Vierte Session: Kraftvoller Blues und Rock

Blues-Sänger Robert Hunter kommt zur vierten Eppstein-Session am 24. Januar.
            Foto: Veranstalter

Blues-Sänger Robert Hunter kommt zur vierten Eppstein-Session am 24. Januar.

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Der Kulturkreis startet mit kraftvollem Blues ins neue Jahr: Am Samstag, 24. Januar, ist der britische Blues-Sänger Robert J. Hunter zu Gast in der Burgstadt. Das Konzert im Blauen Saal im Rathaus I beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Christian Richter, Organisator der Reihe „Eppstein Sessions“ begrüßt mit Hunter einen guten Freund, den er 2019 zum ersten Mal für eine Show nach Deutschland geholt hat.

Damals organisierte der Eppsteiner noch Konzerte im Café Sugar Mama in Frankfurt. „Wir haben uns schnell angefreundet und ich habe ihn seitdem fast jedes Jahr für Auftritte nach Deutschland eingeladen“, erzählt Richter. Bei diesen Besuchen seien mehrere gemeinsame Projekte entstanden. Zum Beispiel verschiedene Musikvideos. Auch als Support für den kanadischen Künstler Noah Derksen habe er Hunter schon gebucht. Beide haben außderm gemeinsam einen Kurzfilm gedreht, der, so hoffen die beiden, dieses Jahr auf Filmfestivals Premiere feiert.

Blues-Musiker Hunter stammt von der Kanalinsel Alderney und ist seit Jahren unermüdlich mit seiner Band auf Touren durch Großbritannien und Europa.

In Eppstein spielt er Songs von seinem neuen für 2026 avisierten Album und das Beste von seinen bisherigen Alben „Stir All Night“, „Hurricane“, „Suicase Blues“ und „Good People“, die sämtlich in britischen Radio-Airplaycharts und auch in internationalen Charts gespielt werden. Von der Kritik wird seine „unglaublich aufregende Art in der Blues-Szene“ gefeiert.

Richter, der die Reihe Eppstein Sessions im Kulturkreis organisiert, hofft, mit dem Termin Ende Januar, eine gute Wahl getroffen zu haben. Nach drei Konzertabenden im vergangenen Jahr zeige sich, so Richter, dass der Erfolg der Abende offensichtlich sehr vom Termin abhängig sei.

Die beiden ersten Konzerte seien gut besucht gewesen mit 60 bis 120 Zuhörern, die dritte Show im Oktober fiel auf einen Brückentag, ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt und den Ferienbeginn. „Das waren ziemlich schwierige Bedingungen“, sagt Richter, doch sei er guten Mutes für das nächste Konzert, denn Robert Hunter erobere gerade mit seiner rauen, kraftvollen Stimme die Blues- und Americana-Szene.

„Mit dem ungezügelten Drive einer übersteuerten, stampfenden Gitarre formt er einen rohen, souligen Sound – unverwechselbar und kompromisslos eigenständig“, beschreibt Richter Hunters Musik. Seine eindringlichen Songs nehmen das Publikum mit auf emotionale, zutiefst persönliche Reisen und tragen den Geist von Künstlern wie Bruce Springsteen, Free, Jackson Browne, Little Feat, Rory Gallagher, The Band, The Black Crowes, The Eagles und Tom Petty in sich. EZ

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