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Gelungene Kombination aus Malerei und Musik in der Talkirche

Chor und Orchester hatten nur einen Nachmittag zum Proben. Foto: js

Eine weihnachtliche Mischung aus Kunst und Musik genossen viele Zuhörer am Samstag in der Talkirche. Das „Große Adventskonzert zum Zuhören und Mitmachen“ fand bereits zum siebten Mal statt.

 

14 Sängerinnen und Sänger sowie rund 20 Instrumentalisten an verschiedensten Blas-, Streich- und Tasteninstrumenten animierten das Publikum zum Mitsingen. „Wir haben so viele Musiker, wie noch nie bei uns und auch der Gemeindebesuch ist heute Abend besonders stark“, merkte Landesposaunenwart Johannes Kunkel freudig an, der gemeinsam mit der Dekanatskantorin Katharina Bereiter die musikalische Leitung des Abends übernahm. Auch die Eppsteiner Pfarrerin Heike Schuffenhauer war glücklich: „Wir hatten rund 40 Mitwirkende, das ist ein besonderer Rekord, der mich sehr zufrieden und glücklich macht!“

Des Weiteren machte Schuffenhauer auf die Leistung der Musiker aufmerksam, bewunderte, dass alles so gut lief, obwohl man in dieser Konstellation noch nie gemeinsam musiziert habe und lediglich einen Nachmittag zum Üben hatte. Gesungen wurden verschiedene Adventslieder. Von sanften Flötentönen im Solo, über experimentelle Kanons bis hin zu klangstarken Stücken mit diversen Bläsern und voller Stimmkraft gab es unter dem Motto „Sie folgen dem Stern“ viel Abwechslung. Bekräftigt mit besinnlichen Worten von Pfarrerin Heike Schuffenhauer sowie einer passenden Dekoration mit leuchtendem Stern an der Decke, dem Bild „Weihnachtsstern“ von Martina Ochs, einem riesigen Adventskranz sowie der warmen Atmosphäre des rund 600 Jahre alten Gebäudes, wurde gemeinsam der Advent eingeläutet.

Doch nicht nur die Musik überzeugte an diesem Abend. Kurz vor Ende des Konzerts wurde die Ausstellung der zwei Künstlerinnen Martina Ochs und Katrin Jakobi eröffnet. 19 Bilder – Acryl auf Leinwand – gibt es noch bis zum 16. Dezember zu bestaunen. „Wir lieben es, Tieren eine Seele ‚zu malen‘, sobald die Augen fertig sind, beginnt das Bild zu Leben – das ist jedes Mal ein toller Moment!“, erklärte Ochs freudig.

Die zwei Künstlerinnen aus dem Main-Taunus-Kreis malen allerdings nicht nur Tiere, sondern auch Objekte, Menschen und Landschaften. „Wir sind einfach auf einer Wellenlänge, musizieren gerne gemeinsam und malen ebenso gerne zusammen“, ergänzte Jakobi.

Martina Ochs spielte an diesem Abend Posaune mit, während Katrin Jakobi das Konzert mit ihrer Blockflöte begleitete. „Wir bekamen durchweg gutes Feedback“, freuten sich die beiden sichtlich über die Resonanz auf ihre Bilder. Auch beim Publikum kam die Mischung der zwei Kunst-Genres sehr gut an.

„Das war ein sensationelles Erlebnis – vor allem wenn man bedenkt, dass die Musiker das nicht beruflich, sondern als Hobby machen“, zeigte sich ein Mitspieler begeistert. Er selbst hat mehr, als 20 Jahre Erfahrung mit dem Posaunenspiel gesammelt.

Nach der gelungenen Veranstaltung trafen sich Zuhörer und Musiker im der Kirche gegenüber liegenden Familienzentrum zum gemütlichen Ausklang.js

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