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Spielplatz: Verwaltungsgericht lehnt Eilantrag ab

Lageplan für den neuen Spielplatz am Fischbach In der Müllerwies

Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat in seiner Entscheidung am 8. Mai den Eilantrag gegen den Bau des Kinderspielplatzes in der Straße In der Müllerwies abgelehnt. Anlieger hatten zunächst Widerspruch gegen die Baugenehmigung für den Spielplatz eingelegt und klagten dann vor Gericht.

Das Verfahren richtete sich gegen die vom Main-Taunus-Kreis erteilte Baugenehmigung für einen neuen Spielplatz der Stadt Eppstein. Das Verwaltungsgericht erkannte keine Fehler in der Genehmigung und es seien auch keine unzumutbaren Lärmimmissionen zu erwarten. Schädliche Umweltauswirkungen seien nicht zu erkennen. Den Antragstellern stehe ein Abwehrrecht gegen die erteilte Baugenehmigung nicht zu. Nachbarschaft schützende Rechte seien nicht verletzt.

„Über die Entscheidung des Gerichtes bin ich sehr erleichtert“, sagte Bürgermeister Alexander Simon. Der Spielplatz musste von einem gegenüberliegenden Grundstück verlegt werden, da dort drei barrierefreie Wohnanlagen entstehen. Bereits der Bebauungsplan, der Ende der 1960er Jahren in Kraft trat, sah auf der Fläche, wo jetzt der Spielplatz entsteht, einen Spielplatz vor. Die Stadt hatte argumentiert, dass die Antragsteller schon immer damit rechnen mussten, dass auf diesem Grundstück ein Spielplatz entstehen kann.

Zurzeit wird die Lärmschutzwand auf dem Spielplatz gebaut. Sobald die Kletterelemente und eine Slackline eingebaut sind, kann der Platz genutzt werden.EZ

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