Ultranet: Keine Verschiebung geplant

Montage einer Masterhöhung für eine Gleichstromtrasse.     Foto: Amprion GmbH

Netzbetreiber Amprion hat am Dienstag erste Informationen zum Planfeststellungsverfahren für die geplante Hybridleitung Ultranet im Abschnitt zwischen Koblenz und Marxheim bekannt gegeben: Obwohl die Bundesnetzagentur in der Bundesfachplanung die Möglichkeit von zwei Verschiebungen in Wallrabenstein und in Bremthal einräumt, teilte Amprion am Dienstag erneut mit, dass es weitgehend bestehende Masten nutzen will.

Mastenerhöhung für Eppstein

Die neue 380-Kilovolt-Gleichstromverbindung soll auf den Masten der vorhandenen Wechselstrom-Überlandleitung verlegt werden: 181 der 226 bestehenden Strommasten – „also rund 80 Prozent“, so Amprion-Sprecherin Joëlle Bouillon – könnten demnach auf der rund 77 Kilometer langen Trasse zwischen Koblenz und Marxheim ohne bauliche Veränderung genutzt werden. Lediglich 37 müssten erhöht, acht Masten ersetzt werden.

Den ersten Plänen zufolge werden auch in Bremthal zwei der zehn bereits vorhandenen Eppsteiner Masten erhöht. Von einer Verschwenkung der Trasse und Ersatz für bestehende Masten ist in den aktuellen Unterlagen keine Rede. Laut Bouillon werden die Variantenvorschläge weiter im Planfeststellungsverfahren untersucht und mit der Nutzung der Bestandsleitung verglichen.

Den Antrag auf Planfeststellung will Amprion bis Ende Juni stellen und in den nächsten eineinhalb Jahren die Unterlagen erstellen. Das Unternehmen lädt außerdem betroffene Bürgerinnen und Bürger zu einer digitalen Veranstaltung am Mittwoch, 22. Juni, um 18 Uhr ein, unter dem Link: www.amprion.net/ultranet_d1buerger.

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