Diesmal hat sich Bücherei-Mitarbeiterin Heidelinde van Krüchten keine Neuerscheinung für ihre Buchvorstellung ausgesucht, sondern einen Autoren, von dem sie begeistert sei: „Der Schweizer Autor Alex Capus versteht es meisterlich, seine Themen mit Leichtigkeit und auch einem Augenzwinkern zu beschreiben. Er ist in der Normandie geboren, studierte in Basel Geschichte und Philosophie und lebt heute als freier Autor in der Schweiz. Seine Romane sind in Deutsch verfasst.
Ich kann mir vorstellen, dass er seine auf geschichtlichen Tatsachen beruhenden Erzählungen mit einem Lächeln niederschreibt.
Und mit feinem Humor, wie seine Antwort auf die Frage eines Journalisten: Warum wollten Sie Schriftsteller werden?
Weil ich das sehr gerne mache und ziemlich gut kann. Es ist ja keine harte körperliche Arbeit, nur so ein bisschen Tastengeklimper. Zudem wird man ständig nach New York und Venedig eingeladen und weltweit von Legionen schöner Frauen geliebt, und man verdient höllisch viel Geld. Ich empfehle das jedem.
Seine Protagonisten sind so beschrieben, dass man sie zu kennen glaubt und seine Handlungsstränge sind wunderbar konstruiert. Kurzum, seine Bücher sind empfehlenswert. Eine Sommer- und Urlaubslektüre? Eine Winterlektüre in der man das Schmuddelwetter vergisst? Sie sind gleichermaßen erfrischend und lassen Geschichte lebendig werden.“
Die Eppsteiner Bücherei hat aktuell acht Bücher von diesem Autoren zur Auswahl. Ein Lieblingsbuch vieler Leser ist „Léon und Louise“, erschienen 2011, über die Lebensgeschichte von Capus Großvater, die während des Ersten Weltkriegs in der Normandie und während des Zweiten Weltkriegs in Paris spielt. Zu empfehlen ist auch „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ von 2013, der 1933 in den USA spielt.
Beide Bücher sind im Carl Hanser Verlag, München, erschienen.


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