Ein Abend voller Jazz und Erzählungen

Ausschnitt aus dem Plakat zum Abend überJazz-Baroness Pannonica de Koenigswarter.
            Bild: Veranstalter

Ausschnitt aus dem Plakat zum Abend überJazz-Baroness Pannonica de Koenigswarter.

Bild: Veranstalter

Jazz-Baroness Pannonica de Koenigswarter, Rebellin aus der Rothschild-Familie, steht am Samstag, 24. Oktober, in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule in Eppstein im Mittelpunkt einer spannenden Zeitreise. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Ein Abend voller Jazz und inspirierenden Geschichten erwartet die Gäste. Das faszinierende Leben von Pannonica de Koenigswarter steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Ihre Liebe und Hingabe an den Jazz und seine Musiker soll gewürdigt und die Baroness zum Leben erweckt werden. Zwei Freundinnen (Jutta Heyse, Ariane ten Hagen) unterhalten sich bei der Veranstaltung über das faszinierende Leben von Pannonica de Koenigswarter, das ganz im Zeichen von Befreiung und Selbstbestimmung stand. Und auch „Nica“ (Petra Wehlert) selbst wird zu Wort kommen.

Eine Band aus Mitstreitern der Frankfurter Jazzszene balanciert gekonnt auf der Grenze zwischen Swing und Bebop und nimmt die Zuhörer bei ihren gleichermaßen anspruchsvollen wie unterhaltsamen Interpretationen mit auf eine Reise durch den Jazz der 1940er bis 60er Jahre. Georg Melzer (Piano), Moritz Kosser (Bass), Matthias Butzlaff (Saxophon), Ruven Weithöner (Trompete) und Max Brüderl (Drums) werden die musikalische Welt um Nica und ihre Musikerfreunde, die den Jazz maßgeblich geprägt haben, auferstehen lassen.

Pannonica de Koenigswarter war eine bemerkenswerte Figur in der Jazzszene der 1950er und 1960er Jahre. Geboren in die berühmte Rothschild-Familie, entschied sie sich, den erdrückenden Konventionen zu entfliehen und ihre Leidenschaft für den Jazz zu verfolgen. Ihre Liebe zum Jazz, zur Selbstbestimmung und Freiheit machte „Nica“ zu einer wichtigen Mentorin und Schutzpatronin für viele berühmte Jazz-Musiker und hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck in der Musikgeschichte.

Angeboten werden ein Glas Sekt und Canapés. Das Mitbringen von eigenen Getränken und Snacks ist erwünscht. Der Eintritt kostet 32 Euro und 28 Euro für Kulturkreis-Mitglieder.

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