert, schließlich fieberten an diesem Nachmittag die meisten dem Europameisterschaftsspiel Deutschland gegen Spanien entgegen.

Von den 20 Absolventen der Hauptschule erreichten 13 einen qualifizierenden, sechs einen Hauptschulabschluss, einmal wurde ein berufsorientierter Abschluss verliehen. Sieben Jugendliche entschieden sich für eine berufliche Ausbildung, zwölf streben an einer Berufsfachschule den Abschluss der H10 an, einen Wechsel gibt es in das Programm Praxis und Schule. Für das beste Zeugnis mit der Note 1,6 wurden Nikodem Ramczyk und Fatima Alfadhel ausgezeichnet.

Nikodem erhielt außerdem für sein herausragendes soziales Engagement ein Geschenk des Fördervereins. Im Realschulzweig wurden Elisa Barthel von der R10a und Maxima Guckler aus der R10b von ihren Mitschülern vorgeschlagen und in den beiden Gymnasialklassen Clara Fröhlich und Luiz Resende Rodrigues (G10a) und Luna Engelland in der G10b. Der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Karsten Kullak, überreichte ihnen Gutscheine für die örtliche Gastronomie und signierte Bücher der Eppsteiner Autorin Brina Stein.

Mit 47 Jugendlichen stellte der Realschulzweig die größte Gruppe. 23 erreichten einen Qualifizierenden Realschulabschluss, 21 einen Realschulabschluss. Für die beste Einzelleistung geehrt wurde Elisa Barthel mit einem Notendurchschnitt von 1,2, Silas Pfund und Martin Stephan aus der R10b mit einem Notendurchschnitt von 1,8.

16 junge Menschen entschieden sich für eine berufliche Ausbildung, 13 wollen eine Gymnasiale Oberstufe besuchen, zwölf besuchen eine Fachoberschule, die meisten wechseln an die Brühlwiesenschule in Hofheim. Aber auch andere Alternativen gibt es, so haben sich zwei für ein Freiwilliges Soziales Jahr und einen Auslandsaufenthalt entschieden, zwei ehemalige Freiherr-Schüler besuchen künftig die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz. Drei haben sich noch nicht entschieden.

Den Gymnasiasten steht nach den Sommerferien ein Schulwechsel bevor. Als Jahrgangsbeste mit einem Notendurschnitt von 1,08 verabschieden sich Francesca Forster (G10a) und Marlena Sauerland (G10b) von ihrer alten Schule. Wobei für die Gymnasiasten die Schulzeit an der FvSS erst mit dem Schuljahr endet. Sie unterstützen diese Woche die anderen Klassen bei der Projektwoche.

Von 40 Schülerinnen und Schülern wurden 39 in die Oberstufe versetzt und erhielten damit auch ihren Realschulabschluss. 30, also drei Viertel, wechseln an eine Gymnasiale Oberstufe, die meisten haben sich für die Main-Taunus-Schule in Hofheim beworben, einige gehen ans Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Höchst. Neun Gymnasiasten haben sich für ein Berufliches Gymnasium entschieden, einer für die Fachoberschule. Die meisten wechseln an die Brühlwiesenschule.

Von den insgesamt 107 Schulabgängern verließen fünf die Schule ohne Abschluss, alle anderen freuten sich am Freitag beim gemeinsam gesungenen Abschlusssong „Wonders“, das Musiklehrerin Alla Levin mit ihnen geübt hatte, über ihren schulischen Erfolg. bpa

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