Sommerfest mit Picknick auf der Wiese

Mit dem Regenbogenlied eröffneten die Kinder das Kita-Sommerfest.Foto: bpa

Auf dem weitläufigen Gelände der Berufsgenossenschaft am oberen Ende der Mendelssohn-Straße feierten die beiden Kindertagesstätten der evangelischen Talkirchengemeinde am Freitag gemeinsam ihr Sommerfest.

Fast 80 Kinder kamen im Laufe des Tages mit ihren Eltern und Geschwistern oder Großeltern auf die hoch über Eppstein gelegene Wiese. Speisen und Getränke brachte jeder von zu Hause mit, ein Helferteam baute Spielstationen, Kasperletheater und einen Altar für eine Andacht auf. Trotz einiger Regenschauer ließen sich die meisten auf Decken nieder, während die Kinder gemeinsam das Regenbogenlied zur Begrüßung vortrugen.

Stellwände mit Fotos erinnerten an den Bau der Krippe, die vor zehn Jahren eingeweiht wurde: Fotos von der Rodung des Pfarrgartens, wie die ersten Bagger anrollten, Bauzeichnungen und vom fertigen Kindergarten hatten Krippenleiterin Sylvia Löwer und ihr Team angepinnt. Zur Feier des zehnjährigen Bestehens wurden Namensvorschläge für zehn junge Bäume gesammelt, die im Kita-Garten gepflanzt oder auf der Terrasse der Krippe aufgestellt werden sollen. Zur Auslosung der Namen kam es allerdings nicht mehr, weil das Fest wegen des Regens früher als geplant endete.

Doch bis dahin hatten Kinder und Eltern ihren Spaß: Schon beim Nachspielen der biblischen Geschichte von Noah und dem Bau der Arche mit Pfarrerin Heike Schuffenhauer waren die Kinder mit Eifer dabei und verfolgten aufmerksam das Kasperle-Theater mit dem streitlustigen Krokodil, das am Ende doch noch lernte, wie wichtig Freundschaften und miteinander Teilen sind.

Rund um die Wiese hatten Erzieherinnen und Eltern verschiedene Stationen aufgebaut: Da mussten die Kinder sich innerhalb kürzester Zeit verkleiden und einen Slalomparcours zurücklegen oder Wasser tragen, ohne es zu verschütten. Die Buttonmaschine für selbst gemalte Buttons wollte anfangs nicht so recht funktionieren, dafür gab es beim Dosenwerfen keinerlei technische Probleme. Auf der Slackline durften die Kinder ihr Gleichgewicht und beim Tauziehen ihre Muskelkraft erproben.

Kita-Leiterin Julia de Graaff und ihre Kollegin Sylvia Löwer von der Kinderkrippe waren sichtlich erleichtert über die gute Stimmung auf der Sommerfestwiese, aber auch darüber, dass die Monate mit Personalengpässen nun überstanden zu sein scheinen. In beiden Häusern sei der Krankenstand in den vergangenen beiden Jahren sehr hoch gewesen. Corona habe die Situation zusätzlich erschwert. Jetzt seien beide Einrichtungen wieder voll besetzt mit ausreichend Erzieherinnen und Erziehern für jeweils drei Gruppen und die Stimmung sei sehr gut, sagte de Graaff. bpa

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