Umzug war Höhepunkt der Breendeler Kerb

Finale mit Feuerwerk in Vockenhausen

Gruppenfoto am Karussell – die Bremthaler Kerbeburschen und -mädchen.
            Foto: Jonas Schönian

Gruppenfoto am Karussell – die Bremthaler Kerbeburschen und -mädchen.

Foto: Jonas Schönian

Bei angenehm sommerlichen Temperaturen hieß es auch in diesem Jahr wieder: „Wo ist denn der Johann, ist der Johann nicht Zuhaus‘?“

Die Breendeler Kerb lockte Mitte Juli von Freitag bis Montag zahlreiche Besucher auf den Dorfplatz und verlief auch mit etwas geringeren Besucherzahlen als gewohnt in friedlicher Atmosphäre und mit guter Stimmung.

Mit der Eröffnung des Kerbeplatzes und dem traditionellen Apfelweinanstich begann am Freitagabend das Kerbewochenende. Im Anschluss sorgte die Band Nite Live! für den musikalischen Auftakt, bevor am Samstag das traditionelle Baumstellen auf dem Kirchplatz, der Gottesdienst in der Kirche St. Margareta sowie der Kerbetanz mit der Stimmungskapelle „Die Äppel-Quetscher“ das Programm bestimmten.

Ein Höhepunkt der Kerb war wieder der Kerbeumzug am Sonntagnachmittag. Gemeinsam mit der Egerländer Blaskapelle Vockenhausen zogen die Alt- und Aktiv-Kerbeburschen sowie zahlreiche Ortsvereine durch Bremthal. Mit dabei waren die Feuerwehren Bremthal und Niederjosbach, der Gesangverein Liederkranz sowie Kerbeburschen aus Schneidhain, Ehlhalten und Fischbach.

Damit der Umzug auch unter den aktuellen Sicherheitsbestimmungen stattfinden konnte, wurden die Straßen entlang der Strecke umfassend abgesichert. Neben dem Ordnungsamt unterstützten zahlreiche Helfer, die ihre Fahrzeuge zur Sperrung der Straßen zur Verfügung stellten. Einige ursprünglich angemeldete Teilnehmer mussten ihre Teilnahme aufgrund der Erntezeit oder terminlicher Überschneidungen kurzfristig absagen. Umso größer war die Freude über alle Vereine und Unterstützer, die den Umzug dennoch möglich machten.

Auch das Wetter spielte den Veranstaltern in die Karten. Nach der Hitzewelle der vergangenen Wochen herrschten angenehme sommerliche Temperaturen mit viel Sonnenschein und trockenem Wetter – beste Voraussetzungen für ein gelungenes Kerbewochenende auf und rund um den Dorfplatz.

Die Besucherzahl blieb jedoch etwas hinter der des Vorjahres zurück. Gründe hierfür könnten unter anderem die Ferienzeit, die Baustellensituation oder andere äußere Umstände gewesen sein. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Die gesamte Veranstaltung verlief friedlich und organisatorisch reibungslos.

Ein besonderer Dank der Kerbegesellschaft Amor 1978 gilt allen Besucherinnen und Besuchern, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den Schaustellern, den Musikgruppen, den Sponsoren sowie den teilnehmenden Vereinen. Auch der Getränkestand wurde erneut von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus den umliegenden Vereinen betrieben und zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Bremthaler Vereinsgemeinschaft.

Mit der großen Verlosung sowie der traditionellen Beerdigung der Kerb am Montagabend endete schließlich ein gelungenes Festwochenende.

Wer nicht dabei war oder noch nicht genug hatte, konnte am vergangenen Wochenende mit der Feuerwehr in Vockenhausen feiern. Auf dem Rathausplatz drehte sich das Karussell, die beliebte Schiffschaukel, und Buden reihten sich aneinander. Im und vor dem Festzelt bewirtete die Feuerwehr mit vielen Helfern die Gäste. Besonders zur Live-Musik am Samstagabend füllte sich der Platz am Rathaus. Mit dem Höhenfeuerwerk über dem Bündelberg endete am Montagabend ein ausgelassenes Wochenende. Vockenhausens Wehrführer Alexander Seiffen: „Wir haben wie in allen Jahren die Gefahrenlage kurzfristig abgewägt. Mit Unterstützung der übrigen Stadtteilwehren war der Brandsicherheitsdienst organisiert und der Feuerwerker konnte loslegen“. Die Kerb-Besucher staunten und applaudierten zum bunten Schauspiel am Sommernachtshimmel. js/jp

Gut zu Fuß – die Egerländer Blaskapelle Vockenhausen spielte im Gehen und hatte auch am Ende im Festzelt noch genug Luft.

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