Eppstein um 1921 – Spende für das Burgmuseum

Repro: Stadt- und Burgmuseum Eppstein

Beim Besuch in Eppstein hatten Anette und Benno Hollerbach ein Bild mit im Gepäck. Der gerahmte Druck von Fritz Wucherer zeigt Eppstein von Süden um 1921. Einst hing er bei Anna Karolina und Dr. Ludwig Schäfer in der Rossertstraße.

Enkelin Anette Hollerbach ist sich sicher, dass ihre Großeltern den Druck gern dem Museum gespendet hätten. Sie erinnert sich, dass ihr Großvater als Chemiker bei der Firma Ruco arbeitete. In der Grafiksammlung der Burg befindet sich ein weiterer Farbdruck von Fritz Wucherer, der zur Kronberger Malerkolonie gehörte.

Die Originalgrafik des gleichen Motivs (s. Bild rechts), eine weiß überhöhte Kohlezeichnung, ist derzeit in der Sonderausstellung „Das ist das alte Schloss und Thal Eppstein!“ zu sehen, die mit Wiedereröffnung der Burg zu besichtigen ist.

Wucherer war einer der bekanntesten Schüler Anton Burgers, des Mitbegründers der Kronberger Malerkolonie. Er zog 1901 von Frankfurt nach Kronberg. Von dort aus hat er, wie auch Burger, Eppstein besucht und das Städtchen mit der romantischen Burgruine malerisch verewigt.

Kommentare

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
4 + 3 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.


X