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Feuerwehr Vockenhausen: Der Umzug war das Größte

Große und kleine Feuerwehrleute marschierten im Mai 2019 vom alten Feuerwehrstützpunkt in die neue Wache an der Embsmühle.

Auch wenn die Zahl der Einsätze bei der Freiwilligen Feuerwehr Vockenhausen mit 78 fast gleich geblieben ist, so gab es 2019 laut Wehrführer Alexander Seiffen, doch „massive Veränderungen“.

Von den 56 Feuerwehrleuten in der Einsatzabteilung Anfang des Jahres blieben trotz sieben Zugängen und einem Übertritt aus der Jugendfeuerwehr nur 49 Aktive übrig. 13 Einsatzkräfte verließen die Wehr. Die Kinderfeuerwehr verzeichnete einen enormen Zuwachs, während es bei der Jugendfeuerwehr wenig Veränderungen gab. Zum Jahresende 2019 zählte sie 28 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren.

Die Einsatzabteilung musste fünf Brände mehr als im Vorjahr löschen. 16 Brände standen 22 Fehlalarmen gegenüber. 40 Mal leistete die Freiwillige Feuerwehr Hilfe.

Die durchschnittliche Ausrückezeit des ersten Einsatzfahrzeuges erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahr um zwei auf insgesamt vier Minuten. Dieser Umstand ist der längeren Anfahrt vom neuen Feuerwehrhaus an der Embsmühle aus geschuldet. Die Hilfsfrist innerhalb des Zuständigkeitsbereichs werde dadurch nicht gefährdet.

Der Umzug in das neue Gebäude war das wichtigste Ereignis für die Wehr im vergangenen Jahr. 2020 sollen der Haupteingang überdacht und ein Zaun um das Gelände gebaut werden. Außer technischen Einbauten steht die vollständige Begrünung des Außengeländes an. Insgesamt waren die Feuerwehrleute 2019 fast 15 000 Stunden ehrenamtlich tätig, wobei die Ausbildung (1850 Stunden) und die Pflege, Wartung und Reparatur (1600 Stunden) die größten Posten waren. Für Einsätze waren 390 Stunden nötig. Wegen des trockenen Sommers behielten die Feuerwehrleute die Wald- und Flächenbrandgefahr besonders im Auge und übten neben vielen anderen Techniken taktische Raffinessen solcher Einsätze.

Befördert wurden Malte Weber und Tim Menke zum Feuerwehrmann, Malte Ben Fischdick und Christian Weyher zum Oberfeuerwehrmann. Jessica Menke und Jelisa Andres sind jetzt Hauptfeuerwehrfrauen. Löschmeister wurde Christian Karbaum, zum Hauptlöschmeister wurden Alexander Seiffen und Andreas Meyer-Jeran befördert, Udo-Alexander Huber zum Oberbrandmeister und Ingo Horn zum Hauptbrandmeister.

Geehrt wurden in der Jahreshauptversammlung am 7. Februar für zehn Jahre in der Wehr Melanie Landau, für 20 Jahre Thorsten Menke und für 30 Jahre Udo Jungels und Achim Strasser.

Der Feuerwehrverein stellte der Feuerwehr 37 500 Euro zur Verfügung. Auf die Ausstattung des neuen Feuerwehrhauses und die IT entfielen über 16 000 Euro. 20 000 Euro flossen in die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens.EZ

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