Sommerfest mit Äppler, Westfälinger und Kinder-Wettstreit

Gemütlicher Plausch beim gemeinsamen Mittagessen nach dem Gottesdienst zum Sommerfest in Ehlhalten.Foto: Helga Mischker

Mit einem Dämmerschoppen läutete die katholische Gemeinde Eppstein in Ehlhalten am Samstagabend ihr Sommerfest ein. „Etwa 50 Gäste waren da – mehr als sonst“, freute sich Lucia Kretschmer, die Vorsitzende des Ortsausschusses Ehlhalten.

Zum Schoppen, der an Tischen und Bänken vor dem Gemeindehaus serviert wurde, gab es Spundekäs, Würstchen und „die leckeren gegrillten Westfälinger“.

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen dann am Sonntagvormittag in den Pavillons vor dem Gemeindehaus die Gottesdienstbesucher Platz. Pfarrer Helmut Gros ließ sich aus gesundheitlichen Gründen von Pater Anto Batinic vertreten, von den „Ehlhällern“ „Pfarrer Anton“ genannt. Im Anschluss an den Gottesdienst mischte er sich unter die Feierenden aus ganz Eppstein und knüpfte hier und da ein Gespräch an. „Ich bin beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement“, sagte er, „alles klappt wie am Schnürchen.“

Bärbel Weil, die den Gottesdienst auf der Gitarre begleitete, beobachtete, dass das Fest viele Menschen mobilisiert habe, sich mit ihren jeweiligen Stärken und Talenten einzubringen.

Das erste Sommerfest seit der Corona bedingten zweijährigen Pause brachte die Menschen zusammen und bot eine willkommene Abwechslung.

Dennoch zwang die nicht besiegte Pandemie die Aktiven zur Improvisation, denn – ganz gleich, ob erkältet oder positiv getestet – von Krankheit angeschlagene Helferinnen und Helfer blieben vorsichtshalber zu Hause. Aus diesen Gründen fiel der Kindergottesdienst aus und die musikalische Begleitung der Feier fand nur in kleinster Besetzung statt.

Das Mittagessen aber verlief ganz nach Plan: Die rund 80 Teilnehmenden ließen sich Schweinebraten mit Serviettenknödel schmecken. Derweil lud der Bücherflohmarkt mit zum Teil ausrangierten Werken der Stadtbücherei zum Stöbern ein, daneben lockte ein Stand mit fair gehandelten Waren wie Kaffee und Schokolade.

Für Kinder gab es Wiener Würstchen und anschließend eine gut vorbereitete „Aktivierungsparty“. Unter der Leitung von Yvonne Frankenbach und Johanna Souverein wurden zwei Teams gebildet. „Blumen“-Team und „Stein“-Team traten beim Suchspiel in Wettstreit miteinander. Dabei hatten die älteren Kinder zunächst einmal die Nase vorn. Daneben sorgte eine Schokokuss-Schleuder für Spaß, auch Dosenwurf, Seilhüpfen und Malen mit Straßenkreide waren im Angebot. Kaffee und Kuchen rundeten das Sommerfest ab.

Die Veranstaltung fällt in die Umbruchphase vor der Neugründung des Pastoralen Raums Hofheim-Kriftel-Eppstein und Fusion zur Groß-Pfarrei St. Elisabeth zum 1. Januar 2023. „Was bleibt, ist die feste Gemeinschaft vor Ort“, stellte Lucia Kretschmer fest. Sie riet, dem Pfarrbrief zu entnehmen, wann und wo ein Gottesdienst stattfindet. Wer einen Fahrdienst benötige, solle sich bei Martina Smolorz melden.mi

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