Birte Papenhausen beschreibt den Alltag auf mongolisch

Das Cover des Buches von Birte Papenhausen.

Theatertherapeutin Birte Papenhausen ist in Eppstein aufgewachsen und hat zehn Jahre als Missionarin in der Mongolei gelebt. Jetzt hat sie aus den zahlreichen Begegnungen mit Menschen und Tieren in der Mongolei ein Buch geschrieben. Im Titel „Salz im Tee“

greift sie ein zentrales Ritual in der Mongolischen Kultur auf. „Der Milchtee“ heißt denn auch ihre erste Episode, in der sie beschreibt, wie der traditionelle Tee gekocht wird und welche Rolle er im Alltag, aber auch bei religiösen Ritualen spielt.

Das Buch besteht aus vielen kurzweiligen Geschichten. Papenhausen beschreibt etwa ihre erste Begegnung mit einem Mongolen oder wie sie die Zeit überbrückt, bis in ihrer Plattenbauwohnung ein Telefonanschluss frei wird: Die Telefonleitung wird notdürftig von der benachbarten Wohnung über den Balkon verlegt. Diese Erfahrung, wie so viele andere, habe sie gelehrt: „In der Mongolei lernt man schnell, dass man alleine nicht weit kommt.“

Das Buch bietet Einblicke in eine völlig andere, manchmal frustrierende, aber auch faszinierende Welt. Birte Papenhausen schildert ihre Begegnung mit einem zutraulichen Yak-Kälbchen und einen Ritt auf einem Kamel, dessen Seufzen ihr sehr zu Herzen ging. Sie beschreibt das Leben in einer Yurte über den mongolischen Winter, der sogar die Kleidung zum Gefrieren brachte und immer wieder zieht sie kleine Lehren daraus, hat eine neue Erkenntnis oder entdeckt eine Verbindung zu Gott, den sie in dieser fremden Welt immer wieder auf ungewöhnliche Weise zu erkennen glaubt.

Das Buch ist im SCM-Hänssler Verlag Holzgerlingen unter der ISBN 978-3-7751-6049-0 erschienen und kostet 16,99.

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