Zehn Jahre Repair-Café mit Puppendoktor und 3D

„Seit zehn Jahren machen wir Kaputtes ganz und Menschen glücklich. Das wollen wir feiern“, heißt es vom Team des Repair-Cafés Eppstein.

Im Frühjahr 2016 hatte Arno Müller die Idee, auch Eppstein brauche einen Ort, an dem man kaputte Gegenstände– sei es die defekte Kaffeemaschine, das verstummte Radio oder das platte Fahrrad – wieder reparieren kann. Schnell waren 23 Gleichgesinnte gefunden und das Eppsteiner Repair-Café geboren. Der Kampf gegen das Wegwerfen begann, denn kaputt ist nicht gleich kaputt.

Seitdem landeten über 1500 Reparaturen in der Werkstatt, die in der Regel einmal im Monat im Pfarrheim von St. Laurentius in der Altstadt öffnet. „Etwa 80 Prozent konnten wir erfolgreich ausführen“, zieht Christoph Herold Bilanz. „Wir haben nicht nur Nähmaschinen, Toaster, Fahrräder oder Rasenmäher vor der Tonne bewahrt, sondern auch deren Besitzer glücklich gemacht.“

Mit einem Repair-Café Special und Reparaturinitiativen aus dem gesamten Main-Taunus-Kreis wird das gefeiert. Eingeladen sind alle Freunde, Interessierte und Unterstützer und natürlich die kleinen und großen Problemfälle aus Haushalt und Garten. Neben dem Feiern kommt das Reparieren auch an diesem Tag nicht zu kurz. Los geht es am Samstag, 19. September, um 10.15 Uhr im Bürgersaal in der Rossertstraße 21. Um 10.30 Uhr ist eine kurze Begrüßung geplant. Mittags gibt es einen kleinen Imbiss und es besteht die Möglichkeit für Gespräche und Kennenlernen. Die Bärendoktorin, die Schmusetiere und Puppen repariert, wird da sein. Und es gibt eine Vorführung über die Möglichkeit des 3D-Drucks. „Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, ist an diesem Tag ebenfalls willkommen“, so Herold.

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