Adventsfenster auf der Burg öffnen sich

Die ersten Adventsfenster 2005 gestaltete die Künstlerin Rita Quack aus vier Begriffen, die Advent und Weihnachten symbolisieren und forderte damals zum Spielen mit den Buchstaben auf. Heraus kamen originelle und zum Nachdenken anregende Anagramme.Archiv-Foto EZ

Burg Eppstein ist wegen der Sanierung des Bergfrieds immer noch geschlossen. Aber in der Adventszeit leuchten hoch oben über der Wooganlage wieder die Adventsfenster. Das erste Fenster öffnet sich am Samstag, 27. November, um 18 Uhr.

Von 17 bis 20 Uhr bieten dazu Vereine zu weihnachtlicher Musik in den Buden Glühwein, Kinderpunsch und Leckereien an. Ein Bühnenprogramm wird es in diesem Jahr nicht geben. „Aber wir sind froh, die Adventsfensteröffnung mit einem Hygienekonzept anbieten zu können, gerade auch, weil der Weihnachtsmarkt abgesagt werden musste“, so Erste Stadträtin Sabine Bergold.

So wird beim Eingang in die umzäunte Wooganlage 2G kontrolliert, Einlass ist also für Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Dokument. Schulkinder bringen ihren Schultest mit. Bergold empfiehlt, eine Maske aufzusetzen, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern unterschritten wird. An den Tischen und Bänken kann die Maske abgenommen werden. Bergold rät auch, von der Luca-App Gebrauch zu machen.

Die Motive gestaltet in diesem Jahr die Grafikerin Dorothea Lindenberg. Man darf also gespannt sein, was sie sich für die Fenster ausgedacht hat. Sie hat außerdem Buttons von den vier Motiven drucken lassen, die zugunsten der Bürgerstiftung verkauft werden sollen.

Die Motive für die vier Fensterhöhlen hat die Illustratorin so gestaltet, dass jedes eine kleine Geschichte zu erzählen scheint. Sie sollen die Phantasie anregen und Familien motivieren, sich gemeinsam Geschichten dazu auszudenken. Wer mag, kann seine fertige Geschichte aufschreiben und an die Redaktion der Eppsteiner Zeitung schicken. Die schönsten, spannendsten oder lustigsten Geschichten veröffentlichen wir im Laufe der Adventszeit im „Blättchen“.

Übrigens animierten die Motive, die die Bremthaler Künstlerin Rita Quack für die allerersten Adventsfenster 2005 entwarf, damals rund 30 Eppsteiner, Anagramme aus den Worten „Bald“ „Liebe“, „Freude“ und „Licht“ zu bilden. Dabei entstanden originelle und witzige Wortspiele.

Ob sich die weiteren Fenster wie geplant am 4., 11. und 18. Dezember mit Treffpunkt in der Wooganlage öffnen, entscheidet die Stadt je nach Lage der Pandemie von Woche zu Woche. Bislang gilt: Treffpunkt ist jeweils von 17 bis 20 Uhr in der Wooganlage unterhalb der Burg. Dort gibt es dann auch die Buttons gegen einen Obolus von 1 Euro für die Bürgerstiftung.EZ

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