IHH 2.0 – Unternehmertreffen zur Zukunft des Gewerbevereins

Zwangloser Austausch beim Treff der Selbstständigen im Percuma.

Der Einladung des Eppsteiner Gewerbevereins Industrie Handel Handwerk IHH zu einem offenen Treffen waren 20 Gäste gefolgt, darunter auch neue Gesichter wie etwa der Betreiber des Campingplatzes Niederjosbach, die Fotografin Miriam Castle-Weiss, aber auch Eppsteins Ortsvorsteherin Eva Waitzendorfer-Braun.

Das Interesse, welche Leistungen der Gewerbeverein für sie bringt und die Zukunft der Altstadt, hatte sie bewogen, zum Treff in die Eventlocation Percuma zu kommen.

IHH-Vorsitzender Markus Rösmann teilte mit, dass das „Leuchtturm-Projekt Ein Dach für Eppstein“ auf einem guten Weg sei. Bürgermeister Alexander Simon habe ihm kürzlich in einem Gespräch signalisiert, dass das Konzept zur Belebung der Altstadt weiter verfolgt und der IHH ebenso wie die Initiative „Eppstein lebt“ mit einbezogen werde.

Die Vorsitzenden Markus Rösmann und Christoph Dürrich haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Gewerbeverein in Zukunft führen wollen: „Wir brauchen wieder eine attraktive Internetseite und klare Ziele“, sind sie sich einig und nennen das Vorhaben „IHH 2.0“. Neue Impulse will der IHH mit seiner Business-Lounge setzen. Bei monatlichen Treffen mit kurzen Vorträgen von externen Referenten oder auch lokalen Unternehmern zu Themen wie Mitarbeitergewinnung und -motivation, Fördergeldern, Unternehmensnachfolge oder Marketing sollen sich die Mitglieder kennenlernen – immerhin gehören rund 100 Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen der Interessensvertretung an. Die Treffen sind offen für Selbstständige, die noch nicht Mitglied im Verein sind. „In Eppstein gibt es viel Potential, da können Synergien genutzt werden“, ist Bauingenieur Christoph Dürrich überzeugt. Die nächste Gelegenheit zum zwanglosen Kennenlernen gibt es schon am Mittwoch, 9. Dezember. Um 19 Uhr öffnet sich das Winterwunder-Dorf an der Eventlocation Botanical im Bremthaler Gewerbegebiet West für die Gäste des IHH. Der Verein bittet um Anmeldung per E-Mail an markus.roesmann[at]percuma[dot]de.

Nicht nur der Verein, auch seine Veranstaltungen müssten für die Zukunft neu ausgerichtet werden, betonen die Vorsitzenden. Weihnachtsmarkt und Weinfest dürften nicht länger ein Zuschussgeschäft für den IHH bleiben. Ein neues Konzept müsse her, das die Stadt als Mitveranstalter stärker einbinde, aber auch die Aussteller wie Vereine und gewerbliche Budenbetreiber angemessen am Aufwand für die zweitägigen Veranstaltungen beteilige. Bis zum nächsten Jahr soll eine Arbeitsgruppe ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept erarbeiten.

Die ehemaligen Vorsitzenden Jockel Steyer und Siegmar Schmidt meldeten sich zu Wort und betonten die Strahlkraft des Weihnachtsmarktes als gesellschaftliches Ereignis mit überregionaler Bedeutung.jp

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