Erstmals Open-Air-Kerb in Ehlhalten

Die Kerbeburschen stellten den stattlichen Kerbebaum wie eh und je mit Muskelkraft auf. Kerbevadder Marius Krabbe befestigt den Schlackes unter der Krone.Foto: privat

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte feierten die Ehlhaltener Kerbeburschen eine Open-Air-Kerb im Freien. Wegen des schon kühlen Herbstwetters hatten sie auf dem Dorfplatz ein Zelt für bis zu 300 Personen aufgestellt.

Weil es ein Dorffest werden sollte, gab es keine Werbung für die Veranstaltungen in den Medien und so blieben die Kerbeburschen und die Ehlhaltener an den vier Tagen weitgehend unter sich. Nach dem Kerbe-Auftakt am Freitagabend trafen sich die Kerbeburschen zum Baumstellen am Samstag. Wie jedes Jahr wurde der gut 32 Meter hohe Kerbebaum mit reiner Muskelkraft errichtet. Kerbevadder Marius Krabbe kletterte hinauf, um den „Schlackes“, die Symbolfigur der Kerb, am Stamm zu befestigen. Der Schlackes wacht traditionell vom Baum aus über die Kerb.

Kirchweih und Erntedankfest auf Ehlhaltens Dorfplatz gefeiert

Samstagabend sorgte ein DJ für Musik zum Kerbetanz. Eine Versorgungshütte und ein Imbisswagen standen für Verpflegung bereit. Ein Kinderkarussell und eine Bude mit Süßigkeiten waren bei den Kindern beliebt. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag im Freien spielte zum Frühschoppen im Festzelt die Bremthaler Blaskapelle auf. Auch am Montag trafen sich die Kohlestibbel zum Frühschoppen im Zelt.

Zur Feier von Kirchweih und Erntedank versammelten sich die Gemeindemitglieder am Sonntag im Festzelt auf dem Dorfplatz. Mit Pater Gaspar und den Messdienern zogen die Kerbeburschen und -mädchen mit ihren Fahnen in das Festzelt ein. Rund um den Altar waren Erntegaben aufgebaut und Pater Gaspar betonte in seiner Ansprache wie wichtig es ist, sich der Bedeutung der Ernte bewusst zu sein und für die Gaben zu danken.

Als weiteres Thema zog sich das Erleben von Gemeinschaft wie ein Roter Faden durch den Gottesdienst, wurde in Texten und Liedern aufgegriffen und spiegelte sich vor allem im Zusammensein von Jung und Alt wider. So wirkten bei der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes viele mit: Die Kerbeburschen und -mädchen übernahmen das Lesen der Fürbitten, Hiltrud Wendel und die Musikgruppe die musikalische Begleitung.

Viele weitere helfende Hände sorgten für das gute Gelingen des Gottesdienstes. Zum Abschluss dankte die Vorsitzende des Ortsausschusses, Lucia Kretschmer, allen Beteiligten.EZ

Weitere Artikelbilder:

Kommentare

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
8 + 4 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.


X