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Phantastische Gebilde aus 2000 Holzplättchen geschaffen

Die vier Jahrgänge der Burg-Schule präsentierten ihre Skulpturen.

Kreativität und Sportlichkeit waren beim Sommerfest der Burg-Schule gefragt.

Der Förderverein trug wie im vorigen Jahr eine Meisterschaft 2.0 aus, bei der die vier Jahrgänge gegeneinander antraten – Mit dem Unterschied, dass beim Menschenkicker, einem aufblasbaren Spielfeld nach dem Vorbild von Tischkickergeräten, diesmal die Schüler gegeneinander spielten. Im vorigen Jahr standen die Eltern an den Haltestangen und versuchten den Ball durch die Lücken zwischen den Beinen der menschlichen Spielfiguren hindurchzuschießen. „Die Kinder waren so begeistert, dass sie diesmal selbst spielen wollten“, sagte die Konrektorin Cornelia Kerkhäcker.

Die Jahrgänge bildeten jeweils zwei Jungen- und zwei Mädchenmannschaften, die untereinander eine Schulmeisterschaft austrugen: Erster und zweiter Jahrgang, dritter und vierter spielten gegeneinander. Der Fördervereinsvorsitzende Markus Rösmann übernahm die Moderation und kommentierte die Spiele souverän. Am Spielfeldrand fieberten Eltern und Freunde mit. Am Ende gewannen bei den Mädchen die Klassen 2c und 4a und bei den Jungen die 2b und die 4b.

„Wir haben nach Jungen und Mädchen getrennt, weil die Jungen oft die besseren Fußballer sind und die Mädchen dann das Nachsehen haben“, sagte Kerkhecker. Sie schätzt, dass knapp zwei Drittel der insgesamt 270 Burg-Schüler mit ihren Eltern zum Sommerfest kamen. Auf dem Burghof und in den Gängen wuselten Schüler und Eltern. „Die Hilfsbereitschaft der Eltern war enorm“, lobte Kerkhecker das große Engagement.

In den Räumen der Schule durften Eltern und Kinder gemeinsam werkeln. Hausmeister Peter Ungeheuer hatte über 2000 rechteckige Holzplättchen angefertigt, die übergroßen Dominosteinen ähnelten. Jeder Jahrgang bekam 500 Plättchen von der Schule. Akkuschrauber, Hammer, Leim, Nägel und Schrauben brachten die Eltern von zu Hause mit und konstruierten phantastische Gebilde: Die Eltern der Erstklässler fügten auf Anregung ihrer Kinder eine weitläufige Burg mit einem hohen Turm zusammen und nannten sie, in Anlehnung an die Fußballspiele auf dem Schulhof und die Lieblingsmannschaft der meisten Schüler, „Burg Eins-Tracht“. Fußball war auch das Thema der Viertklässler. Sie bauten zusammen mit ihren Eltern ein Stadion mit Spielfeld, Mannschaften und Tribünen.

Die Zweitklässler nannten ihre Skulptur „Epp 2“ in Anlehnung an die Skulptur „Epp 5“ am Bahnhof und bildeten charakteristische Bauwerke wie den Burgturm und das historische runde und das moderne eckige Tunnelportal ab. Die 3. Klassen griffen ihr aktuelles Sachkundethema „Vom Korn zum Brot“ auf und gestalteten eine Windmühle.

Die Eltern hatten ein üppiges Buffet mit Fingerfood vorbereitet. Die Spenden sind für den Förderverein bestimmt, der im nächsten Jahr eine weitere Zirkusaktion an der Burg-Schule unterstützen will. bpa

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