Kulturkreis: Neues Programm live und online

Auf seiner neu gestalteten Internetseite wirbt der Kulturkreis für sein Programm.

Nicht nur der Schutz vor der Pandemie liegt dem Kulturkreis Eppstein am Herzen: „Wir müssen auch etwas tun, damit die Begegnungen in der Pandemie nicht verloren gehen“.

Die Planerinnen und Planer haben die Ärmel hochgekrempelt und ein Programm auf die Beine gestellt, von dem sie hoffen, dass es sich realisieren lässt.

Das alle drei Jahre stattfindende Holzbildhauer-Symposium „Zeitzeuge Holz“ wurde, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, vom Frühjahr in den Herbst verlegt. Vom 12. bis 19. September werden Holzbildhauer und -hauerinnen auf dem Holzlagerplatz in Niederjosbach den dicken Stämmen mit Kettensägen, Äxten, Schnitzmessern und anderen Werkzeugen zu Leibe rücken. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Gewinnern der derzeit stattfindenden Ausschreibung für das Symposium bei der Arbeit über die Schultern zu schauen.

Bereits am 17. April hoffen die Aktiven im Kulturkreis schon das musikalische Veranstaltungsprogramm eröffnen zu können. Denis Wittberg und seine Schelllack-Solisten knüpfen im Eppsteiner Bürgersaal auch mit eigenen komischen Titeln wie „Mambo de Mayence“ an die Zeiten des Grammophons an. Die Musikerinnen und Musiker haben bereits zugesagt, zwei Konzerte hintereinander zu geben, weil die Besucherzahl im Bürgersaal wahrscheinlich begrenzt sein wird. Anfang April entscheidet sich, ob Denis und sein neunköpfiges Ensemble kommen können.

Der Kabarettist Dietrich Faber gastiert am 24. Juli mit seiner Show „Bröhmann – Die Zugabe“ in Eppstein. Der in Gießen geborene Kabarettist trat bis vor einigen Jahren gemeinsam mit Martin Guth als Duo „FaberhaftGuth“ auf. Seit zehn Jahren unterhält er mit der Krimikomödienreihe rund um den Vogelsberger Kommissar Henning Bröhmann sein Publikum mit Titeln wie „Sorge dich nicht, stirb!“.

Am 3. September tritt das bereits zweimal vergeblich eingeplante A-Cappella-Ensemble Les Brünettes in Eppstein auf. Seit dem Bestehen des Ensembles haben die schönen brünetten Sängerinnen rund 350 Konzerte gegeben. Auch mit namhaften Orchestern wie dem britischen Pasadena Roof Orchestra oder der HR-Big Band sind sie schon aufgetreten.

Fest eingeplant sind schon seit zwei Jahren die „Gregorian Voices“. Am 26. November singt der bekannte Chor in der St. Michael-Kirche in Niederjosbach klassisch-gregorianische Choräle, orthodoxe Kirchengesänge, Lieder und Madrigale der Renaissance und des Barock sowie ausgewählte Klassiker der Popmusik.

Weitere Veranstaltungen werden derzeit geplant, darunter auch zum im vergangenen Jahr angestandenen 40-jährigen Bestehen des Vereins. Ob die Burgfestspiele in diesem Jahr stattfinden können, wird noch mit der Stadt beratschlagt. Noch ist nicht ganz sicher, ob der Burghof wegen Restaurierungsarbeiten am Turm zur Verfügung steht.

Einfacher lassen sich derzeit Veranstaltungen im Internet planen. Fotografie Aktiv bietet zum Beispiel am Freitag, 12. Februar, um 19.45 Uhr einen Vortrag per Zoom über das Gestalten von Fotobüchern als EBooks an. Um Licht und Schatten in der Bildbearbeitung geht es am 19. Februar und am Wochenende 13. und 14. März um „Fantasy-Shooting“ im Wald.

Auch die Vorträge unter dem Titel „Cultura“ laufen schon. Weiter geht es am Mittwoch, 10. März, um 19.30 Uhr. Dr. Jakob Blomer, Forscher im Institut in Meyrin in der Schweiz, stellt das Forschungszentrum Cern vor. Am 14. April geht es um „Hirnforschung im Institut“ in einem Online-PowerPoint-Vortrag von Dr. Irina Epstein vom Max-Planck-Institut Frankfurt am Main. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bei Ulrike Geldmacher per E-Mail unter ulrike.Geldmacher[at]kk-eppstein[dot]de an. Sie verschickt einen Tag vor dem Vortrag den Link zur Teilnahme an der Zoom-Konferenz. sp

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