Glasfaser verzögert sich

Glasfaserkabel sollen die Versorgung mit schnellem internet sichern.    Foto: Markus Jöckel/pixabay.com

 

Der Glasfaseranschluss für Alt-Eppstein verzögert sich. Vorgesehen war der Baubeginn für den Spätsommer. Doch die Stadt will erst die Baustellen in den anderen Stadtteilen ordentlich abgeschlossen wissen, bevor das Unternehmen in der Eppsteiner Kernstadt neue Leitungen verlegt. Untätig sei das Unternehmen aber auch in Alt-Eppstein nicht, betont Bürgermeister Alexander Simon. So hat die Deutsche Glasfaser bereits festgelegt, dass der „Point of Presence“

genannte Hauptverteilerkasten für Vockenhausen in der Eppenhainer Straße auch für die Eppsteiner Anschlüsse mitgenutzt werden könne. Auch schicke die beauftrage Firma bereits Mitarbeiter zu Hausbegehungen, um die Leitungsverlegung auf den privaten Grundstücken vorzubereiten. Vorrang hat aus Sicht der Stadt jedoch die Beseitigung der vielen Provisorien.

Glasfaserausbau: Alt-Eppstein ist noch nicht an der Reihe

Bürgersteige und behelfsmäßig aufgefüllte Straßenquerungen in den anderen Stadtteilen müssen erst wieder hergestellt werden, so der Bürgermeister, bevor die nächsten Gräben ausgehoben werden.

An einigen Stellen bleiben die grauen Verbundsteine vermutlich liegen. An anderen Stellen prüfe eine Firma, ob die bereits fertig asphaltierten oder gepflasterten Straßen und Bürgersteige ausreichend verdichtet wurden, damit sie dauerhaft belastbar sind. Damit sei eine Firma beauftragt, sagte Simon und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich Bürger mit Beschwerden direkt an die Stadtverwaltung wenden sollen und nicht an die Deutsche Glasfaser.

Simon begrüßte die Neugründung der Gigabitregion Frankfurt Rhein Main. Sie setze sich für flächendeckenden Glasfaserausbau im gesamten Rhein-Main-Gebiet ein. Das gebe den einzelnen Kommunen Rückhalt, damit sie ihre Interessen gegenüber der Deutschen Glasfaser besser vertreten können. Außerdem biete die neue Gesellschaft die Chance, bisher noch nicht angeschlossene Gebiete zu erschließen wie das Gewerbegebiet Guldenmühle, die Waldallee in Bremthal oder einzelne Siedlungen wie Hof Häusel. Festgehalten sind die Ziele beim Netzausbau in einer Absichtserklärung, die die 75 Mitgliedskommunen des Regionalverbands unterschrieben haben.bpa

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