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Volksbank mit Sparkasse unter einem Dach

Künftig sind einige Filialen der Frankfurter Volksbank und Taunus Sparkasse unter einem Dach zu finden. Foto: Finanzpunkt

Taunus Sparkasse und Frankfurter Volksbank legen knapp 50 ihrer Standorte im Main-Taunus- und Hochtaunuskreis zusammen und bieten an 26 Finanzpunkten ihre Bankdienstleistungen und Beratung unter einem Dach an.

Noch in diesem Jahr werden zehn Geschäfts- und Selbstbedienungsstellen zu gemeinsamen Finanzpunkten umgebaut. Bis spätestens 2021 soll diese Zusammenlegung abgeschlossen sein. Fünf Millionen Euro wollen die beiden Finanzunternehmen dafür investieren.

Auch für Bremthal ist eine solche gemeinsam genutzte Filiale vorgesehen. Die bisherige Geschäftsstelle der Taunus Sparkasse wird noch in diesem Jahr zum Finanzpunkt mit Beratern für beide Unternehmen umgebaut. Geplant ist, dass die Filialen künftig jeweils zwei Tage lang von Mitarbeitern des einen und zwei Tage lang von Mitarbeitern des anderen Geldinstituts besetzt sind. Ein Lichtkonzept, mal in Blau, mal in Rot, zeigt schon von Weitem, welches Institut gerade den Schalter geöffnet hat. Bankautomaten und Kontoauszugsdrucker werden gemeinsam genutzt.

Mit den gemeinsam betriebenen Filialen wollen die beiden regionalen Institute ihre Präsenz am Ort sichern und verstärken. Für einige kleinere Taunusorte bedeutet das, dass ein neuer Finanzpunkt eingerichtet wird, für andere, wie Bremthal, dass das Angebot auf eine gemeinsame Filiale konzentriert wird. Die Filiale der Frankfurter Volksbank zieht vermutlich noch im Laufe dieses Jahres von der Wiesbadener Straße 32 in die Filiale der Taunus Sparkasse in der Wiesbadener Straße 71a um. Bei der Wahl des Standorts werden Vorteile wie Barrierefreiheit und Parkplätze berücksichtigt.

Für die Filialen der Taunus Sparkasse und der Volksbank in Vockenhausen gebe es seitens der Volksbank zur Zeit keine Fuisons-Pläne, teilte die Volksbank auf Anfrage der Eppsteiner Zeitung mit.

Ziel der gemeinsamen Standorte sei es, so der Vorstandsvorsitzende der Taunus Sparkasse, Oliver Klink, dass die beiden regional verankerten Geldinstitute auch weiterhin für ihre Kunden am Ort erreichbar sind: „Wir sichern und stärken damit unsere Präsenz in der Region“. Die beiden Institute nutzten zwar gemeinsam Räume und Automaten, die Kunden könnten sich aber weiterhin vor Ort für das Institut ihres Vertrauens entscheiden. Die lokale Infrastruktur in der Region bleibe erhalten.bpa

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