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MTK: Starker Kreis mit starken Hilfen

Die Grafik illustriert den Anstieg bei den Vermittlungszahlen in den Arbeitsmarkt.Quelle: MTK-Presestelle

„Wirtschaftlich steht der Main-Taunus-Kreis hervorragend da – aber wir behalten auch diejenigen im Blick, denen es nicht so gut geht.“ So fasst Kreisbeigeordneter Johannes Baron den Sozialbericht 2017/2018 zusammen.

Im Jahr 2018 alleine seien 2832 Menschen in Arbeit vermittelt worden – so viele wie noch nie, seit der Kreis die Betreuung der Langzeitarbeitslosen übernommen habe. „Wir sind ein starker Kreis mit starken Hilfen“, so der Sozialdezernent. Aktuelle Herausforderungen des kommenden Jahres seien der Einstieg in den Sozialen Arbeitsmarkt und umfassendere Leistungen für Menschen mit Behinderungen. Baron zufolge ist die Arbeitslosenquote weiter gesunken – von 5,9 Prozent im Jahr 2005 auf 3,2 Prozent im Jahr 2018, das sei „annähernd Vollbeschäftigung“.

Allerdings stieg die Zahl der Menschen, die Unterstützung nach dem Sozialhilfegesetzbuch II erhalten von 7640 auf 10 714. Ursache dafür sei vor allem der Zuwachs durch Flüchtlinge. Rund die Hälfte von ihnen seien Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die gute Chancen haben, später eine Anstellung zu finden.

Trotz aller Bemühungen könne aber ein Teil der Langzeitarbeitslosen nicht in reguläre Arbeitsplätze vermittelt werden, so Baron. Für sie werde ein Programm aufgelegt, um Arbeitgebern Zuschüsse bei Einstellungen zu zahlen. Interessierte Arbeitgeber könnten sich beim Main-Taunus-Kreis melden.

Wie Baron erläutert, werden im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes künftig vom Kreis zusätzliche Leistungen vom Landeswohlfahrtsverband übernommen.

Vom 1. Januar 2020 an sei der Kreis unter anderem für alle Eingliederungsarten für Behinderte von der Geburt bis zum Schulabschluss zuständig und werde für sie direkter lokaler Ansprechpartner. Insgesamt würden dann mit den bereits vorhandenen Fällen beim Kreis rund 1070 Personen betreut. Im Amt für Arbeit und Soziales soll eine eigene Organisationseinheit gebildet werden.

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