„Langfristige Perspektive für die Schulbegleiter“

Schulbegleiter an den Schulen des Main-Taunus-Kreises erhalten neue Arbeitsverträge, so werde Kontinuität in der Inklusion gefördert. Foto: Stefan Meller/Pixabay

Der Main-Taunus-Kreis hat mit der Dienstleistungs-Gesellschaft Taunus gGmbH (DGT) die Konditionen für die Teilhabeassistenz an Schulen neu verhandelt.

So sei nun eine unterbrechungsfreie Weiterbeschäftigung der Schulbegleiter möglich, „denn besonders im Bereich Inklusion kommt es auf personelle Kontinuität an“, betont Johannes Baron, Aufsichtsratsvorsitzender der DGT. Auch für die mehr als 200 Teilhabeassistentinnen und -assistenten mit befristeten Arbeitsverträgen, die Ende Juli ausgelaufen waren, ist diese Lösung wertvoll. Einfach waren die Verhandlungen nicht, auch wegen eines Einnahmedefizits, heißt es aus dem Landratsamt. So werden die bisherigen Verträge für einen Monat verlängert. Zum 1. September sollen die Schulbegleiter im MTK, die seit mehr als einem Jahr für die DGT arbeiten, dann unbefristete Verträge erhalten. Der Main-Taunus-Kreis soll dafür künftig höhere Entgeltsätze für die Leistungen der DGT zahlen. Bleiben die Fallzahlen konstant, in denen das Jugend- und das Sozialamt Teilhabeassistenten buchen, entstehen dem Kreis hierdurch Mehrkosten in Höhe von geschätzten 835 000 Euro.

Die Dienstleistungs-Gesellschaft Taunus gGmbH wurde 1999 gegründet mit dem Ziel, einen dauerhaften Beitrag zur Teilhabe behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen an der Gesellschaft zu leisten, insbesondere in den Lebensbereichen Schule und Arbeit. Alleiniger Gesellschafter der DGT ist der Main-Taunus-Kreis.

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