Alt und neu auf einen Blick

Alte und neue Burgbeleuchtung auf einen Blick – die Nordmauern erstrahlen im weißen Licht der modernen LED-Lampen, die Mauern am Palasgarten auf der Westseite sind noch in das gelblichere Licht der bisherigen Natriumdampfstrahler getaucht . Foto: www.adler-photoart.de

Nicht nur der Weihnachtsmarkt auch die beliebte Adventsfensteröffnung mit dem Weihnachtsdorf in der Wooganlage fallen den Einschränkungen durch die Pandemie zum Opfer. Stattdessen bringt die Stadt die Adventsfenster des vergangenen Jahrs in die fünf Stadtteile (s. Seite 3).

In Alt-Eppstein erstrahlen zumindest die Längsseiten der Burg seit Anfang November in neuem Licht. Das Beleuchtungskonzept sei zu 80 Prozent umgesetzt, bestätigt der Burgverein. Auf der Westseite fehlen die neuen Strahler noch.

Weihnachtsbäume und Burgbeleuchtung strahlen um die Wette

Die Leuchten an Süd- und Nordseite der Burg sind installiert und heben mit klarem LED-Licht jeden einzelnen Stein plastisch hervor. Auch die Talkirche wird seit Neuestem in den Abendstunden mit der gleichen Lichtfarbe inszeniert und fügt sich gut in das neue Beleuchtungsensemble ein.

Noch fehlen die Leuchten in den Fensterlaibungen in der Nordmauer der Ruine und in der Palasmauer. Drei Lampen die den Bergfried von der Westseite aus anstrahlen, werden voraussichtlich im Frühjahr installiert. Auch im Burghof müssen noch Lampen an der Kemenate, auf dem Mainzer Keller und an der inneren Südmauer angebracht werden.

„Wir sind begeistert, wie intensiv das neue Licht das Mauerwerk modelliert“, schwärmt Initiator Peter Arnold vom Burgverein und, dass die neue Beleuchtung gleichzeitig an das natürliche Licht einer Vollmondnacht erinnere. Einige Eppsteiner Fotografen, wie den Ehlhaltener Walter Adler, hat es schon zu Aufnahmen inspiriert.

Arnold geht von Gesamtkosten in Höhe von 140 000 Euro aus – nur für Erdarbeiten und Kabelverlegung. Bei einem historischen Gebäude müsse immer mit mehr Kosten als bei einem Standardgebäude gerechnet werden, erklärt Arnold. Die Stadt kann ein Lied davon singen. Die Sanierung der Zwingermauer im Westen und der Turmfassade wird in den kommenden Jahren ein enormer finanzieller und organisatorischer Kraftakt.

An der Weihnachtsbeleuchtung werde in diesem Jahr trotzdem nicht gespart, versicherte Bürgermeister Alexander Simon. Die Lichtbögen und Ausleger in der Burgstraße werden in den kommenden Tagen montiert. Die Weihnachtsbäume für die Plätze am Rathaus in Vockenhausen, vor dem Verlagshaus der Eppsteiner Zeitung, an der katholischen Kirche in Bremthal sind bereits aufgestellt.

Auch für die Lichterketten rund um den stattlichen Weihnachtsbaum an der Königsteiner Straße am Ortseingang in Ehlhalten ist der Bauhof zuständig. In Niederjosbach steht außer dem städtischen Baum am Zimmerplatz dieses Jahr auch ein Tannenbaum auf dem Dorfplatz, um dessen Schmuck und Beleuchtung sich die Vereine kümmern wollen – als bescheidener Ersatz für die Absage des Adventsmarkts am „Gusbacher Tännchen“.

Den Schmuck für die städtischen Weihnachtsbäume basteln wie jedes Jahr wieder die Kindergartenkinder. „Allerdings dürfen die Kinder uns dieses Jahr nicht dabei helfen, den Baumschmuck anzubringen“, bedauert Simon und weist auf die strengen Corona-Bedingungen hin.bpa

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