Glasfaserinitiative wirbt in allen Gassen

„Die erste psychologische Marke auf dem Weg zum großen Ziel ist geknackt“, frohlockt die Glasfaserinitiative in Alt-Eppstein. Darin engagieren sich, wie berichtet, Eppsteiner Bürgerinnen und Bürger für den Glasfaserausbau.

Von den geforderten 40 Prozent Vorverträgen, die die Deutsche Glasfaser benötigt, um auch in Alt-Eppstein das zukunftssichere Datenturbonetz auszubauen, hat die Glasfaserinitiativebislang 30 Prozent erreicht. Das Ziel sei zum Greifen nah, sagen die Initiatoren um die Alt-Eppsteiner Peter Arnold und Claus Hilles, und die vielen emsigen Mitstreiter schöpfen nach wie vor Hoffnung und Zuversicht, bis zum Stichtag am 10. Dezember die 40-Prozent-Marke zu erreichen. Dafür aber bedarf es stetiger Anstrengungen, um in vielen persönlichen Gesprächen noch Unentschlossene von den vielfältigen Vorzügen eines Glasfaseranschlusses zu überzeugen.

In Zeiten eines abermaligen Lockdowns gibt es immer wieder Aufklärungsbedarf. So haben anscheinend interessierte Mieter und Eigentümer bislang noch keinen Vorvertrag unterschrieben, weil sie der Meinung seien, die von der Glasfaser ins Spiel gebrachten 20 Meter Anschlussleitung würden sich auf die Länge von der Straße bis ins Haus beziehen. Richtigerweise ist es aber so, dass vom Hausübergabepunkt (HÜP), der sich in der Regel im Keller befindet, bis zum Netzanschluss (NT) in der Wohnung ein Kabelweg von 20 Metern zur Verfügung steht.

Der vor Wochen ins Leben gerufene offene Stammtisch hat zuletzt wegen der Corona-Beschränkungen virtuell mit einer guten Beteiligung als Zoom-Meeting stattgefunden. Seitdem schwärmen mehr und mehr Helfer und Unterstützer der Initiative aus, um in weiteren Straßen für die noch benötigten Vorverträge zu werben und entsprechende Abschlüsse zu tätigen. Die abermaligen Beschränkungen wegen der Pandemie mache deutlich, dass in Zeiten von Home-Office die Anforderungen an ein zukunftsfähiges Datennetz mehr und mehr steigen.

„Diesen Glasfaser-Zug, der schon in Vockenhausen, Bremthal, Niederjosbach und Ehlhalten gehalten hat, darf Alt-Eppstein nicht verpassen“, ist die BI überzeugt. Sie zitiert dabei ihren prominentesten Unterstützer, Bürgermeister Alexander Simon: „Der Jackpot muss geknackt werden“, Sie fordert: „Der weiße Fleck muss weg.“EZ

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