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Klöppeljahr startet mit Ausstellungsbesuch

Besucher der Ausstellung Zeitgenössische Kunst, Upcycling und Klöppeln.

Der Klöppeltreff-Bremthal des Kulturkreises Eppstein stimmte sich vorige Woche mit dem Besuch der Vernissage „Ausgesuchtes“ der Gruppe „Zeitwerk“ im südlich von Offenbach gelegenen Ort Obertshausen auf ihre eigene große Veranstaltung in Eppstein im März ein.

Denn im Jubiläumsjahr des Kulturkreises ist Eppstein wieder Gastgeber der Veranstaltung „Spitzen-Vielfalt“ der Deutschen Spitzengilde.

Ausstellungen, Workshops, Einkaufsmöglichkeiten und Vorführungen zum Thema „Malerei trifft Spitze“ locken am 7. und 8. März ins Bürgerhaus Eppstein. Die Ausstellung der Gruppe „Zeitwerk“ im Werksmuseum der Karl Meyer Textilmaschinenfabrik in Obertshausen ist zwar kleiner als die in Eppstein geplante, aber dennoch hochkarätig: In „Zeitwerk“ arbeiten fünf klöppelnden Künstlerinnen zusammen, die in unterschiedlichen Regionen Deutschlands leben.

Sie treffen sich zweimal im Jahr, um sich auf ein gemeinsames Thema zu einigen. Dann tauschen sie ihre Ideen aus, diskutieren ihre Skizzen und Entwürfe. Manchmal dauere es Jahre, bis ein Werk fertig sei. Damit erklärte Marie Fus den Gruppennamen „Zeitwerk“. In Obertshausen hatten sich die fünf Frauen unter anderem dem Trendthema „Upcyling“ mit Witz und großer Begeisterung für die uralte Handwerkstechnik des Klöppelns gewidmet. Dinge die normalerweise im Müll landen, werden beim Upcycling in etwas Neues verwandelt.

„Zeitwerk“ verarbeitete beispielsweise gebrauchte bunte Aluminiumdöschen von Kaffee-Pad-Maschinen, weiße Plastikkappen von Milchtüten, Infusionsschläuche, Verpackungsbänder aus Plastik, Speichen eines alten Regenschirms oder kratzige Topfschwämme. Mit filigran geklöppelten Spitzengeweben kombiniert, verwandelte sich der „Schrott“ in ästhetische Objekte und Bilder.

Auch bei den Klöppelarbeiten selbst ist die Wahl des Materials grenzenlos und verlässt die bekannte Welt der Garne. Die Ausstellung Zeitwerk in Obertshausen ist zwischen 26. Januar und 22. März an jedem zweiten Sonntag von 14 bis 17 Uhr im Karl-Meyer-Werkstatt-Museum in der Karl Meyerstraße 10 zu sehen. ffg

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