FWG Alt-Eppstein: Parkraum rund um Staufenstraße wird knapp

Der Wegweiser zur Burgvilla am Theodor-Fliedner-Weg ist mutwillig aus der Erde gerissen worden. Auch solchem Vandalismus müsse die Stadt nachgehen, fordert ein aufmerksamer Spaziergänger mit diesem Foto.

„Man sieht den Wald vor lauter Müll nicht – zumindest, wenn man mal genauer hinschaut“, stellt Florian Albers fest.

Das FWG-Mitglied im Ortsbeirat Alt-Eppstein findet, dass es beim Thema Umweltschutz in Eppstein Luft nach oben gibt und führt als Beispiel den Staufen an, an dessen Fuß er wohnt: „Blickt man vom Kaisertempel in die Ferne sieht man zunächst viel Grün. Geht man jedoch dem Grün auf den Grund, zeigen sich manche unschöne Flecken.“ In den bewaldeten Hängen unterhalb von Kaisertempel und Mendelssohn-Felsen liegt auf einer großen Fläche verteilt Müll unterschiedlichster Art: von Glasscherben über Gasflaschen und Kanistern mit undefinierbarem Inhalt bis hin zu alten Autoreifen und Plastikmüll jeglicher Art.

Dies stelle eine unmittelbare Gefährdung für Mensch und Natur dar, warnt Albers. Die FWG fordert deshalb im nächsten Ortsbeirat die Stadt dazu auf, den Müll umgehend professionell beseitigen zu lassen. Außerdem beantragt die FWG, dass das Ordnungsamt am Kaisertempel und an anderen ähnlich belasteten Plätzen wie dem Amstertal oder die Waldparkplätze regelmäßig kontrolliert und Schilder aufstellt, die auf das Entsorgungsverbot und mögliche Strafen hinweisen.

Albers weist auf Verletzungsgefahr für Menschen und Tiere hin, aber auch auf die erhöhte Waldbrandgefahr durch Glasscherben und brennbare Abfälle. Spaziergänger und Radfahrer bittet Albers, illegale Müllentsorgung bei der Stadt zu melden.

Auch die Parkplatzsituation in Staufenstraße und Müllerwies greift die FWG in einem Antrag auf und weist darauf hin, dass durch die großen Bauprojekte der vergangenen Jahre, Lebensmittelmarkt und Wohnanlage in der Müllerwies, bisher bereits 17 öffentliche Parkplätze verloren gegangen seien.

Nun drohe der Verlust weiterer öffentlicher Parkplätze, die derzeit vorrangig von Anwohnern genutzt werden, führt Albers weiter aus. Die FWG will erfahren haben, dass der Betreiber des Lebensmittelmarktes weitere Parkplätze ankaufen will. Außerdem sehe es so aus, als ob durch den Bau einer Zufahrt zur privaten Tiefgarage eines neuen Mehrfamilienhauses an der Ecke Gimbacher Straße/Staufenstraße auch öffentliche Parkplätze wegfallen. Die FWG rechnet mit dem Verlust von nochmals zehn Stellplätzen in dem dicht besiedelten Areal.

Die FWG stellt daher den Antrag, dass der Magistrat kurzfristig das Gespräch mit den Eigentümern des sogenannten „Greenpark II“-Projektes in der Gimbacher Straße 3 sowie des Lebensmittelmarktes suchen und sich für den Erhalt der noch vorhandenen Parkplätze für Anwohner, Besucher und Touristen einsetzen solle.

Die FWG regt außerdem an, nach Möglichkeiten zu suchen, wie in diesem Gebiet weitere öffentliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden könnten. Außerdem regt die FWG an, dass bei der anstehenden Neufassung der Stellplatzsatzung ein Passus eingefügt wird, der sicherstellt, dass bei künftigen Bauvorhaben die öffentlichen Parkmöglichkeiten erhalten bleiben.EZ

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