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Rheingau-Taunus-Kreis lehnt Biosphärenregion ab

Der Kreistag im Rheingau-Taunus-Kreis ist vorgeprescht und hat Anfang Juni dem Modellprojekt der Unesco für eine Biosphärenregion zwischen Rheingau und Taunus mit der Landeshauptstadt Wiesbaden eine Absage erteilt. Ausschlaggebend für die frühe Entscheidung war der massive Protest von Landwirten, Winzern und Jägern gegen das Projekt Biosphärenregion.

Die anderen Regionalparlamente und die Städte, darunter auch die Landeshauptstadt Wiesbaden, haben die Entscheidung wegen der Corona-Pandemie vorerst ausgesetzt.

Erst wenn wieder öffentliche Informationsveranstaltungen möglich seien, sollten die Parlamente der mehr als 30 beteiligten Kommunen, darunter auch Wiesbaden und die Kreistage im Main-Taunus und Rheingau-Taunus-Kreis, entscheiden, ob das Land Hessen einen Antrag bei der Unesco stellen sollte. Der Main-Taunus-Kreis wollte erst entscheiden, wenn seine zwölf Kommunalparlamente Beschlüsse gefasst hätten.

Weltweit gibt es 669 Biosphärenregionen in 120 Staaten. In Deutschland hat die Unesco 16 von insgesamt 18 Biosphärenreservaten zwischen dem Wattenmeer und dem Berchtesgadener Land ausgezeichnet, eines davon ist die Rhön als länderübergreifende Kulturlandschaft zwischen Hessen, Thüringen und Bayern. bpa

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