Schutzkonzept für die neue Pfarrei

Bettina Fritz

Der bisher in Bremthal für die Pfarrei Eppstein tätige Pastoralreferent Johannes Edelmann übernahm, wie berichtet, die Stelle des Klinikseelsorgers an den Main-Taunus-Kliniken. Die Nachfolge für die frei gewordene Stelle in der Pfarrei Eppstein ist noch nicht geregelt.

Einige seiner Aufgaben übernimmt Gemeindereferentin Andrea Höfling. Edelmann war auch Präventionsbeauftragter der Pfarrei und hatte eine entsprechende Zusatzausbildung.

Diesen Part seiner Aufgaben übernimmt die Krifteler Gemeindereferentin Bettina Fritz. Fritz und Edelmann arbeiteten schon länger an einem gemeinsamen institutionellen Schutzkonzept für die Pfarreien Hofheim/Kriftel und Eppstein. Das Schutzkonzept wurde den beiden Pfarreien bereits vorgelegt. „Es fasst auch viele Maßnahmen zusammen, die bereits umgesetzt sind“, sagt Bettina Fritz, „beispielsweise einen klaren Verhaltenskodex, es zeigt Beratungswege auf oder wie mit einer Übertretung des Verhaltenskodex umgegangen werden soll und welche Disziplinarmaßnahmen möglich sind.“

Der Verhaltenskodex gibt klare Hilfestellung, wie Nähe und Distanz zwischen Jugendlichen und verantwortlichen Erwachsenen gestaltet sein sollte, welche Sprache und Wortwahl oder welche Kleidung angemessen ist, aber auch der Umgang und die Nutzung von Medien und sozialen Netzwerken.

Für Gruppenstunden und Gruppenfahrten wie die beliebten Sommerzeltlager gebe es schon seit Jahren klare Verhaltensregeln, sagt Fritz und zählt Beispiele auf: So sollte kein Kind gedrängt werden, wenn es nicht mit ins Schwimmbad oder in den Badesee wolle. Die Intimsphäre, beispielsweise in der Umkleide des Schwimmbads, sei zu respektieren.

Ein Kummerkasten sei eine gute Einrichtung, um den Kindern die Möglichkeit zu bieten, ihre Sorgen zu benennen. „Ebenso raten wir bei allen mehrtägigen Ausflügen, dass Lagerrunden zur Reflektion mit den Kindern fest zu den täglichen Ritualen gehören sollten.“

„Das institutionelle Schutzkonzept ist soweit fertig und liegt den entsprechenden Gremien unserer beider Pfarreien vor“, sagt Fritz. Sobald sie darüber abgestimmt haben, wird es dem Bistum vorgelegt. Nachdem Limburg es bestätigt hat, ist es bindend für alle Mitarbeiter, hauptamtliche wie ehrenamtliche, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. bpa

Kommentare

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
14 + 0 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.

Neueste Kommentare

Kommentiert am 08.04.2020
IHH, „Eppsteiner Macher“ und Stadt bieten Rat und …
Kommentiert am 04.04.2020
Wiederaufforstung ist eine Aufgabe für …
Kommentiert am 30.03.2020
Wiederaufforstung ist eine Aufgabe für …
Kommentiert am 30.03.2020
Wiederaufforstung ist eine Aufgabe für …
Kommentiert am 27.03.2020
IHH-Chef fordert Klarheit für Mittelstand


X