Die zwei Neuen kümmern sich ums Grün in der Stadt

Regina Luther und Oliver Leidolf sind für Eppsteins Grünflächen zuständig. Foto: bpa

Regina Luther und Oliver Leidolf sind für Eppsteins Grünflächen zuständig. Foto: bpa

Regina Luther und Oliver Leidolf sind seit Mai verantwortlich im Grünflächenamt für sämtliche öffentlichen Anlagen.

Neu sind nicht nur ihre Gesichter, sondern auch die Aufteilung der Aufgaben in einem neuen „Fachbereich Stadtverschönerung und Grünanlagen“, unter einem Dach mit dem Bauhof, dessen Leiter Michael Derstroff und seinen elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Neu ist auch der Sitz dieses Fachbereichs im Bauhof im Valterweg. Dort stehen die Schreibtische der beiden neuen Mitarbeiter, von dort aus haben sich die beiden zunächst einen Überblick verschafft. Neben Grünanlagen, Grünflächen an Straßen und in Wohngebieten sind die beiden, so Amtsleiter Michael Durchholz, verantwortlich für die fünf Friedhöfe, fünf Sportplätze und 19 Spielplätze im Stadtgebiet.

Die 31-jährige Regina Luther wohnt in Alt-Eppstein, hat Landschaftsarchitektur mit Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau studiert und als Bauleiterin gearbeitet. Nach der Elternzeit – ihre beiden Kinder sind knapp zwei und gut vier Jahre alt – suchte sie eine Arbeit in Wohnortnähe und freute sich über das Angebot der Stadt. Kollege Leidolf ist 59 Jahre alt und wohnt in Aarbergen. Nach einer Maurerlehre hat er seinen Baumaschinenmeister gemacht und war 23 Jahre lang Leiter des Bauhofs Hünstetten. „Ich wollte zeitlich kürzer treten und habe mich ganz bewusst für diese Stelle entschieden“, sagt er.

Luther sitzt gerade an den Plänen für die Außenanlage der neuen Kita An der Embsmühle. Für beide neu sei „die Vielfalt der Grünflächen“, sagen beide. Bei der Orientierung helfe das bestehende Grünflächenkataster. Das neue Baumkataster wird gerade mit aktuellen Daten über Bäume, Gehölze und parkähnliche Anlagen gefüttert. Markierungen mit gelber Kreide weisen darauf hin, dass die Baumpfleger einen Baum bereits erfasst haben. Sobald alle kartiert sind, erhalten zumindest die Solitärbäume eine Marke mit ihrer Nummer. Daraus werde auch der Stadtteil erkennbar. So wird der Nachwuchs der Alten Eiche im Königsbachtal im Kataster als „Traubeneiche“, Altersklasse „Reifephase“, beschrieben und erhält die Nummer 3 für Bremthal und die fortlaufende Nummer 353. „Am Ende sind darin mehrere tausend Bäume erfasst“, sagt Luther.

Außerdem gehört die Abfrage und Kontrolle der Meldungen im „Mängelmelder“ auf der Internetseite der Stadt zu ihren Aufgaben – zur Zeit häufen sich besorgte Anfragen zu morschen Bäumen, „weil alles wächst“, sagen die beiden – oder die Sperrung von Flächen, die vom Eichenprozessionsspinner befallen sind. Der Befall sei trotz Gegenmaßnahmen hoch. Die Feuchtigkeit begünstigt das Käferwachstum. Auch an den Spielplätzen werden gerade die Mängel nach der TüV-Prüfung abgearbeitet. Gravierende Schäden gebe es nicht, „lediglich turnusmäßige Reparaturen“, so Durchholz.

Von der Erfassung im Computerprogramm erhofft sich die Stadt eine Optimierung bei der Pflege und Einsparungen. Schon in diesem Jahr musste die Stadt bei Neupflanzungen und bei Bepflanzung von Blumenkübeln sparen. „Das werden wir 2025 noch stärker spüren“, ist Durchholz sicher. bpa

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