Doch noch Hoffnung auf Landesmittel

Die Ortsmitte Bremthal ist ein Platz der Begegnung und gut frequentiert, wie hier bei einem Weinstand der Freiwilligen Feuerwehr Brem­thal. Foto: Stadt Eppstein

Die Ortsmitte Bremthal ist ein Platz der Begegnung und gut frequentiert, wie hier bei einem Weinstand der Freiwilligen Feuerwehr Brem­thal. Foto: Stadt Eppstein

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum teilte, wie berichtet, Mitte Dezember mit, dass Eppsteins Bewerbung für das neue Landesprogramm Zukunft Innenstadt keine Berücksichtigung finde.

Davon ließ sich die Verwaltung nicht entmutigen: „Die Ablehnung ist bedauerlich, aber wir haben uns mit einigen Maßnahmen für ein weiteres Förderprogramm des Landes angemeldet“, teilte Bürgermeister Alexander Simon zu Jahresbeginn mit. Die Stadt Eppstein hat sich noch am 12. Dezember beim Programm „Ab in die Mitte“ angemeldet und eine Förderung beantragt. Simon greift dafür auf die vorherige Bewerbung der Stadt für die Teilnahme am Landesprogramm Zukunft Innenstadt mit dem Stadtteil Bremthal zurück, die auf einen Stadtverordnetenbeschluss vom 11. September zurückgeht. Angesichts der hohen Anzahl der Bewerbungen von 118 Kommunen und des begrenzten Budgets, fielen Eppsteins Projekte nicht unter diese Förderung.

Statt eines umfangreichen Gesamtkonzepts wurden für die neue Bewerbung zwei zentrale Bremthaler Projekte ausgewählt, von denen die Stadt sich eine Signalwirkung erhofft: Nämlich die Innenraumoptimierung der Alten Schule und die Aufwertung des dazugehörigen Hofs und Parkplatzes, außerdem die Innenraumoptimierung des benachbarten Heimatmuseums. Beide Projekte passen laut Simon zum Thema des Programms, das „Gebäudemodernisierung und Umgestaltung der Ortsmitte zur Sicherung der Attraktivität ländlicher Siedlungen unter Gesichtspunkten der demographischen und klimatischen Veränderungen“ fördert.EZ

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