Mit elf Jahren habe Benner mit dem Judosport begonnen, der den 78-Jährigen nun seit über 60 Jahren begleitet. Während seiner Bundeswehrjahre trat er sogar, wenn auch nur kurz, gegen Klaus Glahn, den viermaligen Titelträger der Judo-Europameisterschaften, an. Auch während seiner Lehrerkarriere blieb er dem Judosport treu, bis er 1985 den Mattenfüchsen beitrat, die damals erst fünf Jahre existierten. 40 Jahre lang wohnte Benner, der in Friedberg geboren wurde und in Frankfurt aufwuchs, in Ehlhalten. Inzwischen lebt er in Niedernhausen. Benner half dem Verein in den schwierigen Phasen des Trainerwechsels, während der Corona-Jahre und als die Halle 2018/19, wegen Renovierung geschlossen war. „Kinder- und Jugendtrainer Patrick Pritsch und ich standen hier manchmal ganz allein auf der Matte“, erinnerte sich Benner. Dann kam Uwe Hohmann als Trainer dazu. In den vergangenen Jahren erwarben auch Aaron Deutschländer, Wolfgang Strehmel, Carsten Kempff und Markus Liebendahl Trainerscheine.
Dankbar nahm Benner als erstes Ehrenmitglied, die Urkunde entgegen. Er dankte auch Sidrat Blöchle, die dem Verein seit 45 Jahren die Treue hält, zunächst als aktive Judoka und bis heute als Kassiererin. Abschließend überraschte der Nikolaus die Kinder mit einer Geschichte. Jedes führte einen Wurf oder eine Falltechnik vor, bevor es einen Schokoladennikolaus erhielt. Danach wurde gemeinsam mit Caren Lewinsky von der Band Neustart gesungen, zur Überraschung des Altmeisters sang sie ein selbstgeschriebenes Judolied.
Benner verabschiedete sich mit den Worten: „Im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht der Sport, also die Kinder und Jugendlichen. In meiner Jugend gab es nur das Aufwärmen und das Training. Heute gehört das gemeinsame Spielen, als Schwerpunkt der Entwicklung dazu. Die Kinder sind die Zukunft des Vereins!“ ccl



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