Kataster und noch ein Konzept

Im neuen Kataster eingetragene Bäume in Hessenring und Heinrich-Anton-Ickstatt-Anlage in Bremthal.

Im neuen Kataster eingetragene Bäume in Hessenring und Heinrich-Anton-Ickstatt-Anlage in Bremthal.

Zu einer gemeinsamen Sitzung lädt die Stadt den Eppsteiner Ortsbeirat und den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 4. Juli, um 19 Uhr in den Bürgersaal im Bürgerhaus in der Rossertstraße 21a ein.

Thema der gemeinsamen Sitzung ist ein Mobilitätskonzept, das für die Eppsteiner Altstadt in Auftrag gegeben wurde. Ausdrücklich zu der öffentlichen Sitzung hinzugeladen sind Mitglieder der Initiative „Eppstein lebt“, die vor einigen Jahren Ideen für eine Verbesserung der Verkehrssituation in Alt-Eppstein entwickelt hatten. Sie wurden laut Magistrat bei der Konzepterstellung mit einbezogen.

Mit einem neuen Mobilitätskonzept erhofft sich die Stadt praktikable Vorschläge und hat Mittel aus dem Landesprogramm Zukunft Innenstadt bereitgestellt. Beauftragt wurde die Ingenieurgesellschaft für Verkehr- und Stadtplanung in Hanau. Sie beschäftigte sich mit der „historisch und bautechnisch gewachsenen vorherrschenden Situation“ und den Herausforderungen für den Verkehr in der Altstadt, so die Stadt. Die Experten sollten die Entwicklung der vergangenen Jahre, insbesondere die Zunahme des Verkehrs in ihr Konzept mit einbeziehen und beispielsweise untersuchen, inwieweit andere Parkraumkonzepte umsetzbar sind oder neue Fahrbeziehungen geschaffen werden können, um die Altstadt zu entlasten. Bisher wurden Vorschläge, wie eine Einbahnstraßenregelung für einen Teil der Burgstraße oder der Ausbau der Kurmainzer Straße zur Entlastung der Burgstraße im Rahmen eines kleinen Baugebietes abgelehnt.

Stadt hat nun jeden Baum kartiert

Die in dem neuen Verkehrskonzept untersuchte Fläche reicht von der Bundesstraße bis in die Rossertstraße, etwa in Höhe der Einmündung der Mendelssohnstraße. Dabei, so die Stadt, werde der Verkehrsfluss aus den angrenzenden Wohngebieten mit betrachtet.

In der anschließenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses gegen 19.30 Uhr stellt die Stadt das neue Grünflächenkataster vor, das sie im Rahmen des bereits 2019 eingerichteten Geo-Informations-Systems neu aufgebaut hat. In dem neuen Baumkataster hat die Stadt sämtliche Bäume und Sträucher auf den Grünflächen der Stadt erfasst. So wurden sämtliche Bäume im Hessenring oder der Heinrich-Anton-Ickstadt-Anlage in Bremthal markiert oder die Bäume rund um das Rathaus I in Vockenhausen. Rund um die Burg wurden unterschiedliche Grünzonen aufgeführt und am Kinderspielplatz am Silberbach in Ehlhalten Gehölzstreifen und Sträucher eingezeichnet.

Anders als eine Baumsatzung, die besondere Bäume oder Baumgruppen schützt und Bedingungen fürs Fällen festlegt, wird mit dem neuen Grünflächenkataster vor allem die Kontrolle zur Verkehrssicherungspflicht erleichtert.

Insbesondere Bäume an Straßen, Wegen, Plätzen, Wohnanlagen, Kindertagesstätten, Spiel- und Sportanlagen oder auf Friedhöfen müssen regelmäßig auf Stand- und Bruchsicherheit kontrolliert werden.

In dem neuen Kataster werden sämtliche Prüfdaten dokumentiert. Sie dienen der Nachweispflicht und sollen verhindern, dass Dritte zu Schaden kommen oder die Stadt haftbar gemacht werden kann.bpa

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