Eppstein will Testzentrum in Dattenbachhalle einrichten

Die Stadt Eppstein bereitet die Einrichtung eines Corona-Testcenter vor.     Foto: Stephan Hösl/Pixabay

 

Am Montag diskutierten Magistratsmitglieder mit Vertretern der Stadtverordnetenfraktionen, ob Eppstein sich für das hessischen Modellprojekt für Kommunen bewerben könne, doch schon am Abend habe festgestanden, dass sich dieses Projekt auf einige wenige ausgewählte Kommunen beschränken würde, teilte Bürgermeister Alexander Simon mit. Die Beratungen seien aber insofern erfolgreich, als man sich auf die Dattenbachhalle als Standort für ein Testzentrum für das Coronavirus geeinigt habe, so Simon.

 

Stadt sucht Anbieter für Testzentrum

Wie Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag mitteilte, werden Alsfeld, Baunatal und Dieburg Hessens Modellkommunen. Eppstein will nun zumindest ein eigenes Testzentrum einrichten. Mögliche Öffnungsstrategien, die man überlegt habe, seien nicht umsonst, so Bürgermeister Alexander Simon, „sondern warten in der Schublade, bis wir sie bei der nächsten Lockerung umsetzen können“. Es sei sinnvoll Konzepte schon frühzeitig zu erarbeiten, sagte Simon.

Grundpfeiler jeder späteren Öffnung sind laut Simon Testzentren. Denn jedem Erwachsenen steht ein kostenloser Corona-Test pro Woche zu. Eine geeignete Fläche dafür zu finden, sei in Eppstein nicht einfach. „Wir haben etliche in Betracht gezogen, auch private Gebäude und Gewerbegebiete“, sagte Simon. Er habe außerdem bei verschiedenen Firmen angefragt, ob sie ein solches Zentrum für die Testung ihrer Mitarbeiter nutzen würden.

Schulen habe man als Standort ausgeschlossen, weil dort ohnehin viele Menschen unterwegs sind. Am Ende erfüllte nur die Dattenbachhalle in Ehlhalten die notwendigen Voraussetzungen: Getrennter Ein- und Ausgang, möglichst ebenerdig und ausreichende Parkflächen.

Auch für getrennte Wartezonen nach dem Test gebe es dort ausreichend Platz sowie verschiedene Nebenräume und kurze Laufwege, die einen schnellen Ablauf ermöglichten.

Mit den Vereinen, die die Dattenbachhalle normalerweise nutzen, habe man bereits gesprochen, sagte Simon. Jetzt sei man auf der Suche nach einem Anbieter für die Tests. Ein Anbieter, der eigentlich am Montag zugesagt habe, sei dann doch abgesprungen.

Ob es am Ende ein festes Testzentrum in Ehlhalten gibt oder ein Testmobil, das die Stadtteile anfährt, hänge auch vom Anbieter ab, das sind laut Simon außer den verschiedenen Hilfsdiensten wie DRK oder ASB, inzwischen auch viele private Dienstleister. bpa

Kommentare

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12. April 2021 - 15:09

Corona-Schnelltestzentrum In Ehlhalten ???

Schön dass in Eppstein über ein Testzentrum nachgedacht wird !
In Kelkheim öffnete das Erste Anfang Februar in der Stadtmitte, aktuell gibt es noch 3 weitere in Apotheken über das Stadtgebiet verteilt. Weitere Standorte werden dort noch gesucht.
Mitte Februar hat Minister Spahn jedem Bürger Tests für Anfang März versprochen...
Nun sollen sie endlich auch nach Eppstein kommen.
Fragt sich nur: warum in Ehlhalten ???
Wer irgendwann im Stadtgebiet etwas essen möchte oder einen Einzelhändler aufsuchen will, muss also erstmal nach Ehlhalten fahren....
Wer wird das tun ?
Wer schon mal ein Testzentrum aufgesucht hat, weiß, dass es weniger aufwendig ist, als von der Stadtverwaltung dargestellt.
Warum in die Ferne schweifen ?... sagt der Volksmund - in diesem Fall würden sich folgerichtig die Feuerwehr-Garagen im Vockenhäuser Rathaus anbieten oder auch der Innenhof des Bauamtes dort - ein Zelt kann schnell gestellt werden - wo ist also das Problem ?
Auch mit einem Teil des Lidl-Parkplatzes könnte man das Problem lösen.
Last but not least bietet sich auch der Eppsteiner Bahnhof an - auch da könnte man mit einem Zelt arbeiten.
Solange der Lockdown läuft, ist auch die Wunderbar bereit über ihre Räume zu reden....
Möglichkeiten gibt es also viele - es geht auch weniger kompliziert und bürokratisch als die Eppsteiner Verwaltung glaubt. Wo doch alle Politiker Bürokratie abbauen wollen...

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